meine Größte und meine Kleinste

Jenseits der Harpwelt. Du musst einen Witz erzählen, über dein Verhältnis zu Parkuhren reden oder dein Zeh juckt? Hier hinein.

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triona
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meine Größte und meine Kleinste

Beitrag von triona » 06.10.2017, 08:35

Bild

TOMBO Contrabass und HOHNER Puck im Vergleich mit einer 1847.

:-D


liebe grüße
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drstrange
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Beitrag von drstrange » 06.10.2017, 14:33

Ich hatte mir in Budapest damals ne Hohner Piccolo gekauft die war
glaub ich noch kleiner als die Puck aber eine gute 10 Loch diatonische Harp
"Je größer der Dachschaden, desto schöner der Ausblick zum Himmel."

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triona
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Beitrag von triona » 06.10.2017, 15:47

Nein.

Bild

Puck
Piccolo
Big Six
(von oben nach unten)

Die Puck ist ~ 1 cm schmaler als die Piccolo.
Lochgröße und -abstände und Dicke sind genau gleich. Aber die Piccolo hat geschraubte Deckel und muß daher auf jeder Seite 1/2 cm breiter sein. Bei der Puck werden die Deckel von der Seite in die Nuten der Stimmplatten geschoben.

Am Klang und der Spielbarkeit nehmen sie sich nichts. Ist wahrscheinlich die Selbe Mensur und Beschaffenheit der Stimmplatten. Das schöne daran finde ich, ist daß man da extreme Zungenblocks drauf spielen kann. Kanal 1 und 10 gleichzeitig ist überhaupt kein Problem. Nur 1 Loch abzudecken erfordert allerdings bisserl Zungenspitzengefühl. :lol:

Beide sind eine Oktave höher als Standard Richter. Lassen sich auch schön Biegen und überblasen. Ist allerdings nicht ganz einfach, dabei exakte Töne zu treffen. (Das könnte allerdings auch an meiner mangelhaften Beherrschung dieser Techniken liegen.) Und meine 2 Piccolos sind auch über 40 Jahre alt, früher sehr häufig gespielt, und entsprechend abgewirtschaftet. Die Puck ist zwar ähnlich alt, aber noch besser in Schuß, und spricht daher noch leichter an. Schlechter als eine Hohner Bluesharp oder vergleichbare aus der Zeit sind sie jedenfalls nicht. Es sind vollwertige MuHas für einen begrenzten Einsatzzweck.

Die Big Six ist mit ihren 6 Kanälen in der Mensur einer normalen Seydel sogar ein paar Millimeter breiter als die Puck. Und sie ist in der selben Lage wie die unteren 6 Kanäle einer Standard Richter.


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Zuletzt geändert von triona am 06.10.2017, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Juke
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Beitrag von Juke » 06.10.2017, 15:48

Eine Piccolo habe ich auch. Und zwei kleine Damen - äh Little Ladies.
Und meine Größte ist die Super 64.

Meine Piccolo ist in der selben Tonhöhe wie eine "normale" 10 Loch-Richter-Harmonika in C gestimmt. Wenn ich mich nicht irre, ist sie von 1983.

Schöne Grüße
Dirk
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triona
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Beitrag von triona » 06.10.2017, 15:57

Während die Puck und die Piccolo schon vollwertige MuHas sind, halte ich die Kleine Dame und die entsprechende Mini von Seydel doch schon eher für eine Spielerei. Sind halt nett für gewisse Effekte, wie z.B. spielen im Weltraum oder im Alltag auch gewisse Gags von Musikclowns.


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Beitrag von triona » 06.10.2017, 16:58

Juke hat geschrieben:Meine Piccolo ist in der selben Tonhöhe wie eine "normale" 10 Loch-Richter-Harmonika in C gestimmt. Wenn ich mich nicht irre, ist sie von 1983.

Meine beiden (C und A) sind eine Oktave höher als Standard Richter.

Die Puck haben sie vor ein paar Jahren nochmal neu aufgelegt. Aber nur noch in C. Gibt es noch beim großen T und anderswo. Meine ist in G. Das Muster soll aus den 1930-er-Jahren stammen.


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Beitrag von Juke » 06.10.2017, 16:59

Edit:
Ey, nicht dazwischen grätschen!
Edit off.
triona hat geschrieben:Während die Puck und die Piccolo schon vollwertige MuHas sind, halte ich die Kleine Dame und die entsprechende Mini von Seydel doch schon eher für eine Spielerei. Sind halt nett für gewisse Effekte, wie z.B. spielen im Weltraum oder im Alltag auch gewisse Gags von Musikclowns.


liebe grüße
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Da stimme ich dir zu. Wobei so ein kleines Liedchen, das nicht über die eine Oktave hinaus geht, immer ganz witzig rüber kommt. Nur das Spiel in der zweiten Position wird halt etwas schwierig - und Oktavieren ist auch nur sehr eingeschränkt möglich ... :-D

Schöne Grüße
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Beitrag von harp-addicted » 07.10.2017, 10:36

Juke hat geschrieben:... und Oktavieren ist auch nur sehr eingeschränkt möglich ...
Bist Du nicht bekannt für Deine spitze Zunge? :lol: :lol:

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Juke
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Beitrag von Juke » 07.10.2017, 10:50

Ich sag ja: Nur eingeschränkt möglich. Aber möglich! :-D

Schöne Grüße
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Beitrag von harpin_m » 08.10.2017, 08:17

Hallo,
hat hier niemand eine oder zwei Akkordmundharmonikas mit 48 Akkorden so wie ich?
Da wäre ich zumindest in dieser Hinsicht ganz vorne.
Gruß Markus
Harpin_Markus spielt:
bei Harps gerne Paddy-Stimmung,
chromatische Mundharmonikas,
seit Neustem Bassmundharmonika
und Akkordmundharmonika

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Beitrag von triona » 08.10.2017, 10:00

Wo du recht hast, hast du recht.
Aber leider sind diese Instrumente in den letzten Jahrzehnten ziemlich außer Mode gekommen. Und ihr Preis ist auch nicht ganz ohne.
Aber von der Kampfbreite auf der Bühne sind sie unschlagbar. :lol:


Bild

Diese hier ist zwar nicht größer als eine gewöhnliche 14-Loch-Chrom, aber dafür hat sie 56 Akkorde zu bieten. SIe ist allerdings deutlich schwieriger zu erlernen, als die klassischen, auf denen alle Akkorde unverwechselber schön neben- und übereinander angeordnet sind. (Man beachte die bunten Markierungen. Die habe ich nicht aus Jux da draufgeklebt.) Preislich spielt sie allerdings auch in der obersten Liga mit. Und die Beschaffung ist auch nicht ganz einfach. Eine Kurzbeschribung dieses ungewöhnlichen Instruments gibt es hier: http://www.harpforum.de/phpbb/viewtopic.php?t=12745
(Bei Gelegenheit kann ich das mal ergänzen, wenn ich sie besser spielen kann - und wenn es denn hier jemand interessiert.)


Bild

Hier seht ihr die kleinste Baß-MuHa. Die diatonische Tombo Pocket Bass. (oben, Kurzbesprechung hier: http://www.harpforum.de/phpbb/viewtopic.php?t=12498 ).

Die meines Wissens kleinsten Akkordharmonikas herkömmlicher Bauart sind die Tombo und Easttop Pocket Chord. (Hier die Easttop mit 10 Akkorden, nur Blastöne. Die Tombo hat nur 8 Akkorde.)

Die Hohner Vineta (nicht im Bild) wäre eine Kombination von beiden. Ist allerdings auch einigermaßen gewöhnungsbedürftig zu spielen.

Ddie derzeit wohl kleinsten MuHas, die bis in den Bass runterreichen, sind derzeit wohl die Extratiefen von Seydel (unten).


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Beitrag von DieterM » 08.10.2017, 10:15

harpin_m hat geschrieben:Hallo,
hat hier niemand eine oder zwei Akkordmundharmonikas mit 48 Akkorden so wie ich?
Da wäre ich zumindest in dieser Hinsicht ganz vorne.
Gruß Markus
Was hast du denn für eine?
beste Grüsse
von

Dieter

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Beitrag von Pimpinella » 08.10.2017, 18:29

Ich halte die Puck auch für eine Spielerei.

Gruß, Frank
Wenn ich als Moderator schreibe, dann schreibe ich in grün.

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