Übung zum Tongue-Switch von Richard Sleigh

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Juke
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Übung zum Tongue-Switch von Richard Sleigh

Beitrag von Juke » 11.04.2020, 16:48

Auch Richard Sleigh nutzt die ruhige Zeit Er schreibt - wie immer in seiner "knappen und auf das Wesentlichste reduzierten" Art ;):
Greetings from Central Pennsylvania,

This morning I looked out the window and saw our green spring lawn speckled with snow. Things just keep changing.

Today I'd like to change the format of my email and skip reflections so I can jump into an exercise I put together for you to try out...

I've discovered that I like to learn things by trying to teach them. That is the quickest way I've found to uncover everything I don't know myself. I put together an exercise that I am sure is something I heard James Conway (the wizard of Celtic blues harmonica) play as one of his warm ups.

It is simple and tricky at the same time. It uses only the built in major scale notes in the middle of the harmonica. You can play this exercise with or without tongue blocking. If you want to play this at top speed you will have to use tongue blocking. And if you practice it a million times like James Conway has,. you will be able to play it a million miles an hour...

Go here for a youtube video where I walk you through this on a G blues harp.
Anmerkung von Juke: Das Video ist seitenverkehrt - Richards linke Seite ist auch im Video links auf dem Monitor zu sehen.

And below I have it set up with sheet music and tab. The four lines of tab go from 1. Hamonica tab ( numbers with a + are blow notes, plan numbers are draw notes) 2. The notes you are playing in the key of C 3. The scale degrees 1 - root, 2 - major 2nd. 3 - 3rd, 4 - 4th, etc...) and 4. The side of my mouth I am playing out of as I switch sides with tongue switching

The thing I like about this exercise is that it turns music theory into a concrete skill that you can develop. You are imbedding intervals while you get better at an advanced technique that will serve you well for creating all sorts of crazy interesting riffs...

When I first started working on tongue switching to grab wide intervals by skipping over holes, I felt like a total klutz and it took forever to get decent at it. The main reason it took so long was because I didn't know anyone who was doing this technique and I suspected that it was impossible.

I hope I can save you some time in this process by proving that it is possible so you don't have to push through as much doubt as I had to deal with. Remember the story of Roger Bannister - running the mile in less than 4 minutes was impossible - till he did it. The first person in recorded history to prove it with a stopwatch. Then within a year, several others did it. Now it's a common feat - impossible became normal when people believed it could be done.

So, my friend, are you up for the challenge?

Here is the music & tab:
Bild

OK, thats it for today. I have a lot of other things cooking, and will tell you more about them ASAP. In the mean time, stay safe and play some music!

Thanks for reading this,
Bild
Schöne Grüße
Dirk
Damn, this shit is Deep 8)
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triona
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Re: Übung zum Tongue-Switch von Richard Sleigh

Beitrag von triona » 11.04.2020, 21:16

Danke für diesen Hinweis. Das ist eine sehr interessante Übung.

Genau dieser Frage habe ich in letzter Zeit verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Was ich nämlich festgestellt habe: Beim Spiel "rechts von der Zunge" habe ich keine Schwierigkeiten, eine Melodie in sauberen Einzeltönen zu spielen, egal ob "normal" oder gebendet. Wenn ich hingegen "links von der Zunge" Einzeltöne spielen will, erklingen fast immer - oder zumindest sehr oft - die Oktave oder ein anderer (meist passender) Intervall "rechts von der Zunge" mit. (*)

Ich vermute, daß dies eine Folge ist, weil ich für gewöhnlich - und schon seit bald 50 Jahren (**) - "rechts von der Zunge" die Melodie spiele und dazu fast immer "links von der Zunge" die Baßbegleitung. Die saubere und sicher kontrollierte Unterscheidung von "rechts" und "links" gespielten Tönen hat mir bei meinen neuerlichen gezielten Versuchen mehr Schwierigkeiten bereitet, als ich erwartet hatte.

*) Die Tatsache, daß diese Töne meistens passen, hat wohl dazu geführt, daß ich diesem Zustand bislang nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt habe, da ich sowieso meistens alleine und mehrstimmig spiele. Ich bin erst darauf gestoßen, als ich verstärkt versucht habe, nicht nur mehrstimmig, sondern auch polyrhythmisch zu spielen. Da wird das nämlich richtig interessant. Auch beim Spielen von Kanons habe ich bisweilen ähnliche Feststellungen gemacht. Da wird allerdings "links" und "rechts" und "in der Mitte" rhythmisch und melodisch kongruent gespielt, was die Sache einfacher macht.

**) Ich habe eigentlich von Anfang an fast nie anders als mit Zungenblock gespielt. Ohne daß mir da irgendwer etwas darüber gesagt hätte, erschien mir das von Anfang an irgendwie passender und erzeugte den besseren Klang. Den Spitzmund nutze ich eigentlich bis heute nur äußerst selten, eben wenn damit gut ein besonderer Klangeffekt erzielt werden kann.


liebe grüße
triona


Nachbemerkung:
Bei dem Tab von Richard ist wohl ein Fehler drin. Der 2. Ton (=D) muß eine "4" sein, so wie es auch in der Reihe abwärts ist. Vlt kannst du das ja berichtigen.
Dess daacht doch alles nischt, dess naimodisch Zaich.
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Ich hab nur einmal ganz kurz auf die Maus geklickt - ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

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triona
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Re: Übung zum Tongue-Switch von Richard Sleigh

Beitrag von triona » 13.04.2020, 20:21

Das hier wäre dann wohl eine Steigerung dieser Übung: :-D

https://youtu.be/Opisez5uQKY


liebe grüße
triona
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