Naja, das sind halt unterschiedliche Ausgaben. In der einen (vielleicht näher am Original) heißen sie Clarini und in der anderen eben Trombe.
Jedenfalls wird die Stelle von den Trompeten gespielt:
Ich bewundere alle, die nach Gehör spielen können. Als Späteinsteiger (60+) bin ich zu blöd dafür. Auch das Spiel nach Tabs auf einer Blues Harp (Startversuch) war für mich nur frustrierend. Der Umstieg auf die Chrom und das Spiel nach Noten (von mir etwas frisiert) haben mich nach vorne gebracht. Ein mehrstimmiges Spiel oder das Zusammenspiel mit anderen Instrumenten ist nach Tabs nicht möglich und nach Gehör sehr schwierig. Seht euch einmal Video Clips von Gerrit van Hagen, René Giessen, dem Austria Quartett, Trio Animato oder dem Orchester Hohnerklang an. Das ist nur möglich wenn man nach Noten spielt.
wolfinho hat geschrieben: 28.08.2026, 16:55
kommt man ums Noten lernen nicht herum. ...
Habe es schon mehrmals angegangen und nun schon wieder.
Es ist ein zähes mühseliges Geschäft. ... bei den ganzen Begriffen und Zuordnungen von Noten, Linien, Werten , Punkten, Pausen, Oktaven Akkorden und usw.
Korrekter Rhythmus ist wichtiger als korrekte Melodie. Erst mal beides getrennt voneinaner üben (1. R., 2. M.) erleichtert die Sache.
Michael59 hat geschrieben: 30.08.2026, 14:55
Der Umstieg auf die Chrom und das Spiel nach Noten (von mir etwas frisiert) haben mich nach vorne gebracht.
Es heißt, der Mundharmonikastammtisch in München habe sich vor langer Zeit in zwei Stammtische aufgespalten. In dem einen (dem Bluesharp-Stammtisch) spielen sie vorwiegend Diatonische ohne Noten und improvisieren, in dem anderen spielen sie vorwiegend Chromatische mit Noten (oder auswendig, aber mit Noten eingeübt) und improvisieren nicht.
hafn hat geschrieben: 31.08.2026, 09:07
Es heißt, der Mundharmonikastammtisch in München habe sich vor langer Zeit in zwei Stammtische aufgespalten. In dem einen (dem Bluesharp-Stammtisch) spielen sie vorwiegend Diatonische ohne Noten und improvisieren, in dem anderen spielen sie vorwiegend Chromatische mit Noten (oder auswendig, aber mit Noten eingeübt) und improvisieren nicht.
Was Michael59 schreibt und wie sich der Mundharmonikastammtisch aufgeteilt hat zeigt beides, dass es 1. wenig Überschneidung zwischen den zwei genannten Gruppen gibt und 2. Interesse für Noten mehr in der einen der beiden Gruppen zu beobachten ist.
Jeder sollte selbst entscheiden was ihm/ihr liegt. Ich wollte am Anfang einfach nur Schlager oder Oldies mit der Blues Harp begleiten. Leider hat es irgendwie nicht Klick gemacht.