Frage zum bending auf Kanal 3

Alles über Bending, Overblow und andere Techniken. Fragen zu speziellen Riffs oder Techniken bestimmter Stücke.

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Juke
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Beitrag von Juke » 04.03.2018, 09:39

Widersprich mir nicht immer! ;)
Wenn ich das so erlebt habe, habe ich das so erlebt.
Kann aber auch an meinen spielerischen Defiziten liegen ...

Schöne Grüße
Dirk
Damn, this shit is Deep 8)

Christines meadow
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... tongue block bending

Beitrag von Christines meadow » 04.03.2018, 09:52

Hallo zusammen,

auch ich habe Schwierigkeiten, mit Tongue block zu benden. Habe vor einem guten halben Jahr angefangen Tongue block zu erlernen bzw.zu üben, nachdem ich nur mit Pucking gespielt habe. Ich bekomme einfach den Verschluss der Kanzelle nicht richtig hin. (Dieter Kropp sagt in seinem Buch, dass man auf der einen Seite die Harp ziemlich an die Wange pressen sollte und auf der anderen Seite der Daumen den Druck zum Abschließen übernimmt.) Ich habe für mich nun entschieden, im laufenden Spiel Halbton-Bedings noch mit Tongue-Block zu machen (da klappt es) und für die ganze Stufe bzw. Eineinhalbe auf Pucking zu wechseln.

Gruß Christines meadow
Thank you for the music, the songs I'm singing .........
und "jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, aber nicht in die Harp"

munkamonka
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Beitrag von munkamonka » 04.03.2018, 11:11

Juke hat geschrieben:Widersprich mir nicht immer! ;)
Wenn ich das so erlebt habe, habe ich das so erlebt.
Kann aber auch an meinen spielerischen Defiziten liegen ...

Schöne Grüße
Dirk
Siehe Signatur ;)

Aber in Ernst: es mag vielleicht schwerer zu lernen sein. Wenn man die Technik drauf hat, ist es nicht schwerer. So wie z.b. radfahren. Wenn man es kann ist nichts daran schwer. Man muss es halt können.
Anders als z.b. Gewichtheben: das bleibt immer schwer, auch wenn man es kann. Aber so ist TB eben NICHT.
Das wollte ich damit sagen, eure aussagen könnten Anfänger davor abschrecken..

M
... meiner meinung nach

Christines meadow
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Antwort an Munkammonka

Beitrag von Christines meadow » 04.03.2018, 11:55

...."Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg ist steinig und schwer".....

;) ;) ;)

Natürlich will ich keinem etwas schwer machen mit meiner Aussage! Aber es gilt: "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen "und "Übung macht den Meister".

Gruß Christines meadow
Thank you for the music, the songs I'm singing .........
und "jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, aber nicht in die Harp"

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Juke
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Beitrag von Juke » 04.03.2018, 15:57

Klar geht Bending mit TB, hab ich ja nicht anders gelernt. Da bin ich ganz bei dir. :kn: ;)

Aber wenn ich erzähle, dass ich zu 99 % (oder mehr) TB spiele, werde ich immer wieder gefragt, ob ich die Bendings auch mit TB spiele. Bei tiefen Harps (ab LowF) fällt es auch mir leichter, den Ganzton-Bend auf der 2 mit spitzem Ansatz zu spielen. Mit TB muss ich mich da deutlich mehr anstrengen. Und bei den Blowbends ebenfalls.

Ich möchte auch niemanden davon abbringen, TB zu spielen. Im Gegenteil! TB ist geil und so, wie ich spiele, geht's auch gar nicht mit Pucker. Und ja! Man kann mit TB alle Bendings spielen. Auch sauber. Aber mit spitzem Ansatz fällt es vielen leichter. Allerdings muss man auch mit spitzem Ansatz viel üben, um die Bendings sauber spielen zu können.

Und natürlich würde ich auch deine Sig zitieren - wenn das denn noch nötig wäre. ;)

Schöne Grüße
Dirk
Damn, this shit is Deep 8)

Mr.Jackson
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Beitrag von Mr.Jackson » 04.03.2018, 17:27

Wie werden denn die Stimmzungen eingestellt um optimal zu benden?
Wenn da jemand was zu sagen kann oder n link parat hat wäre ich voll dankbar...
Also ich mein jetzt nicht wie man allgemein die Zungen biegt sondern welche faktoren begünstigen bendings..... meine suche hat mich nur zu seiten und videos geführt, die mir sagen das man die stimmzungen halt hoch oder runterbiegen kann und je nach typ (harter oder softer bläser) nachjustieren kann.. aber speziell für bendings???? :?:

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Juke
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Beitrag von Juke » 04.03.2018, 17:58

Passt schon. Je besser die Harp für dich eingestellt ist, desto leichter ist das Spielen und desto besser klappt's auch mit dem Benden. Wenn die Harp nicht gut anspricht, ist's halt schwieriger, geht aber auch - nur nicht so leicht.

Schöne Grüße
Dirk
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madhans
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Beitrag von madhans » 04.03.2018, 19:46

Hi!
Gabs da nicht mal so eine Fausformel: Löseabstand ist in etwa Zungendicke? So ungefähr könnte das doch hinkommen. Oder?

Gruß
CB

Adam_Lark
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Beitrag von Adam_Lark » 04.03.2018, 21:46

Hallo zusammen,

Das mit den Löseabständen ist beim Benden in meinen Augen nicht so wichtig. Mit einer "nach Faustformel" eingestellten ist das kein Problem. Eine enger eingestellte gibt vielleicht mehr Kontrolle bei ganz sachten Bendings, aber ausschlaggebend ist das nicht, um die richtige Mundstellung zu finden.
Noch kurz zum TB. Das sehe ich wie Munka, reine Gewohnheit. War am Anfang anders, aber inzwischen habe ich mit TB mehr Kontrolle beim Ganzton-Bend auf der 3 als mit Lipping. Lipping spiele ich eigentlich nur noch ab Kanzelle 7, weil ich da kein Gefühl für Bends mit TB habe (ich arbeite dran).

Gruß

Adam
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daenou
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Beitrag von daenou » 05.03.2018, 12:39

Die Bends kommen bei mir auf der A-Harp am besten und auf der F, sowie mit den ganz tiefen Stimmungen am schlechtesten. C ist so etwas dazwischen. Und ich habe mehr Mühe mit billigen Instrumenten als mit hochwertigen.

Mit mehr Übung würde sich das wohl mit der Zeit ausgleichen ...

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