Was ist denn jetzt mit dem gequietsche nach dem 6.

Jenseits der Harpwelt. Du musst einen Witz erzählen, über dein Verhältnis zu Parkuhren reden oder dein Zeh juckt? Hier hinein.

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daniel
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Was ist denn jetzt mit dem gequietsche nach dem 6.

Beitrag von daniel » 26.05.2017, 19:52

Alter hut: ich H A S S E alles was auf der harp nach dem 6. Kanal kommt. Weils nervig und entsetzlich ist.
Vor jahren erfuhr ich bestätigung auf einem konzert der "blues band" aks sich bei paul jones ( sic!) musikalischer erklärung im hochoktavischen bereich menschen die ohren zuhielten.
Als ich nun kürzlich selbst giggierte kam eine frau nach dem konzert zu mir, bedankte sich, sagte sie würde viel blues hören, hätte aber die harp immer als "nerviges Instrument empfunden, weil die sonst immer so " hohe, schrille töne spielen würden" es wäre jetzt das erste mal gewesen, dass ihr das gefallen hätte.
So!

Derdaniel

Juke
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Beitrag von Juke » 26.05.2017, 20:06

Muss man halt können ... :-D duckundwech

Also steigst du nun komplett um auf Seydels Big Six?

Schöne Grüße
Dirk
Damn, this shit is Deep 8)
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daniel
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Beitrag von daniel » 26.05.2017, 20:09

Was zwangsläufig zu der frage führt: für wen spiele ich eigentlich bei nem gig?
Für mich und vielleicht den ein-oder andere harper ( dem zuviel getue aber vielleicht auch auf den sack geht)?
Oder für das zahlende volk, das ne stimmige unterhaltung ohne musikalische masturbation will?
Hand aufs herz, bei wem kam nicht schonmal der erste "soloapplaus" des abends nach 12 takten düdülüdüdülüdüdülüdüdülü....?

Derdaniel

🍻

madhans
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Beitrag von madhans » 26.05.2017, 20:24

Hi!
Vereinzelt einen Ausflug würde ich nicht verbieten - sagen wir bis zur D Harp.

Wenn sich der Harper aber zum Flötisten :-D entwickelt .... dann wirds mir auch zuviel.

Gruß
CB

triona
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Beitrag von triona » 26.05.2017, 21:17

Hey, watten los?
Erst Langeweile, jetzt Vollfrust?

Juke hat geschrieben:Muss man halt können ... :-D duckundwech

Also steigst du nun komplett um auf Seydels Big Six?

Schöne Grüße
Dirk
Oder vlt besser Extratiefe?

https://www.youtube.com/watch?v=zqie_kZaFQ4

Ist zwar kein Blues (und der Vortrag hat leider auch noch ein paar Macken :oops: ), aber das könntest du ja ändern ... ;)


madhans hat geschrieben:Wenn sich der Harper aber zum Flötisten :-D entwickelt .... dann wirds mir auch zuviel.

Gruß
CB

Wenn schon Flöte, dann gleich richtig: :-D

https://www.youtube.com/watch?v=KLYpC8-Um7s

Von den Großen (Baß) hab ich leider noch keine Aufnahmen.

Bild Bild Bild



liebe grüße
triona
Dess daacht doch alles nischt, dess naimodisch Zaich.
frei nach Anton Günther

Ich hab nur einmal ganz kurz auf die Maus geklickt - ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Meine Nachbarn hören Mundharmonika - ob sie wollen oder nicht.

Mamo
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Beitrag von Mamo » 27.05.2017, 07:38

Also ganz generell spiele ich vielleicht so ca. 30 % auf der oberen Oktave.

Mir ist es aber eigentlich wurscht, ob das Gedudel allen Zuhörern gefällt. Ich spiele das, was ich hören/spielen möchte. Z.B. bei "Mit 18" von Marius spielen wir am Ende erst ein Gitarrensolo und dann ein Harpsolo. Die Länge der Soli ist nicht definiert und unser Gitarrist ist sehr flexibel beim Solieren.

Da ich das Solo von ihm übernehme, versuche ich natürlich das von ihm "Erzählte" irgendwie zu übernehmen. Und wenn er am Ende seines Solos gerade bei den tieferen Tönen angekommen ist, steige ich mit hohen Tönen ein und wiederhole evtl. die letzte Gitarrenphrase...
Es ist aber auch schon vorgekommen, dass ich mein ganzes Solo auf den unteren 4 Kanzellen gespielt habe...Ganz nach Lust und Laune!

Ein anderes Beispiel: Bei "Blauer Planet" von Karat spiele ich die Harp über ein Choruspedal sozusagen als Orgel. Unser Gitarrist/Keyboarder spielt aber auch eine Phrase auf dem Tastenbrett. (Das gibt das Lied so her, falls es irgendwer nicht kennt)
Da muß ich meinen Part hoch spielen, weil es sich sonst nicht gegen das Keyboard durchsetzt.

Das Wichtigste sind doch die Gefühle, die man beim Publikum auslöst!
Und wenn sich das Publikum freut, dass ich endlich mit dem Solo aufhöre, habe ich doch was ausgelöst! Nämlich Freude!!! ;) :lol:

Gruß Marco

madhans
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Beitrag von madhans » 27.05.2017, 10:26

Karat ???????

Auch Elektronen haben Gefühle. :shock: :shock: :shock: :evil: :evil: :evil:

Gruß
CB

Juke
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Beitrag von Juke » 27.05.2017, 10:44

Über sieben (Altmühl-)Brücken musst du gehen, bevor du nach Breitenfurt kommst. :-D

30% in der oberen Oktave? :shock: - Okay, das erklärt Daniels erstes Posting. :P ;) :-D

Schöne Grüße
Dirk
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Mamo
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Beitrag von Mamo » 28.05.2017, 16:43

Hey, lasst mal stecken! Ostrock läuft immer super bei uns! Damit machst Du immer Stimmung...

@Dirk: Okay, 30 % ist vielleicht ein bisschen hoch gegriffen...aber 25 % bestimmt!

Gruß Marco

harp-addicted
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Beitrag von harp-addicted » 28.05.2017, 17:52

Mamo hat geschrieben:aber 25 % bestimmt!
:roll:
Wieviel Songs spielst Du bei einem Gig?

Mamo
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Beitrag von Mamo » 29.05.2017, 05:58

Das ist unterschiedlich. Die Harp ist ja bei uns in der Band kein tragendes Instrument. Nebenbei betreibe ich ja auch noch die Percussion-Abteilung und Gesang. Und in einigen Liedern übernimmt ja die Harp nur gaaanz kleine Parts (Beds are burning von Men at work z.b., da kommt zweimal im Lied ne Trompete o. ä.)
Ich würde sagen bei einem 4-Stundengig spiele ich bei 16-18 Liedern mit.
Also davon 25% sind etwas mehr als bei 4 Liedern. Da relativiert sich wieder einiges, gelle?!

Gruß Marco

Pool&Blues
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Beitrag von Pool&Blues » 29.05.2017, 08:09

bed´s are burning von "men at work" ? Oder doch von midnight oil.. :lol:
zahme vögel singen von freiheit,wilde vögel fliegen!

Mamo
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Beitrag von Mamo » 29.05.2017, 10:24

Selbstverständlich midnight oil! War noch ein bisschen früh heute morgen!

Gruß Marco

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