Bugera v5 und kleine amps / daniels revision

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daniel
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Beitrag von daniel » 02.11.2017, 21:29

munkamonka hat geschrieben:über dollnstein kann man streiten, aber wenn dir der dennis nicht gefällt, sprechen wir einfach nicht die selbe sprache...
Ja, aber. Das passt zu der nummer. Was aber wenn noch „etwas mehr band“ dazukommt? Wenns rockiger wird? Dann säuft der doch ab damit oder nicht?

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Adam_Lark
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Beitrag von Adam_Lark » 02.11.2017, 21:51

Geschmäcker sind dann wohl doch verschiedener als man meint, wenn es um DEN Harpsound geht...
Ich meine damit eher Daniel als mich, ich finde Dennis Sound auch klasse. Allerdings nicht mein Wunsch-Sound, weil er für mich etwas zu viel bassige Zerre und/oder Reverb hat. Ist für den Ton super aber nimmt für mich den "Knack" aus den Slaps (die ich vllt etwas zu gerne hab). Nicht dass ich nicht froh wäre so zu klingen, aber MEIN Traumsound ist der hier, könnt ich mich rein legen: https://m.youtube.com/watch?v=ALU5g6Qqi08

Mich würde mal interessieren, wo Daniel mit dem Klang hin will. Hast du da ein Beispiel?

Gruß Adam
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daniel
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Beitrag von daniel » 02.11.2017, 22:01

Wenn ichs ja wüsste. So m bassdampf sound kannste mit ner akustikband oder mal zu nem slowblues spielen, aber sonst denk ich nicht zu gebrauchen.

DAS Charlie Musselwhite ding ist schonmal seeeehr cool ! Ich find auch ehrlich gesagt die alten mark feltham / nbz sachen ganz gut...

Derdaniel

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Juke
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Beitrag von Juke » 02.11.2017, 22:36

Ich tute mal ins gleiche Horn wie Adam: Die Geschmäcker sind verschieden - auch bezogen auf den favorisierten und angestrebten Sound.

Charlie hat schon einen geilen Ton. Die von Adam verlinkte Aufnahme habe ich in Vinyl - auf der Rückseite der Scheibe ist eine wunderschöne Version von Christo Redentor. (Der gute Richard war ganz verzückt, als ich mir neulich von ihm eine Schallplatte aus dem Jahr '77 signieren ließ.)

Ich hab den Sound in Dollnstein ja live erlebt und fand ihn gut - abhängig vom jeweiligen Harpspieler. Im direkten Vergleich mit meinem Harporizer (Bluesman PP) fehlte mir beim El Gordo ein wenig das Fundament. Im Bandgefüge setzte er sich dann aber gut durch - wiederum in Abhängigkeit vom Spieler. Von "Mumpf" würde ich da auf keinen Fall sprechen.

Ich stehe beim Harpsound auf fett - lieber 'ne Low oder einen Chrom in der tiefen Oktave als das ätzende Gefiepe in der oberen Oktave einer D oder gar F. Und lieber zwei 10er oder ein 12er + 10er als ein 8er oder gar 6er Speaker. Wenn laut, dann Druck untenrum, dass die Hosenbeine flattern, und kein Gekreisch, dass man sich die Ohren zuhalten muss. Aber das ist mein Geschmack, den man nicht teilen muss.

Schöne Grüße
Dirk
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Beitrag von blueSmash » 03.11.2017, 08:03

Jaja... - DER Harpsound...

Hier mal vier Beispiele, die mir alle gefallen, ohne das DER Sound dabei wäre... Wie ich festgestellt habe, wechselt der bei mir selbst beim selben Equipment gerne von Tag zu Tag (im worst case auf einem Gig sogar von Stunde zu Stunde.... ;) )

https://www.youtube.com/watch?v=Ak2c4M6v6D4

https://www.youtube.com/watch?v=IMChShgOOVI

https://www.youtube.com/watch?v=mO-M31vaPlc

https://www.youtube.com/watch?v=nT1W3_olYN4

...und weiter viel Spaß und Erfolg bei Suche, Diskussion und (Selbst-) Findung...

Matz

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Beitrag von munkamonka » 03.11.2017, 09:38

naja, ich wollte jetzt auch nicht sagen, dass das Beispiel 'the one and only' sein muss. ich wollte nur ein Beispiel zeigen, wo man mit der inzwischen verpönten wuchtigen bass-kugel einen wunderbaren gesamt-sound produzieren kann. hinzu kommt, dass dennis gruenling fantastisch gute melodie- und andere Ideen hat. ich bin kein fan von ihm, ich finde ihn als person irgendwie komisch. aber als harpspieler grandios.

aber bitte, man muss schon beachten, dass das video offensichtlich mit höchst unprofessionellem equipment aufgezeichnet wurde, das kann mit dem musselwhite-beispiel natürlich nicht mithalten. wenn man das etwas abstrahiert, kann man sich schon vorstellen, was da in echt los war.
das selbe gilt auch für dollnstein. die videos sind cool, aber der wahre sound kommt nicht rüber. meiner Meinung... ach, quatsch, steht da ja schon ;)
... meiner meinung nach

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Beitrag von Juke » 03.11.2017, 12:18

munkamonka hat geschrieben:ich wollte nur ein Beispiel zeigen, wo man mit der inzwischen verpönten wuchtigen bass-kugel einen wunderbaren gesamt-sound produzieren kann.
Gelungen.
munkamonka hat geschrieben:hinzu kommt, dass dennis gruenling fantastisch gute melodie- und andere Ideen hat. ich bin kein fan von ihm, ich finde ihn als person irgendwie komisch. aber als harpspieler grandios.
Stimmt.
munkamonka hat geschrieben:das selbe gilt auch für dollnstein. die videos sind cool, aber der wahre sound kommt nicht rüber.
Stimmt auch. Ist bei der verwendeten Aufnahmetechnik aber auch nicht zu erwarten gewesen. Das Aufsteck-Mikro ist für seine 100 Euronen ganz okay, aber halt kein Profi-Werkzeug. Bild und Ton sind aber - zumindest in den Original-Dateien - erheblich besser als eine Handy-Aufnahme.

Schöne Grüße
Dirk
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Beitrag von Greatwhite » 03.11.2017, 13:30

Ich Teile Juke's Einschätzung zu den unterschieden zwischen Gordo und Juke-Box.

Live scheint mir Gordo durchsetzungsfähiger. Klang auch gut bei der Session. Gutes Mik auch. Das geht schon in die richtige Richtung für meinen Geschmack. (Mir schienen die Aufnahmen übrigens etwas mulmiger als die Realität.) Nur... ich würde nie einen Rex einbauen (auch wenn's lekker laut und definiert ist). Höhen sind mir zu... dünn? klar? Wenn man richtig schöne Höhen hat, können es auch viele sein. Noch mehr als beim Gordo. Zerre mit viel Höhen ist mein Ziel:

https://www.youtube.com/watch?v=qaELSONtth4
Den Sound hat auch viel mit 101-Crystal zu tun (schätze ich). Da kommt ein Großteil der zerre her wahrscheinlich.

Die Beispiele von dir, BlueSmash, sind mir alle viel zu komprimiert/verzerrt. Bienenhaufen. Auch wenn's ansonsten klingt.

(Hust hust:
http://www.eminence.com/pdf/Cannabis_Rex.pdf
http://www.eminence.com/pdf/Legend_1218.pdf)

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Beitrag von madhans » 03.11.2017, 14:57

Hi!
Es gibt andere Speaker .... viele mögen den Canabis Rex ... mir hat er früher nie gefallen, nun finde ich ihn OK.

Ich hab ja doch ein oder zwei Amps .... und mehrere Leute, die die auch mal testen. Die Beschreibungen des Sounds ändern sich ständig. Mal ist das gut, mal was andere ... obwohl die Geräte immer dieselben sind. Für mich erstaunlich ist nur, dass es Leute gibt, die die Technik "überlisten".
Der Sepp quetscht aus allem das Maximum raus, der Markus und der Martin ebnen die Unterschiede durch Spieltechnik ein.

In Dollnstein war die Harp nicht so im Vordergrund wie in den letzten Jahren. Das fand ich gut. Die Musik war stimmig und nicht zu laut. Dass einige etwas leiser gespielt haben ... vielleicht war der Sound auf der Bühne anders, so dass sich niemand hochgeregelt hat. Und wahrscheinlich hat ihn Markus beim Soundcheck dumpf eingestellt :-) das macht er immer.

@daniel
Ich kenne den Seydel Hyperamp auch. Er hat mir gut gefallen, er rangiert irgendwo so um den 15W PP je nach Geschmack. Mir geht in den Aufnahmen von dir oft der "Druck" ab. Egal ob Bass oder nicht. Das ist nicht böse gemeint. Aber ich hab immer das Gefühl, der Amp tut sich schwer.

Live wirkte der Gordo immer präsent, eher zu laut. Der EQ funktioniert, man kann ihn einstellen. In Dollnstein hatte ich die Füße verlängert, weil er zunächst neben der Bühne stand. Irgendwann stand er dann auf der Bühne. Da passten die langen Beine wieder nicht. Ich glaube, er hat den Spielen die Ohren vollgebrüllt und wurde deswegen eher verhalten aufgedreht.


Gruß
CB
Zuletzt geändert von madhans am 03.11.2017, 15:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von munkamonka » 03.11.2017, 15:01

Guter Beitrag...
... meiner meinung nach

daniel
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Beitrag von daniel » 03.11.2017, 15:25

@daniel
Ich kenne den Seydel Hyperamp auch. Er hat mir gut gefallen, er rangiert irgendwo so um den 15W PP je nach Geschmack. Mir geht in den Aufnahmen von oft der "Druck" ab. Egal ob Bass oder nicht. Das ist nicht böse gemeint. Aber ich hab immer das Gefühl, der Amp tut sich schwer
Den absatz verstehe ich nicht. Soll da stehen „ in den aufnahmen von (dir)“...

Und- der amp tut sich schwer ? Mit mir? :?:

Derdaniel

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Beitrag von madhans » 03.11.2017, 15:33

Jaja ... dir. Ich habs editiert.

Das wäre ja lustig!
Ich bin ein Harpamp und mein Besitzer ist anstrengend :-)

Nein ich meinte, der Amp tut sich schwer sich zu behaupten im Mix.


Gruß
CB

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Beitrag von daniel » 03.11.2017, 16:17

Verstehe wieder nicht.
Du schreibst du magst den hyperhyperanp und dann aber dass er sich schwertut. Das widerspricht sich doch?

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Beitrag von Greatwhite » 03.11.2017, 16:48

Was ich witzig finde, ist das viele 'Größen' der Harpwelt eben aufgrund von komischen Sachen einen sehr eigenen Sound hatten.

Paul DeLay mit seinen komischen verzerrten komprimierten sounds, William Clarke mit seinen ceramischen Mics, Butterfield mit seinen schrillen twin und super reverbs mit dynamischen Mics, Jason Ricci mit... naja alles, Munka mit seinen Canabis :) Irgendwann gehört es zusammen und mag man es.

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Beitrag von munkamonka » 03.11.2017, 17:25

Hahaha... ich in der Reihe, das ist lustig...
Okay, dann musst du noch Daniel und den hyper amp nennen...
Dann passt es wieder.
... meiner meinung nach

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