Harp mit Neural Amp Modeler
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Harp mit Neural Amp Modeler
Nabend,
Hat auch schon jemand anderes mit der Software Neural Amp Modeler - NAM - und der Mundharmonika herumgespielt.
Bin vom ersten Ergebnis erstaunt wie gut es klingt nach etwas anpassen.
Hatte schon mal den Kemper und den Tonex One benutzt.
Aber der NAM macht Freude ist kosten los.
Hat auch schon jemand anderes mit der Software Neural Amp Modeler - NAM - und der Mundharmonika herumgespielt.
Bin vom ersten Ergebnis erstaunt wie gut es klingt nach etwas anpassen.
Hatte schon mal den Kemper und den Tonex One benutzt.
Aber der NAM macht Freude ist kosten los.
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harp-addicted
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Re: Harp mit Neural Amp Modeler
Leider noch nicht.
Ich habe mir vor kurzem Effekte für Harp aus der ToneHunt Community (Link bei NAM) runter geladen, und zwar von
https://tonehunt.org/RODFXS. Der baut auch sonst Effektegeräte für Harp (https://rodharpeffects.com/).
Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, die auszuprobieren
Ich habe mir vor kurzem Effekte für Harp aus der ToneHunt Community (Link bei NAM) runter geladen, und zwar von
https://tonehunt.org/RODFXS. Der baut auch sonst Effektegeräte für Harp (https://rodharpeffects.com/).
Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, die auszuprobieren
Grüße, Wolfgang
The Bootleg Twins + Devil'S Brew + Bluesharp Stammtisch München
Der letzte Wagen ist immer ein Kombi...
The Bootleg Twins + Devil'S Brew + Bluesharp Stammtisch München
Der letzte Wagen ist immer ein Kombi...
Re: Harp mit Neural Amp Modeler
Solltest du mal testen.
Spiele im Moment den NAM Player von Dimehead.
Finde den Sound klasse. Besonders mit verschiedenen OR s als Boxen.
Spiele im Moment den NAM Player von Dimehead.
Finde den Sound klasse. Besonders mit verschiedenen OR s als Boxen.
Re: Harp mit Neural Amp Modeler
https://www.tone3000.com/borisplotnikov - da erstellt einer offensichtlich NAM-Dateien für Mundharmonika-Spieler, z.B. mit Mozztronics HP-2 und Kalamazoo Model Two. Der Ansatz mit NAM-Dateien ist nicht so extrem wie der vom Polyend Endless, das sogar offen für Programmierung in C++ ist, aber flexibel genug.
Noch ist die Auswahl an NAM-verarbeitender Hardware gering. Außer man zählt Valeton und Hotone mit; die verwenden NAM-Dateien indirekt nach Konvertierung in SnapTone- bzw. clo-Dateien. Wie viel an Qualität geht dabei wohl verloren?
Noch ist die Auswahl an NAM-verarbeitender Hardware gering. Außer man zählt Valeton und Hotone mit; die verwenden NAM-Dateien indirekt nach Konvertierung in SnapTone- bzw. clo-Dateien. Wie viel an Qualität geht dabei wohl verloren?
Liebe Grüße
Thomas
Thomas
Re: Harp mit Neural Amp Modeler
https://www.facebook.com/share/v/1a2919sVFn/ - da spielt derselbe Musiker und verwendet dabei sein selbst vorher erstelltes NAM-Profil vom Kalamazoo Verstärker statt den Verstärker selbst.
Liebe Grüße
Thomas
Thomas
Re: Harp mit Neural Amp Modeler
Liebe Grüße
Thomas
Thomas
Re: Harp mit Neural Amp Modeler
Gestern habe ich im Münchner Bluesharpstammtisch zum ersten Mal das Valeton GP-5 verwendet, und zwar so in der Signalkette:
Aiwa DM-14 --> Valeton GP-5 --(Stereoklinkenkabel groß auf klein)--> JBL Charge 4 .
NAM-Datei von https://www.tone3000.com/tones/kalamazo ... -amp-44753 -> Models -> A1 Legacy -> kalamazoo-545close . Dafür Gain auf ~30 (vor der Pause) bis ~20 (nach der Pause eingestellt). Teils ohne einen zusätzlichen Effekt im GP-5 einzustellen, teils mit Slapback-Delay.
Einige vom Bluesharpstammtisch haben mir unaufgefordert gesagt, dass ihnen der Klang gefällt, scheint also zu passen.
Mir gefällt vor allem: wenige Geräte, mobil, flexibel.
Aiwa DM-14 --> Valeton GP-5 --(Stereoklinkenkabel groß auf klein)--> JBL Charge 4 .
NAM-Datei von https://www.tone3000.com/tones/kalamazo ... -amp-44753 -> Models -> A1 Legacy -> kalamazoo-545close . Dafür Gain auf ~30 (vor der Pause) bis ~20 (nach der Pause eingestellt). Teils ohne einen zusätzlichen Effekt im GP-5 einzustellen, teils mit Slapback-Delay.
Einige vom Bluesharpstammtisch haben mir unaufgefordert gesagt, dass ihnen der Klang gefällt, scheint also zu passen.
Mir gefällt vor allem: wenige Geräte, mobil, flexibel.
Liebe Grüße
Thomas
Thomas
Neural Amp Modeler (NAM) Architecture 2 (A2)
Auf der Seite https://www.tone3000.com/guides/nam-a2- ... lete-guide ist zu lesen:
Trotz Konvertierung von NAM A1 nach SnapTone (dem Format von Valeton) ist das Ergebnis schon mal nicht schlecht, siehe viewtopic.php?p=138426#p138426. Ich bin auf die ersten kleinen Geräte (Pedale) gespannt, die A2 nativ unterstützen. Bitte sagt Bescheid, wenn Ihr von solchen Geräten wisst! (Noch dürfte es zu früh sein, aber irgendwann wird es so weit sein.)Some companies, including Hotone, Sonicake, Sonulab, Valeton, and NUX, convert NAM A1 models into proprietary formats to run on their chips. Those distilled models are not real NAM models, and they don't have the same sound quality or accuracy.
Liebe Grüße
Thomas
Thomas
Re: Harp mit Neural Amp Modeler
Die Möglichkeit, NAMs vom Forumsamt zu verwenden, wäre doch eine prima Ergänzung des Angebots, den Forumsamp auszuleihen.Juke hat geschrieben: 03.11.2025, 14:05 Genau dafür gab's von Christian den PowerMate - aus dem dann der Forumsamp entstanden ist
Wer immer über eine DAW verfügt und dazu über einen Forumsamp oder einen PowerMate: Bist Du so nett und erstellst damit NAMs?
Am besten auch gleich im alten Format vor A2, weil die älteren Geräte noch nichts mit A2 anfangen können.
Mit dieser Anleitung sollte es klappen: https://www.tone3000.com/capture/instructions
Achtung, der Hinweis auf 24-bit, 48kHz, Mono (24 Bit = Auflösung, 48 kHz = Abtastrate) kommt ein bisschen spät, als wäre das nur eine Sache des Abspeicherns. Besser stellt man die DAW gleich von Anfang an so ein, oder nicht?
Fast vergessen: Um den Forumsamp zu mikrofonieren, braucht es noch ein Instrumentenmikrofon (Shure SM57 oder ähnlich).
Liebe Grüße
Thomas
Thomas
Re: Neural Amp Modeler (NAM) Architecture 2 (A2)
Da kommen schon die ersten:hafn hat geschrieben: 12.06.2026, 14:17 Ich bin auf die ersten kleinen Geräte (Pedale) gespannt, die A2 nativ unterstützen. Bitte sagt Bescheid, wenn Ihr von solchen Geräten wisst! (Noch dürfte es zu früh sein, aber irgendwann wird es so weit sein.)
Blackstar Beam Mini
Blackstar Beam Solo
Liebe Grüße
Thomas
Thomas
Re: Harp mit Neural Amp Modeler
Das Thema NAM wird hier kaum und nur von wenigen diskutiert. Ist NAM noch zu unbekannt, um es richtig einschätzen zu können?
Ich wende mich jetzt mal nicht an die, die sich auskennen und schon gegen NAM entschieden haben, sondern ich versuche in eigenen Worten für die anderen NAM so zu beschreiben, damit sie besser einschätzen können, ob ihnen das etwas bringt oder nicht.
NAM ist eine Technik, um Verstärker zu modellieren. Das Modell wird ein einer Datei gespeichert, die das Modell repräsentiert. Statt den modellierten Verstärker direkt zu verwenden, kann man dann ein universelleres Gerät verwenden, das mit den Modell-Dateien umgehen kann, einen sogenannten NAM-Player.
Der Hauptvorteil der Modellierung ist: Statt einen oder mehrere klobige Verstärker zu schleppen, reicht ein einziges Gerät, das man mit den Modellen versorgt. Man kann im laufenden Betrieb die Modelle wechseln.
NAM ist nicht die erste Modellierungstechnik. Älter als NAM sind z.B. der Kemper-Profiler und Tonex.
Bei ein paar Vorteilen von NAM bin ich mir nicht sicher bin, ob sie auf die anderen auch zutreffen:
Achtung: Ein NAM erfasst den Verstärker nur gerade so, wie er gerade eingestellt ist, also mit den aktuellen Positionen der Knöpfe Gain/Drive/Volume/Tone/EQ oder wie sie alle heißen. Insofern ist das NAM kein vollwertiger Ersatz. Man kann dann sich wie folgt behelfen:
Hilft die Beschreibung?
Ich wende mich jetzt mal nicht an die, die sich auskennen und schon gegen NAM entschieden haben, sondern ich versuche in eigenen Worten für die anderen NAM so zu beschreiben, damit sie besser einschätzen können, ob ihnen das etwas bringt oder nicht.
NAM ist eine Technik, um Verstärker zu modellieren. Das Modell wird ein einer Datei gespeichert, die das Modell repräsentiert. Statt den modellierten Verstärker direkt zu verwenden, kann man dann ein universelleres Gerät verwenden, das mit den Modell-Dateien umgehen kann, einen sogenannten NAM-Player.
Der Hauptvorteil der Modellierung ist: Statt einen oder mehrere klobige Verstärker zu schleppen, reicht ein einziges Gerät, das man mit den Modellen versorgt. Man kann im laufenden Betrieb die Modelle wechseln.
NAM ist nicht die erste Modellierungstechnik. Älter als NAM sind z.B. der Kemper-Profiler und Tonex.
Bei ein paar Vorteilen von NAM bin ich mir nicht sicher bin, ob sie auf die anderen auch zutreffen:
- Viele NAM-Player sind sehr klein.
- Viele NAM-Player sind sehr preisgünstig.
- Viele NAM-Player verbrauchen wenig Strom.
- NAM-Dateien sind portabel und können zwischen verschiedenen Benutzern ausgetauscht werden.
- Viele NAM-Dateien können kostenlos verwendet werden.
- Die Modellierung mit NAM ist qualitativ sehr hochwertig.
Achtung: Ein NAM erfasst den Verstärker nur gerade so, wie er gerade eingestellt ist, also mit den aktuellen Positionen der Knöpfe Gain/Drive/Volume/Tone/EQ oder wie sie alle heißen. Insofern ist das NAM kein vollwertiger Ersatz. Man kann dann sich wie folgt behelfen:
- Mehrere NAM-Modelle mit jeweils verschiedenen Einstellungen des orignalen Verstärkers verwenden statt nur einem NAM-Modell mit nur einer Einstellung des originalen Verstärkers.
- Ein paar Einstellungen können durch Einstellungen am NAM-Gerät ersetzt werden. Z.B. dürfte es zum gleichen Ergebnis führen, ob man am originalen Verstärker Gain erhöht, oder am NAM-Gerät Gain erhöht, oder ob man am originalen Verstärker Volume erhöht, oder am NAM-Gerät Volume erhöht. Auch EQ-Funktonen können am NAM-Gerät statt am originalen Verstärker gut vorgenommen werden.
Hilft die Beschreibung?
Liebe Grüße
Thomas
Thomas
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Juke
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Re: Harp mit Neural Amp Modeler
Da bin ich skeptisch, ob dasselbe Ergebnis rauskommt. Mehr Gain am Amp beeinflusst z.B. die Zerre. Auch beim Volume wird es Unterschiede geben. Je nach Amp und Lautsprecher verhält letzterer sich nämlich anders. Wenn ich dagegen mit mehr Volume in die PA gehe, wird's (im Idealfall) nur lauter.hafn hat geschrieben: 11.07.2026, 17:06[*] Ein paar Einstellungen können durch Einstellungen am NAM-Gerät ersetzt werden. Z.B. dürfte es zum gleichen Ergebnis führen, ob man am originalen Verstärker Gain erhöht, oder am NAM-Gerät Gain erhöht, oder ob man am originalen Verstärker Volume erhöht, oder am NAM-Gerät Volume erhöht. Auch EQ-Funktonen können am NAM-Gerät statt am originalen Verstärker gut vorgenommen werden.
Ich bleibe bei meinem bewährten Zeug: Gutes Mikro, guter Amp, ein Delay, das an einer Stelle in der Kette sitzt, wo es den Klang nicht negativ beeinflusst, und - vor allem - vor der Kette ein Spieler, der sein Zeug kennt und damit den für sich passenden Ton produziert, inklusive der jeweils gewünschten klanglichen Modulation durch Spieltechnik: clean, wenn's clean sein soll, leichte Zerre, wenn's eine leichte Zerre sein soll und richtig fett, wenn's richtig fett sein soll - alles ohne am Amp rumzudrehen. Alle andere ist Gnudung.
Schöne Grüße
Dirk
Re: Harp mit Neural Amp Modeler
Genau das sind die idealen Voraussetzung für die Modellierung: Einmal den originalen Amp so einstellen, dass der Spieler mit seinem Spiel von clean über leichte Zerre und richtig fett steuern kann, und nie mehr am Amp herumdrehen, und dann den Amp genau mit dieser Einstellung modellieren und sich die NAM-Datei aufbewahren. Der NAM-Player verhält sich dann genauso, lässt sich ebenfalls mit dem Spiel von clean über leichte Zerre und richtig fett steuern. NAM kann Nichtlinearität modellieren, ganz im Gegensatz zu Impulse Response (IR), die das nicht kann.Juke hat geschrieben: 11.07.2026, 21:09 vor der Kette ein Spieler, der sein Zeug kennt und damit den für sich passenden Ton produziert, inklusive der jeweils gewünschten klanglichen Modulation durch Spieltechnik: clean, wenn's clean sein soll, leichte Zerre, wenn's eine leichte Zerre sein soll und richtig fett, wenn's richtig fett sein soll - alles ohne am Amp rumzudrehen.
Genauer besehen ist die Modellierung doch nicht so einfach und gut, wie ich anfangs geschrieben habe, aber nicht unmöglich oder unbedingt schlecht. Es gilt zu differenzieren.Juke hat geschrieben: 11.07.2026, 21:09 Da bin ich skeptisch, ob dasselbe Ergebnis rauskommt. Mehr Gain am Amp beeinflusst z.B. die Zerre. Auch beim Volume wird es Unterschiede geben. Je nach Amp und Lautsprecher verhält letzterer sich nämlich anders. Wenn ich dagegen mit mehr Volume in die PA gehe, wird's (im Idealfall) nur lauter.
Wenn der Amp sich beim Aufdrehen des Gain-Knopfs so verhält wie wenn ich einen clean Booster vor dem Amp aufdrehe - ich meine, viele Amps verhalten sich genau oder annähernd so -, dann ist das für NAM kein Problem. Auch dass bei höherem Gain die Verzerrung zunimmt, bedeutet für NAM kein Problem.
Volume-Änderungen dürften für die Modellierung tatsächlich schwieriger sein, wenn es in den nichtlinearen Bereich geht. Dann ist mit dem originalen Amp die Situation die, dass die Verzerrung der Vorstufe so bleibt wie sie eben per Gain eingestellt ist, und sich mit dem Volume nur die Verzerrung nach der Vorstufe ändert, vor allem wegen der Endstufe und den Lautsprechern.
Lösungsvorschläge dafür:
- Wenn der Amp einen Effekt-Weg (FX-Loop) hat, dann kann man den 1. Teil des Signalwegs bis zum FX-Loop-Send und den 2. Teil des Signalwegs ab FX-Loop-Return getrennt voneinander modellieren. Dann braucht man aber zwei NAM-Player oder einen NAM-Player der zwei Modelle hintereinander abspielen kann. Oder
- man macht doch verschiedene Modellierungen desselben Amps mit verschiedener Lautstärke.
Liebe Grüße
Thomas
Thomas
Re: Harp mit Neural Amp Modeler
Es ist richtig nett von Boris Plotnikow, dass er seine NAM-Dateien allen zur Verfügung stellt. Alle Achtung!hafn hat geschrieben: 31.05.2026, 11:16 https://www.tone3000.com/borisplotnikov - da erstellt einer offensichtlich NAM-Dateien für Mundharmonika-Spieler, z.B. mit Mozztronics HP-2 und Kalamazoo Model Two.
Liebe Grüße
Thomas
Thomas