Playing with a pick up band...

Hör / Sieh dir das mal an!

Moderatoren: DocBen, harpX, Pimpinella

munkamonka
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Beitrag von munkamonka » 04.12.2017, 13:11

klar, alles geschmacksache...

aber ich kann beschreiben, was ich an Clarke mag: mir gefällt die nähe zum jazz, das swingende, treibende. die schnelle reaktion auf das eigene spiel und das timingsicheres, ideenreiches spiel. und das dann verbunden mit ton und sound. weil das geht einigen jazz-harp-spielern ab, da hast du zwar wahnsinnigen melodie-ideenreichtum, aber es 'kickt' nicht.

Außerdem singt er klasse, und hat auch beim singen einen eigenen stil in der melodie-entwicklung, sehr bluesig und trotzdem individuell.

aber man kann auch ganz anders spielen, und es ist trotzdem gut, logisch.

sein hässlicher anzug und sein bemühter Kniefall bei einem sonntag-nachmittag-kaffe-und-kuchen-gig sind schon professionell, aber wie oben gesagt, für mich nicht das wichtigste.

was mir bei vielen anderen spielern nicht gefällt: zu viel Verzerrung, schlechte intonation, zu einseitig auf (wie meinte greatwhite letzens:) 'power-moves' fokussiert. und eine spielweise, bei der man genau merkt, dass das meiste 'random'-maßig aus der harp kommt und nicht wirklich aus dem musikalischen fundus des spielers. halt dieses typisch harp-gequäke, das man überall hört.

gruß
markus
... meiner meinung nach

daniel
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Beitrag von daniel » 04.12.2017, 16:53

blueSmash hat geschrieben: Und was die "Show" angeht: Einmal hinknien fällt in meiner Begriffswelt noch nicht unter "Ekstase"...
:-D
VG
Matz
:lol: 8) -6--

Derdaniel

UNI
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Beitrag von UNI » 05.12.2017, 07:31

Was "Show" angeht, werfe hier einmal den Rockpalast-Auftritt der J. Geils-Band von 1979 in die Runde. Was Magic Dick da hinlegt ist für mich nicht zu toppen, sowohl spieltechnisch als auch von seinen Bewegungen auf der Bühne.
Gruß & Blues
aus Thüringen
von
UNI

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