Goodbye Pork Pie Hat
Moderatoren: madhans, Juke, Adam_Lark
Goodbye Pork Pie Hat
https://youtu.be/iufXtShCx0I - Goodbye Pork Pie Hat (Charles Mingus) gespielt von Rob Paparozzi auf der Chromatischen. Die Aufnahme ist unvollständig, aber schön anzuhören. Ich mag diese starke Melodie.
Liebe Grüße
Thomas
Thomas
Re: Goodbye Pork Pie Hat
Auf so ner Chromatischen kann man schon echt schöne Sachen spielen, muss mir da auch mal ein paar jazzigere Songs drauf schaffen.
Ich spiele die quasi nur in der 3. POS. für Bluesiges.
Grüße
Adam
Ich spiele die quasi nur in der 3. POS. für Bluesiges.
Grüße
Adam
Jedem seins...
Blues will never die!
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Re: Goodbye Pork Pie Hat
Mit einer Chromatischen in Es könntest das in der 3. Position spielen, sodass dieselbe Tonart herauskommt wie auf der Aufnahme.
Chromatische in Es klingt exotisch, aber manche verwenden die, um direkt von Noten für Altsaxophon oder Baritonsaxophon zu spielen.
Übrigens hat auch der Gitarrist Jeff Beck Goodbye Pork Pie Hat schon gespielt, live und auf Platte.
Chromatische in Es klingt exotisch, aber manche verwenden die, um direkt von Noten für Altsaxophon oder Baritonsaxophon zu spielen.
Übrigens hat auch der Gitarrist Jeff Beck Goodbye Pork Pie Hat schon gespielt, live und auf Platte.
Liebe Grüße
Thomas
Thomas
Re: Goodbye Pork Pie Hat
Hm, interessante Anmerkung. Die Tonart ist mir recht wurscht, könnte ich ja in einer anderen spielen.
Die Position, hätte ich gedacht, ist viel relevanter. Aber "echte" Chromatik-Spieler scheinen in Noten statt Positionen zu denken. Nach dem Motto: dann spielt man halt alles mit ner Chrom in C, Position egal...
Ich spiele halt überhaupt nicht nach Noten und will das auch gar nicht
Ich denke eher in Grundton, große/kleine Terz etc.
Grüße
Adam
Die Position, hätte ich gedacht, ist viel relevanter. Aber "echte" Chromatik-Spieler scheinen in Noten statt Positionen zu denken. Nach dem Motto: dann spielt man halt alles mit ner Chrom in C, Position egal...
Ich spiele halt überhaupt nicht nach Noten und will das auch gar nicht
Ich denke eher in Grundton, große/kleine Terz etc.
Grüße
Adam
Jedem seins...
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Re: Goodbye Pork Pie Hat
Solange Du nicht mit anderen zusammen spielst.Adam_Lark hat geschrieben: 03.08.2026, 23:34 Die Tonart ist mir recht wurscht, könnte ich ja in einer anderen spielen.
Es gibt auch für echte Chromatiker Gründe, mit einer anderen Chrom als einer in C zu spielen, egal ob sie das dann Wahl einer Position nennen oder anders. Ich habe auch schon die Wortwahl Spielen in D-Position (statt in 3.), in F-Position (statt in 12.) usw. gelesen; das finde ich praktischer als die Nummern.Adam_Lark hat geschrieben: 03.08.2026, 23:34 Aber "echte" Chromatik-Spieler scheinen in Noten statt Positionen zu denken. Nach dem Motto: dann spielt man halt alles mit ner Chrom in C, Position egal...
Beispiel: Um in F klingend zu spielen, spielt man eine Es-Chrom in D-Pos. oder eine C-Chrom in F-Pos. oder eine F-Chrom in C-Position.
Natürlich ändern sich mit Wechsel der Position auch die Noten, wenn das Stück gleich klingen soll, egal ob die Noten vor einem liegen oder ob man sie sich nur im Kopf vorstellt. Deswegen gibt es das Real Book in C, in B (= englisch Bb) und in Es.
Zuletzt geändert von hafn am 04.08.2026, 09:32, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße
Thomas
Thomas
Re: Goodbye Pork Pie Hat
Vielleicht liegt es daran, dass Bläser beim Jazz häufiger sind, aber beim Blues ist die Tonart auch auch mit anderen variabel. Da sagt der Sänger halt, in welcher Tonart er es will
Grüße
Adam
Grüße
Adam
Jedem seins...
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Re: Goodbye Pork Pie Hat
Mit unterschiedlichen Konsequenzen für den Spieler der Diatonischen und für den Spieler, der alles mit derselben Chromatischen spielt:
Der Diatoniker wechselt das Instrument und spielt es gleich (gleiche Abfolge von Löchern, Ziehen, Blasen).
Der Chromatiker bleibt bei seinem einzigen Instrument und transponiert gedanklich. Das halte ich für schwieriger.
Und der Gitarrist kann es sich aussuchen: Kapodaster draufschnallen oder in einer anderen Tonart spielen (bzw. das, was er in einer Tonart gelernt hat, jetzt transponieren).
Liebe Grüße
Thomas
Thomas
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Juke
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Re: Goodbye Pork Pie Hat
Oder man hat auch als Blues-Spieler mehrere Chromatische in verschiedenen Tonarten in seinem Koffer. Dann bleibt's beim Spielen in der 3. Position mit der Chrom.
Von "F-Position" usw. bei der Chrom zu sprechen, wäre für mich alles andere als hilfreich. Wie abstrus diese Denke ist, zeigt ja auch dein Beispiel:
Schöne Grüße
Dirk
Von "F-Position" usw. bei der Chrom zu sprechen, wäre für mich alles andere als hilfreich. Wie abstrus diese Denke ist, zeigt ja auch dein Beispiel:
Ich habe in Trossingen mit Tian Long Li gesprochen, er hat dort den Master-Workshop für die Chrom geleitet und ist ein hervorragender Jazz-Musiker mit Bachelor und Master. Auf meine Frage, wie er beim Spielen denkt (wir Blueser denken in Positionen), meinte er, dass er beim Spielen nicht in Tonarten sondern in Intervallen denkt. Also eher wie Adam.hafn hat geschrieben: 04.08.2026, 08:43Um in F klingend zu spielen, spielt man eine Es-Chrom in D-Pos. ...
Schöne Grüße
Dirk
Re: Goodbye Pork Pie Hat
Für die meisten Saxophonisten ist diese Denke nicht abstrus.
Um in F klingend zu spielen, nimmt der Saxophonist sein Alt- Oder Baritonsaxophon (Grundton Es) und stellt sich vor, in der Tonart mit Grundton D zu spielen oder spielt - sofern vorhanden - direkt von Noten der Tonart mit Grundton D.
Wenn es für Saxophonisten nicht abstrus ist, dann kann es auch für den einen oder andern Chrom-Spieler taugen. Soll sich jeder heraussuchen, was ihm selbst am besten taugt.
Übrigens, Instrumente mit Tradition der transponierten Notennotation: Saxophon (B, Es, aber auch "C-Melody Sax", wenig üblich, ich kenne persönlich nur einen damit), Klarinette (B, A), Trompete (B, für Barock auch andere), Flügelhorn (B).
Behandelt man nun eine Chromatische Mundharmonika mit anderem Grundton als C auch wie ein sogenanntes "transpoinierendes Instrument" oder nicht? Das ist jedem selbst überlassen.
Liebe Grüße
Thomas
Thomas