SEYDEL Lightning - sehr kritische Besprechung

Mundharmonikas in jeglichen Varianten und Stimmungen: Bluesharps, Chromatische, Tremolo, Oktav, Bass, ... alles.

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Christines meadow
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Re: SEYDEL Lightning - sehr kritische Besprechung

Beitrag: # 124863Beitrag Christines meadow »

Hallo,
nein so sehe ich das nicht! Seydels sind ehrliche Leute. Wenn ich die Harp im nächsten Jahr dort vorweise, bekomme ich das kostenlos in Ordnung gebracht. Könnte sie auch hinschicken, aber da ist mir der Aufwand zu groß. Als ich bei den Workshops in Klingenthal meine Saxony bei Seydel überprüfen ließ, sie haben gesäubert und alle Dichtungen gewechselt, hat mich das nur "etwas in die Kaffekasse der Mitarbeiter" gekostet.
Die 1847 Lightning kostet übrigens offiziell 115 Euro, bei den Workshops 10 % weniger. Sie ist aber jeden Euro wert, wenn ich sie mit den günstigeren Harps (egal von Seydel oder Hohner) vergleiche.
Gruß Christines meadow / Kerstin
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drstrange
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Re: SEYDEL Lightning - sehr kritische Besprechung

Beitrag: # 124864Beitrag drstrange »

Ich hab jetzt mal ins video reingeschaut.
Der Typ kommt mir vor wie ein schmieriger Autoverkäufer.

Sorry das war mein erster Eindruck.
Ich weiß nicht wer das ist, wenn es eine Harpkapazität ist,
dann ist es eben so.
Immer dieses arrogant, sich überlegen fühlende Grinsen,
der erhobene Zeigefinger, da stellen sich mir die Nackenhaare hoch.

2cent
drstrange
Als Adam grub und Eva spann, wo war denn da der Edelmann? John Ball 1381
Christines meadow
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Re: SEYDEL Lightning - sehr kritische Besprechung

Beitrag: # 124865Beitrag Christines meadow »

Welches Video meinst Du denn, drstrange?

Christines meadow
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daniel
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Re: SEYDEL Lightning - sehr kritische Besprechung

Beitrag: # 124866Beitrag daniel »

Nee, oder?

Derdaniel
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Re: SEYDEL Lightning - sehr kritische Besprechung

Beitrag: # 124867Beitrag Adam_Lark »

Es geht um das Video, dass das Theben dieses Threads ist, im ersten Beitrag. Jetzt habe ich es auch mal gesehen. Ist mir viel zu langatmig. Erst bei ca. 4:30 kommt er auf die Spielbarkeit zu sprechen. Den Typ kann ich nicht wirklich ernst nehmen, irgendwie. Was ist das auch für ein dämlicher, nichts aussagender Papier-Test? Wie glaubhaft das ist, weiß ich nicht. Seydel stellt allgemein keine schlechten Instrumente her (auch wenn mich meine 1847 und Session steel nicht überzeugt haben, weil sie mir unter anderem weh tun (viewtopic.php?p=109002&hilit=Seydel#p109002). Es mag Ausbrüche nach unten geben, aber so schlecht, wie er sie beschreibt, kann ich es mir kaum vorstellen.

Gruß

Adam
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Re: SEYDEL Lightning - sehr kritische Besprechung

Beitrag: # 124870Beitrag harp-addicted »

Adam_Lark hat geschrieben: 23.10.2021, 11:45 Seydel stellt allgemein keine schlechten Instrumente her (auch wenn mich meine 1847 und Session steel nicht überzeugt haben, weil sie mir unter anderem weh tun (viewtopic.php?p=109002&hilit=Seydel#p109002). Es mag Ausbrüche nach unten geben, aber so schlecht, wie er sie beschreibt, kann ich es mir kaum vorstellen.
Die Passform der 1847 Deckel ist ein ewiges Ärgernis.
Das hatte jemand auch mal auf FB beklagt. B.B. versprach im dann eine Nachricht per PN.
Ich hatte es dann aber leider versäumt zu fragen, warum er nicht öffentlich geantwortet hat.

Die schlechte Ansprache der Harps out of the box kann ich bestätigen.
Wenn es mal schnell gehen musste (bei Ben dauerts halt lang bis länger), habe ich direkt dort bestellt,
auch wegen Sonderstimmungen. Die meisten sind deutlich nicht dicht. Ohne zusätzliches Gapping geht's wohl nicht.
Ich würde Seydel nicht spielen, wenn es das Customizing von Ben nicht gäbe.

Mit der Langlebigkeit der Stimmzungen, Qualität des Kanzellenkörpers und dem Mundgefühl bin ich trotzdem so zufrieden,
dass ich nicht mehr wechseln werde.
Grüße, Wolfgang
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Re: SEYDEL Lightning - sehr kritische Besprechung

Beitrag: # 124914Beitrag oboehme »

Meine Erfahrungen mit den Lightnings.

Obwohl ich sehr viele, sehr gute, selbst gecustomizte Harps besitze, habe ich alle Songs für das Harmonica Songbook mit einer Lightning in C eingespielt. Das war nicht so geplant, aber ich habe sie nicht mehr aus der Hand gelegt. Wichtig: ich bin kein Endorser eines Herstellers.

Hier einige sehr persönliche Beobachtungen des Spielgefühls.
- die Lightning ist aus der Schachtel schon sehr gut, aber
- zusätzlich selbst weiter optimiert: eingestellt, gelöst, embossed usw. hat sie ein großes Volumen, ist sehr laut, sehr dynamisch
- ich mag das Hohe Gewicht und die Haptik
- ich behaupte, dass das Gewicht einen winzigen Beitrag zur Lautstärke liefert
- das Lippengefühl der wunderbar abgerundeten Stege ist für mich bisher unerreicht (kenn Holz, Bambus, Acryl. Messing, Plastik)
- die Slipperness ist für mich auch am besten. Es bleibt immer ein Feiner Speichelfilm, der nicht so schnell verdunstet wie bei anderen Kanzellenkörpern.
- mittlerweile mag ich die Robustheit in Edelstahlstimmzungen, bisher ist keine gebrochen!
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Re: SEYDEL Lightning - sehr kritische Besprechung

Beitrag: # 124915Beitrag triona »

Danke für die ausführliche und genaue Auswertung deiner Erfahrungen.

oboehme hat geschrieben: 27.10.2021, 19:41 Hier einige sehr persönliche Beobachtungen des Spielgefühls.
- die Lightning ist aus der Schachtel schon sehr gut, aber
- zusätzlich selbst weiter optimiert: eingestellt, gelöst, embossed usw. hat sie ein großes Volumen, ist sehr laut, sehr dynamisch
Aha, verbessern geht anscheinend also immer.

oboehme hat geschrieben: 27.10.2021, 19:41 - ich behaupte, dass das Gewicht einen winzigen Beitrag zur Lautstärke liefert
Das glaube ich dir gleich. Das könnte etwas zu tun haben mit dem Schwingungsverhalten des schwereren Materials.

oboehme hat geschrieben: 27.10.2021, 19:41 - das Lippengefühl der wunderbar abgerundeten Stege ist für mich bisher unerreicht (kenn Holz, Bambus, Acryl. Messing, Plastik)
- die Slipperness ist für mich auch am besten. Es bleibt immer ein Feiner Speichelfilm, der nicht so schnell verdunstet wie bei anderen Kanzellenkörpern.
Die gesamte Oberfläche, die mit dem Mund in Berührung kommt - und hier im Gegensatz zu allen anderen MuHas insbesondere auch der Kamm, ist ja jetzt bei diesem Modell auch aus einem ähnlichen Material wie wesentliche Teile von Zahnersatz.

Bei meinem Zahnersatz spüre ich deutliche Unterschiede in der Gleitfähigkeit, der "Speichelschmierung" und im Tastgefühl der Zunge zwischen dem Metallteil (hier eine Chrom-Molybdän-Legierung) und den verschiedenen Kunststoffteilen. (Vollständig aus der Legierung wollte es der Zahnarzt allerdings nicht machen, obwohl ich ihn eindringlich darum ersucht hatte. :evil: :evil: :evil: )

Gleitfähigkeit, "Speichelschmierung" und Lippengefühl sind ja auch bei den Ganzmetall-Mundstücken der Chroms, Fanfare, Sampler usw wesentlich besser als bei anderen Materialien. Dabei läßt sich allerdings nicht immer leicht feststellen, ob diese Teile im Einzelfall aus (poliertem) Edelstahl gefertigt sind, oder z.B. aus oberflächenbehandeltem (z.B. verchromtem) Messing o.ä. Versilberte oder vergoldete Mundstücke sollen ja in dieser Hinsicht ebenfalls bessere Eigenschaften haben.

oboehme hat geschrieben: 27.10.2021, 19:41 - mittlerweile mag ich die Robustheit in Edelstahlstimmzungen, bisher ist keine gebrochen!
Wesentlich dauerhafter als die früheren Messingzungen sind sie auf jeden Fall. Mir ist erst eine einzige gebrochen in all den Jahren seit sie auf dem Markt sind, und seitdem ich auch etliche davon habe. Das war bei einer LLE. Es passierte nach knapp einem Jahr. Seydel hat sie auf Garantie ersetzt. Da mußte ich allerdings ausdrücklich drum fragen. Offiziell hieß das dann "Kulanz". Stimmzungenbruch gehört anscheinend nicht immer zu den Garantieleistungen, da Mißbrauch oder Fehlbehandlung nicht immer als Ursache auszuschließen sind.


liebe grüße
triona
Dess daacht doch alles nischt, dess naimodisch Zaich.
frei nach Anton Günther

Meine Nachbarn hören Mundharmonika, ob sie wollen oder nicht.


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Playlist: Videos mit mir auf anderen Kanälen
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hillfried
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Re: SEYDEL Lightning - sehr kritische Besprechung

Beitrag: # 125553Beitrag hillfried »

Hallo,
ich habe inzwischen zwei Lightnings. Eine in C seit August und eine in G als Weihnachtsgeschenk von unserer Tochter.
Beide lassen sich aus der Schachtel heraus hervorragend spielen. Einzig den G Lösabstand habe ich etwas an meine
Bedürfnisse angepasst. Mit den drei Blues Sessions habe ich mich nur herumgeärgert. Erst nach dem Umrüsten auf
Steel Stimmplatten und viel Einstellfummelei sind sie Halbwegs spielbar. Da schneiden die Hohner SP20 um Längen
besser ab. Leider vertrage ich das Holz der Blues Harp von Hohner nicht (Allergie) sonst wäre das meine erste Wahl
im günstigen Segment. Der Sound dieser Teile gefällt mir persönlich am besten. Na ja, man kann eben nicht Alles haben . . .
Gruß Hilmar
Crokus
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Re: SEYDEL Lightning - sehr kritische Besprechung

Beitrag: # 136127Beitrag Crokus »

Da die letzte Nachricht zur Seydel 1847 Lightning bereits vier Jahre zurückliegt, möchte ich den Thread gerne nochmal "zurück in die Zukunft" holen und meine Erfahrungen schildern.

Wie ich in meinem Vorstellungsthread geschrieben habe, stieg ich vor etwas mehr als einem halben Jahr mit einer Hohner Special 20 in C ein. Eine schöne Harp, die voluminös klingt, gut in der Hand liegt und ein gutes Ansprechverhalten hat. Ich dachte allerdings zu Beginn, dass Kanzelle 2 beim Ziehen defekt ist (das lag natürlich an mir und nicht am Instrument) :)... Danach kaufte ich mir eine Seydel Session Steel in C, war aber persönlich sehr enttäuscht, weil sie für mich einfach wesentlich schwieriger war zu spielen. Nachdem ich einige positive Rezensionen über die Hohner Crossover las und schaute (insbesondere von Jonah Fox auf Youtube) kaufte ich mir die Crossover in C und A und bin seitdem restlos begeistert und glaubte kaum, dass es noch eine Steigerung geben könnte. Das Gefühl ist natürlich sehr subjektiv geprägt, aber ich habe den Eindruck, dass die Lightning nochmal ein wenig besser anspricht und die Töne satter klingen. Der tonale Eindruck kam allerdings jetzt erst nach einigem Spielen, im ersten Moment empfand ich die Lightning als leiser. Hier liegt meines Erachtens tatsächlich der Unterschied. Die Tonvarianz ist bei der Lightning nach meinen Dafürhalten stärker, ich kann sie leise, aber auch sehr laut spielen. In der Klangentfaltung und Kkangstärke steht sie der Crossover in nichts nach. Die Töne sind voluminös, liegen in der Luft und im Raum und nicht nur stark am Ohr des Spielers. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Die Haptik ist wunderbar, das Gewicht entspricht meinen Vorstellungen ein echtes Instrument in der Hand zu halten. Ein kleines Manko, das mich aber nicht sonderlich stört: bisher wurden mir zwei Barthaare ausgerissen... Aber das ist wohl ein typisches Problem der 1847er Reihe?!...
Im heutigen direkten Vergleich beim Üben zwischen meiner Special 20 in C, der Crossover in C und meiner Lightning, sind mir zwei Unterschiede nochmal besonders aufgefallen: die Kanzelle 2 Ziehen ist bei der Lightning ein Traum. Bei der Special 20 klingt es immer noch dumpf, obwohl ich schon ein halbes Jahr Übung habe. Der zweite Unterschied, den ich heute bemerkt habe, ist die Handhabung. Die Special 20 und die Crossover spiele ich lässiger, vielleicht sogar nachlässiger. Das Gewicht, die Haptik, die Optik, der Klang und der Edelstahl der Lightning, nötigen mir einen gewissen Respekt und Achtsamkeit vor dem Instrument ab. Das gefällt mir sehr gut und macht beim Schreiben schon große Vorfreude auf das morgige abendliche Spielen.
Wie sind eure Erfahrungen mit der Lightning?

Viele Grüße, Steffen
Ulle
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Re: SEYDEL Lightning - sehr kritische Besprechung

Beitrag: # 136128Beitrag Ulle »

Hallo,
was für eine schöne Beschreibung. Gaaaaanz früher war die Hohner Meisterklasse, ohne MS, mein Lieblingsinstrument. Damals war das für mich aber sehr viel Geld (ist heute noch heftig, aber meine Situation zum Glück besser) und ich hatte nur eine in D. Die Special 20 habe ich für alle anderen Tonarten gespielt. Und immer sehr gerne. Umgestiegen bin ich dann auf die Session Steel. Die Edelstahlstiimzungen müssen irgenwie anders gespielt werden. Wie, kann ich nicht beschreiben. Wenn das anders aber verinnerlicht ist, dann finde ich den Klang kerniger, dynamischer und die Töne sprechen viel besser an.
Die Lightning war dann eine Offenbarung. Und ja, vor allem wegen Gewicht und Haptik. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass ich noch nie gerne mit Holz-Kanzellenkörper gespielt habe. Ohne
wirklichen Grund, nur Gefühl (sollen Männer ja auch haben, diese Gefühle, habe ich gelesen).
Wenn die Lightning dann noch richtig eingestellt wird, von Henk oder in Eigenleistung, dann ist sie für mich unschlagbar.
Und wer jemals direkten Kontakt mit der Firma Seydel hatte: Mega freundlich und kompetent. Man kann sogar anrufen 😀.
Soviel zu meinen Erfahrungen,
Grüße
Crokus
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Registriert: 27.01.2025, 21:39

Re: SEYDEL Lightning - sehr kritische Besprechung

Beitrag: # 136137Beitrag Crokus »

Lieber Ulle,
vielen Dank für deine Nachricht und die Schilderung deiner Erfahrungen, insbesondere zur Lightning. Ich finde es immer spannend zu erfahren, welchen "Instrumentweg" ein Harp-Spieler geht, bevor er zu seiner Lieblingsharp kommt. Und ich gehe stark davon aus, dass der Weg kein Ende hat, wer weiß welche Innovationen noch auf uns warten. Bis dato werde ich die Lightning aber aus vollen Zügen genießen :)
A propos Lightning: du hast geschrieben, dass die Lightning unschlagbar wird, wenn sie nachträglich eingestellt wird. Wer ist denn Henk? Ist er ein Customer, den man zur Verbesserung der Seydel Harps anschreiben kann? Welche Stimmung gefällt dir bei der Lightning am besten?
Viele Grüße, Steffen
Harmonica Frank
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Re: SEYDEL Lightning - sehr kritische Besprechung

Beitrag: # 136138Beitrag Harmonica Frank »

Crokus hat geschrieben: 15.08.2025, 14:18 Wer ist denn Henk?
Henk D'haen ist Seydel-Customizer, lebt und arbeitet in Belgien. Er hat bei Ben Bouman gelernt, versteht gut Deutsch, kommuniziert aber lieber in Englisch und ist ein sehr kompetenter und sympathischer Typ. Schau mal auf seine Webseite https://www.hdh-harmonicas.com/ .
My baby done gone
She left me a mule to ride
When the train left the station
The mule laid down and died

- Big Joe Williams -
Ulle
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Re: SEYDEL Lightning - sehr kritische Besprechung

Beitrag: # 136141Beitrag Ulle »

Harmonica Frank hat geschrieben: 15.08.2025, 15:08
Crokus hat geschrieben: 15.08.2025, 14:18 Wer ist denn Henk?
Henk D'haen ist Seydel-Customizer, lebt und arbeitet in Belgien. Er hat bei Ben Bouman gelernt, versteht gut Deutsch, kommuniziert aber lieber in Englisch und ist ein sehr kompetenter und sympathischer Typ. Schau mal auf seine Webseite https://www.hdh-harmonicas.com/ .
genau
Ulle
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Re: SEYDEL Lightning - sehr kritische Besprechung

Beitrag: # 136142Beitrag Ulle »

Crokus hat geschrieben: 15.08.2025, 14:18 Lieber Ulle,
vielen Dank für deine Nachricht und die Schilderung deiner Erfahrungen, insbesondere zur Lightning. Ich finde es immer spannend zu erfahren, welchen "Instrumentweg" ein Harp-Spieler geht, bevor er zu seiner Lieblingsharp kommt. Und ich gehe stark davon aus, dass der Weg kein Ende hat, wer weiß welche Innovationen noch auf uns warten. Bis dato werde ich die Lightning aber aus vollen Zügen genießen :)
A propos Lightning: du hast geschrieben, dass die Lightning unschlagbar wird, wenn sie nachträglich eingestellt wird. Wer ist denn Henk? Ist er ein Customer, den man zur Verbesserung der Seydel Harps anschreiben kann? Welche Stimmung gefällt dir bei der Lightning am besten?
Viele Grüße, Steffen
Das mit der Stimmung ist sehr unterschiedlich. Derzeit für einfach los spielen ohne viel nachzudenken Bb. Es gibt 2 Stimmungen, die ich sehr mag: Am, natural minor und G Do It. Da sind die Ziehtöne 2 und 3 schon gebendet und es können in der 3. Position Moll-Akkorde gespielt werden.
Grüße
Antworten