Mehrere Bastelfragen von Anfänger

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WS64
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Mehrere Bastelfragen von Anfänger

Beitrag von WS64 » 11.09.2018, 05:34

Ich habe hier noch eine alte, vernagelte Hohner Blus Harp aus den 1980ern rumliegen. Verbeult, kaum spielbar, und mit unangenehmen Geschmack.
An der wollte ich jetzt einmal Stimmen und Lösabstände ändern üben.

Meine Fragen...

a) wie krieg ich die auf? (ist wie gesagt vernagelt). Und wenn auf, kriegt man die auch wieder zu?

b) Ist das hier unten das Ergebnis aufgequollenen Holzes?
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Oder ist das nur die andere Seite der Beule die man hier sieht?
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c) Was für ein Werkzeug brauche ich zum Stimmen? Ich bin handwerklich ziemlich ungeschickt und habe auch kaum etwas hier, d.h. eine Antwort wie "handelsübliches irgendwas" hilft mir nicht weil ich nicht weiss was handeslüblich ist. Am besten wäre eine Amazon (oder ähnliches) Link!
Es gibt ja auch z.B. das Hohner Service Kit, das erscheint mir aber eigentlich etwas teuer, gibt es sowas auch günstiger?

d) Wie macht ihr das mit den Lösabständen? In den Youtube Videos sehe ich ehrlich gesagt gar nichts. Da zeigt jemand auf eine Zunge, die für mich genau wie alle anderen aussieht, und sagt die ist zu hoch/tief. Ich sehe da nichts. Auch wenn ich eine MuHa mal offen hab, ich sehe einfach keinen Unterschied. Ich weiss, "der Lösabstand sollte etwa so groß sein, wie die Dicke der Stimmzunge". Aber die Dinger sind halt so dünn, ich erkenne einfach nicht ob die Teile zu hoch oder zu tief oder zu nah am Rand oder zu schief oder sonstwas sind!

e) Dann habe ich hier noch eine Piccolo rumliegen (verschraubt, gute 15 Jahre alt, so gut wie nie gespielt), die ist ziemlich verstimmt. Lohnt sich das überhaupt, hier Arbeit zu investieren? Wäre eigentlich ein gutes Übungsobjekt, ist aber ja noch kleiner als normal und daher für mich (siehe Punkt d) ein noch größeres Problem!

Mamo
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Re: Mehrere Bastelfragen von Anfänger

Beitrag von Mamo » 11.09.2018, 06:17

Hi und herzlich willkommen!

Ich versuche mal zu helfen, wobei ich keine Erfahrung mit genagelten Harps habe.
Um sie zu öffnen musst Du mit einem dünnen Gegenstand (handelsübliches Teppichmesser, kleines Taschenmesser) in der Nähe des Nagels unter den Deckel und dann vorsichtig hochhebeln. Und zwar nicht den ganzen Nagel auf einmal, sondern auf einer Seite ein Stück, dann auf der anderen Seite ein Stück usw. bis der Deckel ab ist.

Jetzt kannst Du anfangen die Lösabstände einzustellen. Du brauchst die Stimmplatten (die mit den Stimmzungen) nicht abbauen. Lass sie ruhig drauf.
Den Anhaltspunkt: "Lösabstand = ungefähre Stimmzungendicke" kennst Du ja schon. Das ist wie gesagt nur ein Anhaltspunkt. Das musst Du nicht nachmessen. Wichtig ist, dass die Stimmzungen für Dich spielbar sind.
Du kannst die Stimmzungen vorsichtig mit einem Werkzeug (1mm Laserschweißdraht 1.2343, Phasenprüfer, oder einfach ein Zahnstocher) biegen. Pass nur auf, dass Du nicht zu weit biegst. Lieber ein paar mal hintereinander etwas weniger, dann hat sich das Metall schon angepasst.
Du kannst zwischendurch immer mal wieder probieren, ob sich was verändert hat. Spiel den Kanal einfach mal an. Das geht erstmal ohne Deckel. Wenn Du meinst, es hat sich etwas verändert, willst aber mit Deckel probieren, leg ihn einfach auf die Harp ohne zu nageln.

Wenn Du meinst, dass alles eingestellt ist, kannst Du den die Deckel wieder vorsichtig draufnageln. Du musst aber die selben Löcher nehmen, sonst steht der Deckel womöglich irgendwo über. Wenn die Nägel nicht mehr halten, kannst du versuchen einen kleinen Span (z.B. von dem Zahnstocher) in das Loch zu stecken. Es sollte aber nichts überstehen, damit der Deckel nachher schön plan aufliegt. Jetzt sollte der Nagel wieder besser halten.

Versuch erstmal soweit. Wenn später noch Fragen sind, einfach fragen! Bis dahin sind hier vielleicht auch wieder mehr Leute zugange...

Viel Glück!
Gruß Marco

daenou
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Re: Mehrere Bastelfragen von Anfänger

Beitrag von daenou » 11.09.2018, 07:42

WS64 hat geschrieben:
11.09.2018, 05:34
c) Was für ein Werkzeug brauche ich zum Stimmen? Ich bin handwerklich ziemlich ungeschickt und habe auch kaum etwas hier, d.h. eine Antwort wie "handelsübliches irgendwas" hilft mir nicht weil ich nicht weiss was handeslüblich ist. Am besten wäre eine Amazon (oder ähnliches) Link!
Es gibt ja auch z.B. das Hohner Service Kit, das erscheint mir aber eigentlich etwas teuer, gibt es sowas auch günstiger?
Du brauchst eine kleine Feile, nennt sich Schlüsselfeile und sowas kaufst Du im Baumarkt, weil der Versand von Amazon teurer ist als das Werkzeug. Gibt es nicht einzeln, sonden im Set, Du nimmst dann einfach die, welche für Dich am besten passt. Wenn Amazon, dann z.B. das hier: https://www.amazon.de/B20206-Feilenset- ... sselfeilen Nimm aber keine 'Diamant' Feilen, die sind zu grob!

Dann brauchst Du noch einige Zahnstocher und Schaschlik-Spiesse aus Holz. Und ganz wichtig: ein dünnes Plättchen, das Du unter die Zunge schiebst, damit sie beim Feilen nicht im Schlitz verschwindet. Du kannst dafür irgend ein ganz dünnes Blech nehmen, Rasierklingen gehen auch sehr gut, aber pass dann auf, dass Du dich nicht schneidest!

Die äusseren Stimmzungen (klingen beim Ziehen) kannst Du ganz bequem von aussen bearbeiten: Plättchen drunter und dann an der Spitze etwas wegfeilen, um den Ton höher zu machen. Oder an der Wurzel mit der Spitze der Feile der Länge nach etwas Material abtragen, um den Ton tiefer zu machen. Anschliessend die Lösung kontrollieren und allenfalls mit Zahnstochen und Spiess von innen oder aussen etwas hinbiegen. Immer den Deckel auflegen beim Testen, der Ton klingt anders mit den Schalldeckeln als ohne!

Die inneren Stimmzungen, diese klingen beim Blasen, kannst Du auf zwei Arten bearbeiten: Entweder Du entfernst die Platte von Kamm und machst es gleich wie bei den Ziehzungen. Beim Testen musst Du dann einfach immer die Stimmplatte auflegen und auf den Kamm drücken.
Oder Du drückst von innen mit dem Schschlikspiess die Zunge nach aussen und fixierst sie mit dem Plättchen ausserhalb. Die Zunge ist dann durch den Schlitz hindurch nach aussen gekrümmt. Dann bearbeitest Du sie von aussen, an der Spitze oder an der Wurzel. Und dann musst Du mit Sicherheit die Lösung wieder einstellen.

übrigens: Piccolo oder Blues Harp ist egal, Du kannst mit beiden üben!

Juke
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Re: Mehrere Bastelfragen von Anfänger

Beitrag von Juke » 11.09.2018, 16:45

Immer wieder einen Blick wert:
https://www.hohner.de/de/service/your-h ... und-pflege

Schöne Grüße
Dirk
Damn, this shit is Deep 8)
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Re: Mehrere Bastelfragen von Anfänger

Beitrag von WS64 » 11.09.2018, 17:28

Danke für die Antworten!

So, hab die Blues Harp offen und erstmal in Essig/Wasser gebadet und anschliessend klar ausgewaschen. Muss jetzt erstmal trocknen. Sieht aber auch nach dem Bad noch furchtbar aus!
Nicht sicher ob ich die wirklich nochmal spielen möchte:
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Aber darum gehts ja jetzt gerade auch nicht.

Die Feilen bei Amazon sind bestellt, auf die warte ich jetzt bis zu den nächsten Schritten. (Baumarkt ist nicht in komfortabler Fahrradnähe, und ich bin seit 20 Jahren autofrei)

Dünnes Plättchen, ein Plektron ist zu dick? Einfach Papier geht nicht? Oder ein Schnellhefter?

Juke
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Re: Mehrere Bastelfragen von Anfänger

Beitrag von Juke » 11.09.2018, 17:45

Schnellhefter passt. Oder ein Stück davon.

Schöne Grüße
Dirk
Damn, this shit is Deep 8)
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Re: Mehrere Bastelfragen von Anfänger

Beitrag von WS64 » 13.09.2018, 19:07

Nochmal Lösabstand, da ich aus einer nagelneuen Lee Oskar sogut wie keinen Ton bei 2 Ziehen rauskriege, was stimmt hier nicht?
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Ich habe keine Ahnung ob der Abstand zu groß oder zu klein ist, und es wird auch weder besser noch schlechter wenn ich den Abstand vergrößere oder verkleinere.
Bei allen anderen Tönen gibt es überhaupt keine Probleme, aber 2 ziehen ist ein No-Go.
Was muss ich tun um das zu beheben?

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Re: Mehrere Bastelfragen von Anfänger

Beitrag von harp-addicted » 13.09.2018, 19:23

Die Stimmzunge im 2. Kanal taucht zu sehr im Schlitz ein. Vlt. klemmt sie dort sogar.
Mit einem Zahnstocher von Innen die Wölbung begradigen. Die Zungen daneben sehen ganz ok aus.
Lösabstand passt eigentlich. Du wirst ihn nach der Biegeaktion aber justieren müssen.

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Re: Mehrere Bastelfragen von Anfänger

Beitrag von WS64 » 13.09.2018, 19:32

Wolfgang, so sieht das für mich auch aus. Aber wie mache ich das? Ich drücke von innen mit einen Zahnstocher nicht im oberen sondern im unteren Drittel? Oder ich schiebe Papier unter die gesamte Zunge und biege sie leicht?

Update, ich kriege keine Verbesseung hin. Die Zunge steht nur ganz aussen raus und ist größtenteils im Schlitz versunken.
Entweder bin ich absolut ungeeignet für solche Bastelarbeiten (was ich für gar nicht so unwahrscheinlich halte) oder ich mache etwas grundsätzlich falsch...

Hat jemand noch eine Idee was ich machen kann? Ansonsten reklamiere ich die Lee Oskar als defekt und schicke sie zurück (was schade wäre, bis auf diesen Ton gefällt sie mir gut, aber ohne diesen Ton ist sie für mich halt unbrauchbar).

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Re: Mehrere Bastelfragen von Anfänger

Beitrag von triona » 13.09.2018, 21:08

WS64 hat geschrieben:
13.09.2018, 19:32
..., aber ohne diesen Ton ist sie für mich halt unbrauchbar).

Nicht nur für dich. Damit kann niemand etwas anfangen.
Das ist ein eindeutiger Reklamationsgrund. (Hoffentlich kann man nicht gleich sehen, daß du schon selber daran herumgebogen hast.) Laß dir 'ne andere schicken. Die sind wahrscheinlich nicht alle so.


liebe grüße
triona
Dess daacht doch alles nischt, dess naimodisch Zaich.
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Ich hab nur einmal ganz kurz auf die Maus geklickt - ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Meine Nachbarn hören Mundharmonika - ob sie wollen oder nicht.

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Re: Mehrere Bastelfragen von Anfänger

Beitrag von harp-addicted » 14.09.2018, 09:54

WS64 hat geschrieben:
13.09.2018, 19:32
Wolfgang, so sieht das für mich auch aus. Aber wie mache ich das? Ich drücke von innen mit einen Zahnstocher nicht im oberen sondern im unteren Drittel? Oder ich schiebe Papier unter die gesamte Zunge und biege sie leicht?
Frei schwingen tut die Stimmzunge ja? Sie hat auch sonst keinen Schaden? Mit leichtem anzupfen der Spitze mit einem Zahnstocher plingt sie ganz normal.

Zur Korrektur: Du hälst einen Finger auf die Spitze der Stimmzunge, damit sie sich bei der folgenden Aktion nicht hoch biegt.

Dann streichst Du mit dem Zahnstocher mehrfach unter leichtem Druck von der Wurzel, also da, wo der Niet sitzt, bis fast nach vorne von Innen auf der Stimmzunge entlang. Damit sollte diese Wölbung sich langsam ausbügeln lassen. Immer wieder vorne loslassen und schauen.

Es kann sein, dass am Schluss truotzdem die Spitze zu weit hoch steht, also der Lösabstand zu groß geworden ist. Das korrigierst Du, wenn die Wölbung raus ist.

Die Stimmzunge kann einen leichten Bogen haben, aber unter die Stimmplatte darf sie nicht abtauchen.

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Re: Mehrere Bastelfragen von Anfänger

Beitrag von WS64 » 14.09.2018, 10:20

Danke Wolfgang, so habe ich es gemacht, aber hatte keinen Erfolg damit.
Und ja, plingen ging einwandfrei.

Hab mich genug über das Teil geärgert, die LO ist gerade in die ewigen Retouregründe eingegangen.

Was mich aber noch interessieren würde...
Ja, ich bin Anfänger. Aber...
Alle Töne auf der Harp klappten, waren leichtgägngig, laut, einfach zu spielen. Bis auf diesen einen.
Wenn das jetzt der einzige Fall wäre würde ich sagen Pech gehabt, Montagsgerät, retoure und gut ist.

Aber ich habe vorher schon aus ähnlichen Gründen eine Seydel Blues Session Standard und eine Suzuki Promaster MR350VFD zurückgehen lassen.
Bei beiden gab es einfach Töne, die sich nur sehr schwer bis gar nicht spielen liessen, während alle anderen absolut sauber klangen und absolut leicht zugänglich waren.
Bei der Seydel war es glaub ich auch 2 ziehen, bei der Suzuki 7 und 8 ziehen (also in dem ventiliertem Bereich)

D.h. ich habe jetzt schlechte Erfahrungen gemacht mit 3 verschieden Harps dreier namhafter Hersteller, und ich frage mich jetzt, mach ich etwas komplett falsch?
Oder ist die Qualitätskontrolle bei Mundharmonikas einfach nur schlecht?

Wenn ich etwas falsch mache würde ich aber erwarten das sich die schwierigen Töne zumindest manchmal (weil ich zufällig den Fehler nicht gemacht habe) richtig entlocken lassen, das ist aber bei allen drei Harps nicht ein eintziges Mal passiert, die kaputten Töne sind NIE sauber rausgekommen.

Bei meinen Hohnern (Crossover, Rocket low, und auch bei meinen "Altlasten" (also Harps, die ich vor Jahrzehnten mal gekauft aber fast nie gespielt habe), einer Comet Wender und einer Piccolo, habe ich nie Probleme gehabt, auch nicht bei der Thomann Chrom 40.

Oder ist alles okay, und vom Harp-Spieler wird erwartet, die Harp vor Benutzung aufzumachen und auf spielbar einzustellen. Also nicht nur auf "optimal spielbar", sonder auf "überhaupt spielbar".
Ich weiss das Hohner auf seinen Webseiten empfiehlt, die Harp für sich einzustellen, aber meine Erwartungshaltung ist eigentlich das ich ab einer bestimmten Preisklasse auf jeden Fall in jedem Loch durch blasen und ziehen einen Ton erzielen können müsste.

Wie seht ihr das?

daenou
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Re: Mehrere Bastelfragen von Anfänger

Beitrag von daenou » 14.09.2018, 11:01

WS64 hat geschrieben:
13.09.2018, 19:07
keinen Ton bei 2 Ziehen rauskriege, was stimmt hier nicht?
Klar, die Zunge ist nicht i.O., die Frage ist aber, ob das schon beim Kauf so war oder ob Du das so hingekriegt hast. Zwei Ziehen macht allen Anfängern Probleme, oft quietscht es, klingt zu tief oder blockiert sogar. Das ist dann aber falsche Spieltechnik: zu viel Luft, zu wenig Raum in Mund und Rachen, das Instrument zuwenig tief im Mund. Wenn also Dein nächstes Instrument auch wieder bei zwei Ziehen zickt, dann such zuerst bei Dir!

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Re: Mehrere Bastelfragen von Anfänger

Beitrag von Juke » 14.09.2018, 14:33

Die Schwankungen sind teilweise tatsächlich recht groß. Es gab auch schon mal Serien namhafter Hersteller, bei denen unbearbeitet ernsthaft Verletzungsgefahr bestand.
Ich persönlich spiele inzwischen fast nur noch die Session Steel von Seydel und bestelle meine Harps bei Ben Bouman (www.benboumanharmonicas.nl). Er bearbeitet die Harps in drei unterschiedlich Stufen zu - wie ich finde - sehr fairen Preisen. Ich bekomme genau was ich möchte und bin sicher, dass die Harp absolut in Ordnung ist.
Es gibt auch Leute (wie z.B. Thomas Hanke aus Leipzig), die Harps anderer Hersteller "customizen". Alles eine Frage des persönlichen Anspruchs und Geldbeutels.

Schöne Grüße
Dirk
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Re: Mehrere Bastelfragen von Anfänger

Beitrag von WS64 » 14.09.2018, 17:53

Mal was positives: Das Stimmen der Piccolo hat geklappt!

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