SUZUKI Humming SU-21-H

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tüfti
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Re: SUZUKI Humming SU-21-H

Beitrag von tüfti » 03.01.2019, 17:25

tüfti hat geschrieben:
16.12.2018, 21:22
triona hat geschrieben:
16.12.2018, 19:16

Wenn du das mit den Magneten fertig hast, kannst du ja mal Foto und Beschreibung hier einstellen. Das interessiert sicher viele Diatonik-Spieler, und nicht nur die Freunde der Tremolo.
Mache ich, dauert aber noch.
Ging doch schneller, als gedacht.

An die Suzuki SU-21-H Tremolo in C-Dur habe ich eine
Suzuki Study-24 Tremolo in C#-Dur mit Magnete angeklipst.

Die Muhas sind in Grenzen zwischen den Magneten drehbar und somit ist der Abstand zueinander etwas variierbar.
Es sind Neodynmagnete mit 15 mm Außendurchmesser und 3 mm Dicke.
Sie sind mit "Uhu Doppelband extreme" angeklebt.
An der unteren Muha (C#) sind die beiden Alu-Winkel fest angeschraubt.
An der oberen sind nur die beiden Magnete, die beim diatonischen Spielen nicht weiter stören.

Die chromatische Spielerei funktioniert so wie ich mir das vorgestellt hatte.
Allerdings mangels Übung noch etwas holperig, doch da bin ich zuversichtlich.

Zum Verständnis noch 3 Bilder:
Dateianhänge
k-P1040664.JPG
k-P1040664.JPG (102.21 KiB) 140 mal betrachtet
k-P1040666.JPG
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k-P1040667.JPG
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triona
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Re: SUZUKI Humming SU-21-H

Beitrag von triona » 03.01.2019, 19:27

Sieht sehr sauber und funktional aus. Sind die Magnete stark genug, daß das Ganze beim Spielen nicht öfters auseinander fällt? Die Drehbarkeit der oberen MuHa könnte ja durchaus von Vorteil sein beim Spielen - vorausgesetzt, die MuHa rutscht nicht dauernd unkontrolliert hin und her. Die Länge der beiden Instrumente ist ja doch nicht so sehr unterschiedlich. Die C# scheint in ihrem Tonumfang ja um 1 Ton nach unten (= links) und um 2 Tone nach oben (= rechts) erweitert zu sein. Und der Kamm ragt bei der C an beiden Seiten etwas weiter über die Lochreihen hinaus.

Ist das Stimmsystem bei beiden MuHas gleich? Dann dürftest du auch keine Probleme bei der Gewöhnung an das chromatische Spiel haben. Ich gehe mal davon aus, daß die weißen Markierungen das C und das C# kennzeichnen. Dann wäre deine Anordnung der beiden MuHas zueinander ja logisch und fördert das intuitive Erlernen. War bei der Study C# eigentlich ein Blatt mit der Tonbelegung dabei? Auf deiner Kombination müßten ja jetzt ein paar Töne doppelt vorhanden sein. (F und B/H oder C? - wegen der enantonischen Töne und der Lage der Halbtonschritte.) Voraussetzung für eine "intuitive Lage" dieser Töne ist allerdings, daß die Töne beider MuHas nach dem selben (durchaus etwas wirr erscheinenden) System angeordnet sind.

Du kannst dir ja auf jeden Fall mal die Tonfolgen richtig übereinander zeichnen. Dann kannst du auch leichter die Lage "Blas- und Zug-Quadranten" erkennen. Mir erleichtert so etwas zumindest das Erlernen neuer Instrumente, wenn ich auch auf so einem Diagramm sehen kann, was ich da gerade höre. (Daher auch die vielen bunten Tonbelegungsdiagramme, die ich immer wieder mal in verschiedenen Beiträgen in Foren veröffentliche. :))

Normalerweise - d.h. bei serienmäßigen Doppel-Chroms wie z.B. die meisten Baß-MuHas - ist ja die C#-Reihe über der C-Reihe angeordnet. Für das Spielen macht das allerdings kaum Unterschied, wenn du dich noch nicht an das andere gewöhnt hast. Du solltest allerdings bedenken, daß du dich dann umgewöhnen mußt, wenn du mal so einen Doppelbaß spielen möchtest. Oder aber du mußt dir diesen dann umbauen, daß die C-Reihe auch wieder über der C#-Reihe steht. Das machen manche so, weil es ihnen angenehmer erscheint. Die Standardanordnung mag vlt davon abgeleitet sein, daß bei einem Klavier bei der Draufsicht auf die Tastatur die schwarzen Tasten ja auch "über" den weißen stehen. Auch beim Tombo Contrabass (mit 2 Stimmplatten für C und C# und nur einem Kamm) ist das so (*1), ebenso wie bei den Chroms ohne Schieber von Tombo (*2).


Viel Spaß mit deiner chromatischen Tremolo-Kombi. Deutlich preisgünstiger als die SCT-128 war es ja allemal.


liebe grüße
triona



*) Anmerkungen:

1)
Bild

2)
Bild anklicken zum Vergrößern
siehe auch hier: viewtopic.php?f=25&t=13621
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Re: SUZUKI Humming SU-21-H

Beitrag von triona » 03.01.2019, 19:38

Frage:

Wo hast du die Magnete her?
Gibt es die auch viereckig, in anderen Größen, usw?


liebe grüße
triona
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Re: SUZUKI Humming SU-21-H

Beitrag von tüfti » 03.01.2019, 19:53


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Re: SUZUKI Humming SU-21-H

Beitrag von triona » 03.01.2019, 19:58

danke
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Re: SUZUKI Humming SU-21-H

Beitrag von tüfti » 03.01.2019, 20:17

Nachtrag:
Die Magnete sind so stark, dass Du da ganz schön ziehen musst, damit es auseinander geht und keinesfalls von selbst auseinander geht.
Ein Magnet hat über 3 kg Haftkraft.
Das Stimmsystem ist bei beiden gleich.
Leider war nur eine Tonbelegungstabelle über C-Dur dabei, die ja schon bekannt ist.
Die C#-gestimmte habe ich nach oben gesetzt, damit ich beim üblichen Spielen nicht immer mit der Nase an der anderen rumfuhrwerke.

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Re: SUZUKI Humming SU-21-H

Beitrag von triona » 03.01.2019, 21:29

tüfti hat geschrieben:
03.01.2019, 20:17
Die Magnete sind so stark, dass Du da ganz schön ziehen musst, damit es auseinander geht und keinesfalls von selbst auseinander geht.
Ein Magnet hat über 3 kg Haftkraft.
Ich hab mir deine Bezugsquelle schon angeschaut. Die scheinen wirklich bärig stark zu sein. Der Preis spielt ja keine große Rolle bei den Mengen, die wir brauchen. Da sind die Versandkosten ja meist höher.

Hier noch ein Tip zum leichten Lösen der Magnete: Da diese eine sehr glatte Oberfläche haben, kannst du sie zum Lösen parallell zur Anlagefläche verschieben. (Was natürlich leider auch die hauptsächliche Belastungsrichtung beim Spielen ist.) Nach meiner Erfahrung braucht man da viel weniger Kraft. Was auch die Klebeverbindungen schont. Die sind nämlich meist auf Scherung höher beanspruchbar als auf Zug. Und je weiter der Magnet zur Seite geschoben ist, desto mehr nimmt die effektiv wirksame Haftkraft ab.

neue Frage:
Hast du eigentlich an beiden Fügestellen jeweils 2 Magnete verbaut?
Oder ist da immer ein Magnet und eine Eisenscheibe dran?

tüfti hat geschrieben:
03.01.2019, 20:17
Das Stimmsystem ist bei beiden gleich.
Leider war nur eine Tonbelegungstabelle über C-Dur dabei, die ja schon bekannt ist.
Dann kann man sich die ja ganz einfach ableiten.

Übrigens, ein praktisches Transponierlineal zum selber bauen:
Bild
Einfach auf Pappe ausdrucken und an der gestrichelten Linie auseinander schneiden.
Die Streifen etwas breiter gelassen und an geeigneter Stelle gefalzt hat man dann einen richtigen Schieber.
Von C nach C# braucht man sowas natürlich nicht. :lol:

Und hier die Luxusausführung mit mehr Funktionen:
https://www.amazon.com/MasterKey-Finest ... B074MRBCWJ
Gibt es anscheinend aber nur in USA. Hätte ich mir sonst schon mal bestellt.

tüfti hat geschrieben:
03.01.2019, 20:17
Die C#-gestimmte habe ich nach oben gesetzt, damit ich beim üblichen Spielen nicht immer mit der Nase an der anderen rumfuhrwerke.
Du meinst wohl die C oben?
Dies ist genau der Grund, warum sich auch viele Doppel-Baß-Spieler ihre Instrumente umbauen (ggf neben dem freien Ausblick aufs Notenblatt). Dann wirst du das wahrscheinlich auch so machen, wenn du mal einen Baß spielen willst, und sparst dir dann ggf das Umgewöhnen.

Wobei es natürlich auf die Tonart ankommt, ob das wirklich immer günstiger ist. Bei vielen # oder b kann es sein, daß du viel häufiger auf der C#-Reihe spielst, vor allem wo du dort auch noch die F und B/H gedoppelt hast. Und dann hast du wieder das selbe Problem mit der Nase. Aber wenn du dich vorwiegend zwischen Bb und A bewegst, womöglich noch mit deutlichem Schwerpunkt auf C und G und vlt noch D, dann hast du natürlich deutlich häufiger die C-Reihe im Mund.


liebe grüße
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Re: SUZUKI Humming SU-21-H

Beitrag von tüfti » 04.01.2019, 01:02

tüfti hat geschrieben:
03.01.2019, 20:17
.................Die C#-gestimmte habe ich nach oben gesetzt, damit ich beim üblichen Spielen nicht immer mit der Nase an der anderen rumfuhrwerke.
Da hat sich ein Fehler eingeschlichen. :cry:
Wie in den Bildern zu sehen, ist die C-gestimmte oben! (nicht die C#)
Ist halt schlecht, wenn man alt :( ist und noch schlimmer, in 3 Wochen 79 :shock: werden will.
triona hat geschrieben:
03.01.2019, 21:29
Du meinst wohl die C oben?
Ja, Du hast es gemerkt!
triona hat geschrieben:
03.01.2019, 21:29
neue Frage:
Hast du eigentlich an beiden Fügestellen jeweils 2 Magnete verbaut?
Oder ist da immer ein Magnet und eine Eisenscheibe dran?
Du musst unbedingt zwei Magnete pro Fügestelle nehmen, weil es sich mit Eisenscheiben nicht zentriert!
In meinem Fall springt die Muha beim einklipsen genau an die richtige Stelle.
Voraussetzung ist natürlich, dass die Polungen richtig gelegt sind.

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Re: SUZUKI Humming SU-21-H

Beitrag von Mamo » 04.01.2019, 06:50

Kleiner Einschub zu den Magneten:
Ich nutze diese Neodym-Magnete beruflich. Die rutschen bestimmt nicht, Triona! Ich hab mir mal mit zwei Magneten, die ich in die Hand nehmen wollte, ein Stück vom Zeigefinger weggequetscht!
Nur durch die Anziehungskraft wohlgemerkt! Die waren etwas größer als die von tufti und leider auch scharfkantiger!!
Ein Stück vom Fleisch war noch zwischen den Magneten eingeklemmt und mein Kollege hat es nur mit viel Mühe geschafft meinen Finger zu befreien.

Wirklich tolle Bastelei, tufti! Ich bin sicher, dass das sehr stabil ist!

Gruß Marco

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Re: SUZUKI Humming SU-21-H

Beitrag von triona » 04.01.2019, 09:04

Aha, wieder was gelernt. Da habe ich wohl bislang noch nie mit Neodymmagneten von hinreichender Größe zu tun gehabt. Anscheinend können die bei unsachgemäßer Handhabung richtig gefährlich sein. Das zerstreut auch meine anfänglichen Bedenken ob der Stabilität der Konstruktion.


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Re: SUZUKI Humming SU-21-H

Beitrag von tüfti » 27.01.2019, 08:23

triona hat geschrieben:
16.12.2018, 19:16

Wenn du das mit den Magneten fertig hast, kannst du ja mal Foto und Beschreibung hier einstellen. Das interessiert sicher viele Diatonik-Spieler, und nicht nur die Freunde der Tremolo.

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Animiert hat mich ein Video auf Youtube von einem asiatischen Spieler mit zwei Tremolos.
https://www.youtube.com/watch?v=jRK9oY1 ... EL0sAhl__o
Sie sind vermutlich auch in C und Cis.
Beide werden in den Händen gehalten und je nach Bedarf mit den Daumen vor- und zurück geschoben.
Das habe ich dann probiert und festgestellt, dass das gut funktioniert und wesentlich besser ist, als die Muhas mit den Magneten zu verbinden.
Grund ist, dass die Mundstücke mit den Magneten weiter auseinander liegen als bei der Haltung in den Händen und man kann so wesentlich schneller wechseln und spielen.
Durch die glatten Abdeckungen lassen sie sich nahezu widerstandslos vor- und zurück schieben.
Weil meine Cis-Tremolo länger ist als die C, habe ich letztere durch ankleben von PE-Schaumstücken (Holz ginge auch) auf die gleiche Länge getrimmt.

Hier noch Bilder mit der Vor-und zurückgeschobenen Tremolo und der Verlängerten in C-Dur.
k-Momentaufnahme 11 (27.01.2019 08-12).png
k-Momentaufnahme 11 (27.01.2019 08-12).png (247.87 KiB) 68 mal betrachtet
k-Momentaufnahme 12 (27.01.2019 08-14).png
k-Momentaufnahme 12 (27.01.2019 08-14).png (250.45 KiB) 68 mal betrachtet
k-P1040679.JPG
k-P1040679.JPG (100.58 KiB) 68 mal betrachtet

triona
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Re: SUZUKI Humming SU-21-H

Beitrag von triona » 27.01.2019, 09:01

So ähnlich habe ich das bisher auch immer gemacht. Nur meistens mit etwas mehr Abstand in der Höhe und mit MuHas, die sowieso gleich lang waren. Da kann ich mir also den Aufwand mit dem Magneten sparen und weiter so machen wie bisher.


liebe grüße
triona
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