Hohner Super 64 (2018)

Beschreibung und Kritik zu einzelnen Modellen. Keine Plauderecke!

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Carlito
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Re: Hohner Super 64 (2018)

Beitrag von Carlito » 12.08.2019, 07:19

Hallo Christines meadow:

Ich finde auch, dass sie in den unteren Oktaven am besten klingt. Mich stört es nicht, wenn die die ganz tiefen Töne etwas "vibrieren", im Gegenteil, ich finde das ist ein schöner Effekt, den man auch mal bewusst einsetzen kann.

Gruß
Carlito

triona
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Re: Hohner Super 64 (2018)

Beitrag von triona » 12.08.2019, 17:50

@ Lautstärke - Dynamik - Ausdruck:
Mit Mikro ist das egal - wenn es denn paßt und angemessen abgemischt wird.
Wenn ich laut spielen will oder muß (Zusammenspiel mit Blechblas- oder Schalmeienkapelle oder in größeren Sessions, großer Saal oder Freiluft ohne Mikro), dann nehme ich eine CX-12, und keine 4-Oktav oder andere feine Instrumente. Die nehme ich nur, wenn es auf Lautstärke nicht ankommt (Solovortrag in kleinem Saal oder über (Gesangs-)Mikro, auf jeden Fall für "feine" Musikstile). Da habe ich dann auch den ganzen Umfang der Dynamik und des Ausdrucks zur Verfügung.


liebe grüße
triona
Dess daacht doch alles nischt, dess naimodisch Zaich.
frei nach Anton Günther

Ich hab nur einmal ganz kurz auf die Maus geklickt - ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Meine Nachbarn hören Mundharmonika - ob sie wollen oder nicht.

Denzilo
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Re: Hohner Super 64 (2018)

Beitrag von Denzilo » 12.08.2019, 19:10

Hey Carlito,
Danke für die Info. Dass die neue Super 64 kein dichtes Schieberpaket haben soll kann ich nur schwer glauben. Damit wird doch extra geworben und selbst bei meinem alten Modell ist die Dichtigkeit ok. Manchmal weiss ich auch nicht ob totale Dichtigkeit so ideal für den Klang ist.
Grüße
Denzilo

Carlito
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Re: Hohner Super 64 (2018)

Beitrag von Carlito » 03.09.2019, 18:48

Hallo Denzilo:

>Dass die neue Super 64 kein dichtes Schieberpaket haben soll kann ich nur schwer glauben. Damit wird doch extra geworben>

Das war auch der Grund, weshalb ich sie gekauft habe. Leider muss ich sagen, dass ich im Vergleich zur alten Super 64 doch etwas enttäuscht bin. Grad eben hab ich versucht, auf der "Neuen" ein paar Sätze aus den Violoncello-Suiten von Bach zu spielen (die ich schon längere Zeit übe). Ich hab dann schnell wieder zur "alten" gewechselt, bei der die Töne fast wie von selbst "flutschen", wo es mit der Neuen ziemlich mühsam ist. Trotz getaptem Schieber und optimiertem Löseabstand spricht sie einfach schlechter an. Vielleicht hab ich einfach mit meinem Exemplar nur Pech gehabt. Wie ich schon geschrieben habe, liegt das Problem m. E. darin, dass man die Dichtigkeit nicht mehr durch Anziehen der Mundstückschrauben einstellen kann, und dass das Totvolumen zwischen Mundstück und Stimmzungen größer ist (als bei der alten).

>Manchmal weiss ich auch nicht ob totale Dichtigkeit so ideal für den Klang ist<
Da ist was dran. Meine Seydel Saxony und Deluxe Steel sind (abgesehen von den untersten Kanälen) sehr dicht und sprechen sehr leicht an, weshalb man sehr "diszipliniert" spielen muss, damit nicht versehentlich unerwünschte "Zwischentöne" erklingen.
Bei den tiefen Tönen ist "weniger dicht" vermutlich besser, weil dann die Gefahr des "Abwürgens" nicht so groß ist.

Gruß
"Carlito"

Denzilo
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Re: Hohner Super 64 (2018)

Beitrag von Denzilo » 04.09.2019, 10:27

Hey Carlito,

Du hast es treffend formuliert. Meine alte Super64 ist nach wie vor top. Schieber wie Butter, Sound, Haptik, Leichtgewicht und Klang 1A. Wow, klassische Musik, da hab ich mich noch nie rangewagt. Habe ich früher aber auch zu genüge auf dem Klavier gespielt...
Grüße
Denzilo

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Re: Hohner Super 64 (2018)

Beitrag von Christines meadow » 04.09.2019, 10:41

[quote=Carlito post_id=114030 time=1567536515 user_id=2628]
Hallo Denzilo:

>Dass die neue Super 64 kein dichtes Schieberpaket haben soll kann ich nur schwer glauben. Damit wird doch extra geworben>

Hallo Carlitound Denzillo,

habt ihr schon mal daran gedacht, die Firma Hohner selbst darauf anzusprechen? Vielleicht wissen sie ja Rat!

Und für mein "einfaches Spiel" flutscht der Schieber wunderbar und ich habe auch nicht das Gefühl, dass da was undicht sei.

Gruß Christines meadow
Thank you for the music, the songs I'm singing .........
und "jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, aber nicht in die Harp"

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Re: Hohner Super 64 (2018)

Beitrag von Juke » 04.09.2019, 12:47

Bei einem so teuren Instrument wie der neuen Super 64 würde ich auch den Hersteller kontaktieren, wenn ich die von euch beschriebenen Probleme hätte. In jedem Fall werden sie sich über eine Rückmeldung freuen. Sooo viele Instrumente werden sie wohl ohnehin nicht von der Super 64 verkaufen. Hohner kann kein Interesse daran haben, dass sich herumspricht, dass die alte besser ist und die neue den Preis eigentlich nicht wert ist. Von daher vermute ich, dass man bei Hohner gerne bereit sein wird, sich die Harps noch einmal genauer anzusehen und ggf. die Einstellung zu optimieren.

Schöne Grüße
Dirk
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Und in Bezug auf neues Zeugs (Harps, Amps, Mikros, Effekte usw.) wusste bereits Schiller: Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.

Carlito
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Re: Hohner Super 64 (2018)

Beitrag von Carlito » 04.09.2019, 17:19

Tja, vielleicht muss ich mir doch die Mühe machen und das Instrument zu Hohner einsenden.-

Immerhin bin ich wohl nicht der einzige, der nicht so recht glücklich ist mit dieser "Neuauflage". In einer Kundenbewertung eines allseits bekannten Onlineshops hab ich zur neuen 64x folgendes gefunden: "Alle Abmessungen von "Körper" in ABS erhöht werden ...Ergebnis: Es braucht viel mehr Atem, um das Schilf zu beleben ... eine wesentliche Probe des Schilfs, um sie näher an die Bettbasis zu bringen. Ansonsten Atemnot garantiert" (automatisch erzeugte Übersetzung aus dem Französischen; Schilf=Stimmzunge) .

Das ist mit bei meiner neuen 64er auch gleich aufgefallen. Sie ist breiter als die alte, wodurch die Distanz zwischen Mund und Stimmzungen größer geworden ist (und damit der "Totraum"). Besonders auffällig ist es, wenn man zum Vergleich eine Saxony oder Deluxe Steel daneben legt. Allerdings kann man daran nichts mehr ändern, weil es "konstruktionsbedingt" ist.

Die Undichtigkeit im Schieberbereicht liegt m.E. darin begründet, dass der Spalt zu breit ist im Vergleich zur Dicke des Schiebers (deshalb kann man durch "Tapen" des Schiebers eine Verbesserung bewirken), und dass man den Abstand nicht mehr durch Anziehen der Mundstückschrauben individuell einstellen kann.

Denzilo
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Re: Hohner Super 64 (2018)

Beitrag von Denzilo » 04.09.2019, 20:22

... Ich habe doch gar keine Neue. Gruß, Denzilo.

P. S. In 95 % der Liederbreichen mir auch 12 Löcher!

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