USB-Mikrofon

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triona
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USB-Mikrofon

Beitrag: # 131184Beitrag triona »

Eine wesentliche positive Erkenntnis, die ich in Sappenfeld bekommen habe, ist daß ich mir für einfache Tonaufzeichnungen von akustischer MuHa mit dem Rechner ein USB-Mikrofon anschaffen sollte.

Nun haben die gerade beim T ein Sonderangebot, läuft noch bis Montag.
Zur Auswahl stehen z.B. diese:

https://www.thomann.de/de/the_t.bone_sc ... op_set.htm
https://www.thomann.de/de/the_tbone_sc450_usb.htm
https://www.thomann.de/de/the_tbone_sc440_usb.htm
https://www.thomann.de/de/the_t.bone_sc ... op_set.htm
https://www.thomann.de/de/the_t.bone_sc_460_usb.htm
https://www.thomann.de/de/the_t.bone_sc_360_usb.htm

Gestern hatten sie noch ein paar andere in dieser Preisklasse im Sonderangebot, von Mackie und Röde u.a., solche die in so Gummischnüren in einem Käfig hingen. Aber die sind anscheinend schon aus. Das ändert sich wohl täglich (wenn nicht sogar stündlich oder nach Tageszeit).

Ist da eines von den oben genannten mehr oder weniger empfehlenswert? Oder ist das in dieser Preisklasse sowieso Glückssache, was man bekommt und somit eher egal? Oder muß ich da vlt doch tiefer in die Tasche greifen, um überhaupt etwas brauchbares zu bekommen?


liebe grüße
triona
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Juke
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Re: USB-Mikrofon

Beitrag: # 131186Beitrag Juke »

Wenn du nicht in die professionelle Produktion audiovisueller Medien einsteigen möchtest*, sollten die alle funktionieren.
Das 360, 440 und 450 erscheinen mir sympathischer als die drei anderen.
Ich denke, du kannst da nicht viel falsch machen.

Schöne Grüße
Dirk

* Obwohl ... wenn man sich das Anfang des Monats veröffentlichte Stück von den Beatles anhört, scheint die Soundqualität bei der Aufnahme inzwischen auch keine große Rolle mehr zu spielen.
Ich spiele beide Sorten Musik: Chicago- und West Coast Blues! 8)

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drstrange
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Re: USB-Mikrofon

Beitrag: # 131191Beitrag drstrange »

Die reichen alle für normale Anwendungen
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triona
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Re: USB-Mikrofon

Beitrag: # 131192Beitrag triona »

Danke.

Ich habe jetzt #440 und #450 in die engere Auswahl gezogen.

- Die kommen beide mit so einer Spinne. Bringt das irgend einen Vorteil?
Diese wird wohl auf einen gewöhnlichen Mikrofonständer geschraubt, wovon ich verschiedene bereits habe (für Tisch + Boden). Adapter ist ja wohl 3/8" oder 5/8".

- Frequenzgang 20 - 18.000 Hz ist bei beiden gleich = reicht aus,
beides "Großmembran-Kondensator-Mikro", was auch immer das ist.

- 440 hat Superniere, 450 hat breite Niere Richtcharakteristik. Macht das irgend einen Unterschied?

- 450 hat Phantomspeisung über das USB-Kabel, 440 vermutlich nicht. Bringt das einen Vorteil, wenn es das hat, oder wenn es das nicht hat?

Beide haben keinen Kopfhöreranschluß und dazugehörige Regler. Die anderen haben das alle. Ich vermute mal, daß das bei Aufnahmen eher ein Störfaktor ist oder sein kann (Rückkoppelungen), und sowieso überflüssig, da man ja hört, was man spielt. Außerdem: Je mehr da dran ist, desto mehr kann kaputt gehen. Und wenn ein billiges Gerät zu viele Funktionen hat, dann ist das meistens eher ungünstig, da dann meistens alle Funktionen von minderer Qualität sind. Theoretisch müßte dann ja auch noch ein Vorverstärker mit eingebaut sein, wenn das funktionieren soll? Oder irre ich mich da?


Spielen die Ohm (Impedanz) eigentlich keine Rolle, wenn das über USB an den Rechner geht, so wie das bei den anderen Mikros für die Verstärker ist?


liebe grüße
triona
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drstrange
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Re: USB-Mikrofon

Beitrag: # 131198Beitrag drstrange »

Superniere ist vom Aufnahmefeld schmaler und Du springst ja nicht vorm Micro rum.
Deshalb ist Superniere auch unempfindlicher gegen Feedback, weil man so ein Mic genauer
einrichten kann. Superniere hat also eine ausgeprägtere Richtcharakteristik.

Die Spinne ist der mechanische Low-Cut auf der Bühne oder im Studio oder am PC,
verhindert also, daß unerwünschte mechanische Schwingungen (Bühnenbretter
die schwingen etc.) über den Microständer aufs Mic übertragen werden
(schwingungsfreie Aufhängung). Oder Du kommst mit dem Knie an den Tisch
auf dem das Micro steht etc.

Du schreibst auch, es wären beides Großmembranenmikrofone (Kondensator)
also müßten eigentlich beide Phantomspeisung brauchen und über das USB
Interface bekommen. Es gibt keine Unterschiede bei der USB Schnittstelle.

Weiter unten in den Beschreibungen beider Mics steht, daß Du Dir um Phantomspeisung
keine Sorgen machen muß, also mach Dir keine Sorgen. Die wird, so sie gebraucht wird
oder nicht, vom USB Interface mitgeliefert.

Das mit dem Kopfhöreranschluss ist mehr dafür gedacht, wenn Du mit einem
USB-Audiointerface arbeitest aber trotzdem direkt noch kontrollieren willst was direkt
reingeht in das Interface. Ich finde das unnötig aber lasse mich gern belehren wozu das
nütze sein soll.

Großmembranmics sind im allgemeinen besser vom Sound her als die billigeren
Kleinmembranmics, es kommt aber immer drauf an was man damit machen will.

Die USB Schnittstelle ist digital, genormt und da muss ein Analog/Digital Wandler im Mic drinnen sein.
Also das ist dann schon alles aufeinander angepasst und Du mußt Dir um Impedanzen
da keinen Kopf machen. Einfach reinstecken und loslegen, dass sollte alles ohne
Probleme funktionieren. In beiden Mics ist sicher auch ein Preamp (Vorverstärker),
der das Signal für das USB Interface aufbereitet, mit integriert.

PS:
Nimm das 450er , das hat noch extra einen Low-Cut Schalter und ein -10 db Pad
(Dämpfungsglied) und für 66 Öre kannte da nix falsch machen. Und die Niere reicht auch aus
wenn Du es nicht live benutzt.
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Juke
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Re: USB-Mikrofon

Beitrag: # 131200Beitrag Juke »

Stimmt alles, was der fremdartige Doktor schreibt.
Großmembranmikrofone können insbesondere tiefe Frequenzen erheblich besser aufnehmen als welche mit kleinen Membranen. Das hat für dich konkrete Vorteile, wenn ich da an deine Bass-Muhas oder Brummeisen oder andere tieffrequente Schallerzeuger aus deinem "Kuriositätenkabinett" ;) denke.

Schöne Grüße
Dirk
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Re: USB-Mikrofon

Beitrag: # 131202Beitrag harp-addicted »

Falls Du sowas nicht hast, empfiehlt es sich ein 5m USB Verlängerungskabel mitzubestellen. Dann Kannst Du das Mikro auch auf ein Stativ montieren.

Ein Pop-Schutz z.B. https://www.thomann.de/de/km_23956_plopkiller.htm verhindert Blas- oder Windgeräusche direkt in's Mikro.
Grüße, Wolfgang
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Re: USB-Mikrofon

Beitrag: # 131212Beitrag madhans »

Hi!
Ich hab das 360 auch gekauft, für nächstes Jahr :-)
CB
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Re: USB-Mikrofon

Beitrag: # 131217Beitrag triona »

Danke an alle.
Boris hat meine Vermutungen zu den fragwürdigen Punkten bestätigt.
Ich bestell mir jetzt das 450, das ich auch ziemlich bald favorisiert hatte. Das allerbilligste ist nämlich selten das empfehlenswerteste.

Popschutz, Verlängerungskabel u.ä. werde ich mir vlt irgendwann mal mitbestellen, wenn ich mit dem Ding was gescheites zusammen bekomme, d.h. wenn ich es auch öfters benutze, und wenn es sich als nötig herausstellen sollte. USB-Kabel habe ich hier sowieso massenhaft in allen möglichen Längen, falls da welche von passen.

Ein paar Adapterschrauben in verschiedenen Größen für Mikrofonständer u.ä. werde ich mir gleich mitbestellen. Die brauche ich sowieso immer wieder. Die verschwinden immer irgendwie. Und den wo man gerade braucht, hat man dann meistens nie da.


schönen Sonntagabend noch
liebe grüße
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Re: USB-Mikrofon

Beitrag: # 131558Beitrag triona »

Einen ersten test mit dem neuen Mikro findet man hier:
viewtopic.php?p=131557#p131557
Dort werde ich bei Gelegenheit auch andere Aufnahmen reinstellen.


liebe grüße
triona
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