Hallo,
Ich spiele jetzt schon seit gut einem Jahr (diatonische) Mundharmonika, und möchte mich irgendwann demnächst langsam an das sog. Customizing heranwagen. Den Lösabstand verändern habe ich schon zögerlich versucht, wahrscheinlich ohne wirklich zu wissen, welche Verbesserung ich anvisieren soll. Als nächstes möchte ich mich dann irgendwann ans „Embossing“ wagen (Spalt zwischen Stimmzunge und -platte verkleinern).
Hat jemand von euch vielleicht damit Erfahrung und kann Tipps geben, die über die gängigen YouTube-Videos hinausgehen wo der Vorgang an sich recht anschaulich erklärt wird? Vor allem würde ich gerne wissen, ob ich mich da ohne allzuviel Bedenken an meine „richtigen“ Muhas ranmachen kann (Hohner MBDL, Seydel 1847, Suzuki M-20), oder doch vielleicht eher z.B. erstmal eine Special 20 zum rumprobieren kaufen? Empfohlen wird ja immer, die ersten Versuche an einer „alten“ MuHa zu machen, aber bis meine so alt sind vergehen wohl noch ein paar Jahre. Oder vielleicht sogar eine richtig billige MuHa so um die 10 Euro dafür anschaffen…? Oder sind die eh so undicht, dass man da dann keinen Unterschied merken würde?
Und hat jemand Erfahrung mit den Unterschieden zwischen den Stimmplatten von Seydel, Hohner und Suzuki? Irgendwo (möglicherweise KI) erinnere ich mich gelesen zu haben, dass die von Hohner weicher sind als die von Seydel, und man daher vielleicht erstmal mit der Seydel beginnen sollte…?
Lohnt sich außerdem die Anschaffung von einer (billigen) Uhrmacherlupe, oder geht es eigentlich auch ganz gut mit dem bloßen Auge und einer Lichtplatte (bzw. dem Handy mit entsprechender App)?
Als Werkzeug dafür werde ich übrigens das vom Seydel Soundcheck 3 verwenden, zusammen mit etwas Vaseline (kleine Rezension: das Werkzeug an sich mag ja ganz gut sein, aber für 39 Euro finde ich es trotzdem maßlos überteuert und habe ich mich danach ein wenig vera… gefühlt. Ich hatte meine Hoffnung auf die Videos auf dem USB-Stick gesetzt, aber mehr als das Tutorial-Video, das eh auch auf YouTube ist, war da dann auch nicht drauf…)
Erfahrungen mit Embossing…?
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Juke
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Re: Erfahrungen mit Embossing…?
Letztes Jahr haben Bertram Becher und vor allem Henk D'haen einen Workshop zum Thema angeboten, wo wir auch ein wenig probieren konnten und wichtige Tipps bekamen. Bertram hat zum theoretischen Background auch bei unserem Jubiläumstreffen noch ein paar Ausführungen geboten.
Zum Üben des Embossing eignen sich tatsächlich die Seydels mit Stimmzungen aus Stahl besser, da bei ihnen die Stimmzunge härter als die Stimmplatte ist. Sollte der Spalt dann doch einen Tick zu schmal geworden sein, kann das durch einfaches Plinken wieder gut gemacht werden.
Ansonsten sind die einschlägigen Videos eigentlich doch sehr aussagekräftig und hilfreich.
Schöne Grüße
Dirk
Zum Üben des Embossing eignen sich tatsächlich die Seydels mit Stimmzungen aus Stahl besser, da bei ihnen die Stimmzunge härter als die Stimmplatte ist. Sollte der Spalt dann doch einen Tick zu schmal geworden sein, kann das durch einfaches Plinken wieder gut gemacht werden.
Ansonsten sind die einschlägigen Videos eigentlich doch sehr aussagekräftig und hilfreich.
Schöne Grüße
Dirk
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Duo Klangspiel
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Re: Erfahrungen mit Embossing…?
Ich habe es mit Erfolg gemacht. Eigentlich ist der Hersteller egal finde ich. Natürlich ist es besser es an einem alten Instrument erst zu üben. Halt wie mit allen Arbeiten die man noch nicht beherrscht.
VG Olaf
VG Olaf
Chromatische & Chordomonica 2 & Akkordmundharmonika & Bass-Chromatic
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Jose Carioca
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Re: Erfahrungen mit Embossing…?
@Dirk: Danke, der Seydel-Tipp war hilfreich! Ich glaube, ich probier's darum erstmal an meiner Big Six. Das Risiko scheint dann überschaubar, und ein möglicher Schaden auch...
@Olaf: hat das Embossing bei Dir denn einen großen Unterschied gemacht bzgl. Ansprache, Bending u.ä....?
@Olaf: hat das Embossing bei Dir denn einen großen Unterschied gemacht bzgl. Ansprache, Bending u.ä....?
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Duo Klangspiel
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Re: Erfahrungen mit Embossing…?
Definitiv, die betroffenen Stimmzungen sprachen danach besser an! Vor dem Embossing war auch der Lichtspalt sichtbar größer. VG
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