Keyboard

Jenseits der Harpwelt. Du musst einen Witz erzählen, über dein Verhältnis zu Parkuhren reden oder dein Zeh juckt? Hier hinein.

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Olddriver
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Keyboard

Beitrag von Olddriver » 01.01.2016, 22:52

Hallo Jungs
Gutes neues Jahr!!!
Um der Musiktheorie näher zu kommen, will ich mir ein Keyboard kaufen!
Kann mir jemand ein geeignetes und günstiges empfehlen?
Gruß
Fritz
Olddriver

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triona
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Beitrag von triona » 01.01.2016, 23:17

Für die Musiktheorie reicht wahrscheinlich das billigste vom Flohmarkt, Kinderlernorgel o.ä. Ich hab dafür z.B. ein Bontempi von ALDI. Gibts da gelegentlich für ca. 99 Eus - und findet sich dann auch entsprechend oft gebraucht. Hat 61 Tasten und sogar allerhand programmierbare Klänge, Begleitautomatik u.ä. Schnickschnack.
Wenn du damit allerdings auch mal richtig Musik machen willst, dann empfiehlt sich wohl was besseres.

liebe grüße
triona

und allen noch ein gesundes Neues Jahr
Dess daacht doch alles nischt, dess naimodisch Zaich.
frei nach Anton Günther

Ich hab nur einmal ganz kurz auf die Maus geklickt - ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Meine Nachbarn hören Mundharmonika - ob sie wollen oder nicht.

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Juke
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Beitrag von Juke » 02.01.2016, 11:16

Hallo Fritz,

wenn es wirklich nur um's Lernen geht, reicht so etwas völlig aus:
http://www.thomann.de/de/casio_sa_47.htm

Wenn du damit auch spielen möchtest, nimm lieber eines mit Standardtasten, z.B. dieses:
http://www.thomann.de/de/yamaha_psr_f50.htm
Vom Vor-Vor-Vorgängermodell hatte meine Frau rund 20 Jahre lang 15 Stück im Musikraum ihrer Schule. Das einzige, was des öfteren erneuert werden musste, waren die Netzteile.

Schöne Grüße
Dirk
Damn, this shit is Deep 8)

Olddriver
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Beitrag von Olddriver » 02.01.2016, 18:49

Danke für die Antworten!
Ich kaufe mir das von Thomann - Yamaha PSR-F50 für 99,-€!
Gruß
Fritz
Olddriver

Toni13
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Beitrag von Toni13 » 23.02.2016, 08:03

Hallo

bringt Dir das Teil für die Musiktheorie wirklich weiter? :?

Ich hätte mir an Deiner Stelle lieber eine Gitarre zugelegt und die ist außerdem viel cooler als so ein künstliches Ding.

Man lernt auch mehr über Akkorde. Gitarre ist außerdem cool und paßt gut zur Harp.

Bist Du zufrieden mit dem Teil?

Liebe Grüße

Toni (leider13)
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum (Nietsche)

Phronk
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Beitrag von Phronk » 23.02.2016, 10:20

@ Toni13:

Das sehe ich völlig anders!!!

Auf einer Gitarre spielt man zwar Akkorde, aaaaaaaber Du glaubst nicht wie
viele Gitarristen es gibt die zwar ganz gut spielen, aber überhaupt keine
Ahnung von Musiktheorie haben! Man sieht auch nicht direkt die
Zusammenhänge da die Töne eines Akkordes z.B. auf unterschiedlichen
Seiten gespielt werden. Da muss man erst mal wissen wo jeder einzelne
Ton liegt und dann analysieren welche Töne auf welchem Bund auf welcher
Seite liegt. Dann kann man sich raus schreiben welche Töne bei entspr.
Akkord klingen...

Das bringt einen aber nicht wirklich weiter!

Auf einer Klaviatur sieht das ganz anders aus!!!

Da hat man die ganze Harmonielehre bildlich vor sich und kann sofort
sehen wo z.B. die Halbtonschritte bei einer Durtonleiter sind, wie ein
Akkord aufgebaut ist, Eine Durpentatonik hat man dierekt über die
schwarzen Tasten ...

Ein weiterer Vorteil:

Gitarre muss man erst lernen um überhaut einen Akkord spielen zu können.

Auf der Klaviatur kann man die Zusammenhänge der Musiktheorie einfach
ablesen oder abzählen ohne auch nur einen ton zu spielen. D.h. zum
nachvollziehen reicht sogar eine Klaviatur auf Papier.
Einen Akkord zu spielen um z.B. den Unterschied eines Moll- und
Durdreiklangs akustisch nachzuvollziehen ist auch ohne Klavier gelernt zu
haben mit drei Fingern möglich...

Und da gibt es noch einen Menge mehr was das Klavier (bzw. die Klaviatur)
zum nachvollziehen der Harmonielehre unersetzlich macht.

Es hat schon einen Grund das der Musikstudent neben seinem
Hauptinstrument auch Klavier zu einem gewissen Grad beherrschen muss!

Liebe Grüße

Frank

Olddriver
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Beitrag von Olddriver » 23.02.2016, 10:37

Danke Phronk für die Erklärung!
Sehe ich auch so!
Gitarre steht auch zu Hause! Habe aber leider zu wenig Zeit zum Üben! Und bringt mir für die Harp (Musiktheorie) nichts!
Gruß
Fritz
Olddriver

Phronk
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Beitrag von Phronk » 23.02.2016, 10:42

Noch schnell eine kleine Anekdote:

Einem Freund von mir habe ich mal an den Kopf geschmissen er würde ja noch nicht mal nach Akkorden sondern nach Buchstaben spielen.

Er: Wieso?

ich: Wenn du ein E spielen willst weist du wo du deine Finger platzieren muss und dann kommt aus deiner Gitarre ein E-Akkord raus.

Er: Genau

Ich: Und welche Töne klingen dann?

Er: :shock: Keine Ahnung

Ich: Eben! du spielst nach Buchstaben! wenn du nach Akkorden spielen würdest, wüstest du welche töne klingen!

Darauf hin hat er sich in einigen Sitzungen grundlegendes zur Harmonielehre von mir erklären lassen.

madhans
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Beitrag von madhans » 23.02.2016, 12:52

Hi!

Ich fand die Klaviatur immer blöd, weil man irgendwie vorgegaukelt bekommt, es geht bei C los und und B ist ein H. Jugendtrauma.

Für die Musiktheorie ist das aber sicher eine fast unverzichliche Hilfe, gerade für die deduktive Herangehensweise. Aber ich bin kein Pfarresrkind.

Physikalisch und induktiv würde ich eine schwingende Saite vorziehen, gut, ich musste das andere ja schon vorher lernen, das ist natürlich unfair.

Schönen Gruß
CB

Phronk
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Beitrag von Phronk » 23.02.2016, 13:32

Stimmt, das mit dem C ist so ne Sache:

Fragt ein Musiker den anderen "was ist eigentlich die Dominante von G" ?

Sagt der andere: "Wieso, G ist doch die Dominante". :shock:

Das mit dem B und H ist aber ne Begrifflichkeitssache!

Es stehen ja keine Tonbezeichnungen auf den Tasten!

Frank

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