Hallo zusammen!
Wir sind gerade dabei, alles für das SEYDEL open '26 und das Mundhamonika-Live-Festival No. 26 festzuklopfen (
https://www.mundharmonika-live.de). Die Workshops füllen sich nach und nach (manche sind schon ausgebucht) und die Aufnahmen für die Playbacks werden wir aller Voraussicht nach am Ende des Monats bekommen und dann in gewohnter Form aufbereiten und veröffentlichen. Wer sich dann anmeldet (
https://www.seydel1847.de/seydelopen), bekommt die 10–11 Stücke dann als hochwertige mp3 oder auch als FLAC, wenn gewünscht. In diesem Jahr wird die neue Band von Charlie Slavik aus Prag die Playbacks einspielen.
Hier nochmal die nötigen Informationen für die Teilnehmenden: Der Spielspaß steht bei dem Wettbewerb absolut im Vordergrund - die Idee war von Anfang an, dass wir mit dem Wettbewerb Spielern die Möglichkeit bieten wollen, mit einer Band vor Publikum zu spielen - alles in möglichst lockerer und positiver Atmosphäre, aber trotzdem mit der richtigen Portion Lampenfieber.
Jeder potentielle Teilnehmer sucht sich (ab Ende März) ein Stück aus und kann dann bis zum 18. September üben und seine/ihre Performance ausarbeiten. Am Tag des Wettbewerbs erstelle ich eine Liste mit der Startreihenfolge, die sich zum Teil auch danach richtet, welches Stück ausgesucht wird. Oft sind die Slow-Blues-Playalongs ziemlich gern genommen und ich muss dann schauen, dass diese Teilnehmer nicht genau hintereinander an der Reihe sind, damit das Publikum bei der Stange bleibt und nicht einschläft ;-).
Dann spielt sich die Band ein wenig warm und ich eröffne den Wettbewerb und begrüße das Publikum (meistens ist es ziemlich voll)!
Die Teilnehmer können, kurz bevor sie selbst loslegen, kurz mit der Band sprechen (oder mit mir und ich übersetze dann für die Band ins Englische). Erlaubt sind Diatonische und Chromatische Mundharmonikas (keine Gitarren, Flöten, etc.).
Dann spitzt der Saal die Ohren und das Adrenalin schießt in die Höhe. Es steht ein ordentlich klingender Röhrenamp mit Bullet-Mikro zur Verfügung (wenn gewünscht mit etwas Reverb oder Delay garniert).
Wer sein eigenes Bullet-Mikro benutzen will, braucht ein Kabel mit einem Klinkenstecker. Natürlich gibt es auch ein Standard-Gesangsmikrofon für den Fall, dass jemand lieber akustisch spielen möchte. Dieses Mikro dient während der Performance nur für das Mundharmonika-Spielen. Singen und coole Ansagen oder Witze werden nicht bewertet, sondern werden von den Juroren eher als "störend" wahrgenommen. Natürlich kann sich jeder Teilnehmer vorher oder nachher kurz mit ein paar Sätzen an das Publikum richten.
Die Bewertungskriterien des Publikums kenne ich natürlich nicht - die Zuschauer schreiben auf den Wertungsbogen nur die ersten drei Plätze auf - nach Gefühl oder mit Sachverstand, oder mit beidem. Die Fachjury (bestehend meistens aus erfahrenen Spielern) bewertet folgende Kriterien jew. mit Punkten von 0 bis 10, also mit max. 50 Punkten:
1) Spieltechnik, 2) Spiel in der Band, 3) Musikalität, 4) Bühnenpräsenz, 5) Originalität
Die Kriterien sind bewußt relativ weit gefasst und wahrscheinlich legt sie jeder Juror etwas anders aus. Zum Schluss wird alles zusammengezählt: Dabei zählen Publikum und Jury jeweils zu 50% - sollte es zu keinem eindeutigen Ergebnis kommen, bekommt die Jury eine größere Gewichtung. Damit sind wir von Anfang an gut klargekommen, mit nachvollziehbaren Resultaten. Sollten noch Fragen offen sein, schreibt mir einfach hier oder eine PN oder Email.
Ich melde mich hier dann nochmal, sobald wir die Play-Alongs online haben!
Musikalische Grüße
Bertram Becher im Auftrag der Firma SEYDEL