Tonarten und Positionen

Bluesharps in jeglichen Varianten und Stimmungen.

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Matt Berry
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Tonarten und Positionen

Beitrag von Matt Berry » 14.07.2016, 18:40

Hallo,

Mal eine Frage zu der Tonart und dem Positionsspiel.

Ist es möglich mit einer Mundharmonika mehr als drei Tonarten im Blues abzudecken?

Könnte ich bspw mit einer G-Harp rhythmisch auf dem C (5d) rumreiten?

Habe ich das richtig verstanden, dass Howard Levy seine diatonische Mundharmonika chromatisch spielt und deshalb nur eine Mundharmonika benötigt?

Entschuldigt bitte meine eventuell blöden Fragen.

Beste Grüße

Matt :)

Juke
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Beitrag von Juke » 14.07.2016, 19:50

Frag mal Konstantin Reinfeld (aka Schaken) ... ;)

Theoretisch kannst du mit einer diatonischen Harp in allen Tonarten spielen.

Schöne Grüße
Dirk
Damn, this shit is Deep 8)

Pimpinella
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Beitrag von Pimpinella » 14.07.2016, 21:11

Hi

C auf G Harp ist 12. Position, und die gehört sogar gerade noch zu den "gängigen" Positionen.
Howard Levy kann zwar alles auf jeder Tonart spielen, er hat aber trotzdem nicht nur eine Tonart, sondern alle. Der Grund ist, dass er jeweils die Tonart wählt, die ihm die günstigsten Tonkombinationen bietet, oder auch einfach diejenige, auf der sich ein Stück einfach spielen lässt. Auch gegen Harpwechseln im Stück hat er nichts, sofern es Sinn macht.

Gruß, Frank
Zuletzt geändert von Pimpinella am 16.07.2016, 08:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Mario
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Beitrag von Mario » 16.07.2016, 08:06

Naja.

Man kann zwar alle chromatischen Töne erreichen, aber eben nicht gleichzeitig auf mehreren Kanzellen. Gängige Tonabfolgen hören sich komplett anders an, wenn man sie in anderen Positionen spielt (sofern man das überhaupt hinbekommt). Wenn man also der Meinung ist, man könne guten Blues mit nur Einzeltönen auf der Harp spielen, für den lautet die Antwort: ja, geht.

Ich gehöre zu denen, die sagen: nein, geht nicht. Weil eben auch Tongue Slaps, Splits, Akkorde und diverse Kleinigkeiten dazugehören, damit es nicht nur ungefähr nach Blues klingt, sondern nach richtig coolem Blues.

Howard Levy ist übrigens nicht gerade als Blues-Musiker bekannt, von daher hinkt das Beispiel sowieso.
Du suchst ein gutes Lehrbuch? Nimm meins!
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Pimpinella
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Beitrag von Pimpinella » 16.07.2016, 08:26

Hi

Da stimme ich Mario zu.
Wobei Howard Levy auch sehr geilen (wenn auch nicht zwingend traditionellen) Blues spielen kann, wenn er denn will. Er nutzt dazu dann vorwiegend die "gängigen" Positionen.

Gruß, Frank
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Matt Berry
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Beitrag von Matt Berry » 17.07.2016, 11:48

Danke euch für die Hinweise, Tipps und Anregungen :)

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