In ear monitoring

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Bender Kevman
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In ear monitoring

Beitrag von Bender Kevman » 07.12.2016, 20:57

Moin,

ich habe eine Frage zum Thema In ear monitoring: Ein bekanntes Problem in Bluesrock-Bands ist es ja, dass die E-Gitarren teilweise so laut sind, dass die Harp kaum durchkommt. Und wenn der Harp-Spieler sich dann selbst auch nicht hören kann, wird es schnell grausam.
Die Kombination Harp und Gesang ist ja nicht selten, dennoch habe ich bisher noch keinen Harp-Spieler mit In-ear-monitoring gesehen. Meist gibt es Monitore bzw. der Harp-Amp wird als Monitor genutzt. Gibt es dafür Gründe (z.B. um den orginal Harp-Amp-Sound zu hören)? Zum besseren Hören und für die Gesamtlautstärke wäre doch der Knopf im Ohr naheliegend.
Mich würde interessieren, wie ihr dazu steht.
Kevin

Mamo
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Beitrag von Mamo » 08.12.2016, 06:57

Hallo Kevin!

Speziell für Harp habe ich es noch nicht ausprobiert. Für Gesang hatten wir mal ein paar Sets zum Ausprobieren da, weil unser Gitarrist sich! nicht hören konnte!!
Für mich war es nichts, da ich mich von der Aussenwelt (sprich dem Rest der Band, Publikum usw.) abgekoppelt gefühlt habe.
Irgendwie brauche ich das räumliche Hören auf der Bühne. Weiß nicht, wie ich es beschreiben soll...
Ich habe mir einen Amp bauen lassen, der sich gegen nen Marshallstack und einen Fender Concert durchsetzen kann auf der Bühne. Und ich habe die Mitmusiker überzeugt, dass die Harp auch ein Soloinstrument ist, das gehört werden will!
Der Amp wird abgenommen und zum Gesamtsound zugemischt. Da wir unseren (echt schlechten) Mischer losgeworden sind und meistens selber mischen, ist die Harp jetzt genauso präsent wie die Gitarren...

Gruß Marco

BBHarpy
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Beitrag von BBHarpy » 08.12.2016, 08:55

Hallo,
Marco hat recht, man fühlt sich abgekoppelt vom Publikum und hier gibt es zwei Lösungen.
1 Eine gute Band muss nicht laut spielen auf der Bühne und hat ein ausgewogenes Monitoring. Hierzu gehört Disziplin und ein guter Mischer.

2 wer In Ear benutzen möchte/ muss ,,, nur mit einem Ohr versuchen, so hört man sich selber gut aber verliert auch das Livefeeling nicht.

Ich finde die erste Lösung optimal und bestehe immer auf guten Monitorsound.
LG Ralf
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Bender Kevman
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Beitrag von Bender Kevman » 08.12.2016, 18:43

Danke euch beiden für die Rückmeldung. Es ist wahrscheinlich wie geschrieben: Eine GUTE Band muss nicht laut spielen auf der Bühne und es braucht Disziplin und einen guten Mischer. Da sollten wir mal mit anfangen :lol:
Gruß Kevin

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