Reverse Engineering: BBH Vintager

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drstrange
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Re: Reverse Engineering: BBH Vintager

Beitrag: # 116454Beitrag drstrange »

Heute habe ich den 51A312 hinten in die DM-33 Kapsel eingebaut.
Da der Trafo etwas größer ist als der NTE10-3 mußte ich den äusseren
Ring an der Kapsel an 2 Stellen entfernen um den Trafo bis ganz unten
auf den Grund der Kapsel einzusenken. Sonst hätte der Trafo zu tief
in das Gehäuse reingeragt. Das tat ich mit dem kleinen SMD Lötkolben
und einem Seitenschneider, weil ich am Element nicht rumsägen wollte.
Mit dem Lötkolben grob ausgebrannt und mit dem Seitenschneider schnell
das noch warme Plastik abgetrennt.

Achtung bei den Kabeln. Das grüne ist plus und gehört an rot des
Elements, das gelbe Kabel ist minus und gehört an weiß am Element.
Ob das nun wirklich eine Rolle spielt ist mir noch unklar aber ich habs
mal nach Vorschrift angelötet.

Der Trafo wird mit der Heißklebepistole ins Element eingeklebt und
passt grade so rein. Das Element wird im Gasket bündig eingeklebt
und zwar so, daß die Kontakte den Schrauben, mit denen das Gasket
im Bullet befestigt wird, nicht im Wege sind.

Da ich aus Versehen ein lineares Poti bestellt hatte, mußte ich noch
ein log Audio Pot nachbestellen. Dann gehts weiter.

Euer drstrange

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drstrange
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Re: Reverse Engineering: BBH Vintager

Beitrag: # 116457Beitrag drstrange »

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Hier nochmal die Originalverdrahtung des Elements.
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Re: Reverse Engineering: BBH Vintager

Beitrag: # 116469Beitrag drstrange »

Bei meiner Recherche fallen mir immer wieder mal Infos zu, die für das jeweilige
Projekt zwar belanglos sind aber vielleicht doch den einen oder anderen interessieren könnten.
So die drei Audio-Trafos von Shure, die es so oder so ähnlich auch von Neutrik gibt.
Da ich schon des Öfteren rumgesucht habe hier mal die drei häufigsten Übertrager, die wir so brauchen.

Gruß
drstrange

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Und noch ein Harpmic für Anfänger:
https://www.ltt-versand.de/Ton/Mikrofon ... 0fEALw_wcB
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Re: Reverse Engineering: BBH Vintager

Beitrag: # 116951Beitrag drstrange »

Fazit:
Ich habe jetzt die beiden Vintagers, jeweils mit der DM-33 Kapsel und den verschiedenen
Übertragern (Neutrik NTE10-3 vs. Shure 51A312) getestet und von Munkamonka
ebenfalls testen lassen. Resultat:

Die beiden Mics klingen nahezu gleich.
Für mich heißt das, es bringt keinen Vorteil statt dem in Europa verfügbaren
Neutrik sich aufwändig den Shure zu besorgen. Beide Trafos sind mehr oder
weniger austauschbar und der Neutrik hat noch den Vorteil, daß er nur
halb so groß ist wie der Shure.

Munka meinte auch noch, er hätte ein älteres Vintager da, welches einen
höheren Output hätte als meine beiden mit der DM-33 Kapsel. Es wäre wohl
eines von den ersten, die Ralf damals gebaut hätte und wäre bassiger als meine zwei.
Man könne mit dem Lautstärkeregler die Verzerrung einstellen.
Er fände meine 2 auch nicht schlecht aber sein altes passe besser zu seinen
Soundvorstellungen.

Dazu muß man wissen, daß Ralf in der ersten Zeit noch shure CM/CR Kapseln in den
alten Vintagers verbaut hatte, bis ihm die Dinger dann auch langsam knapp
(und immer teurer) wurden und dann ist er irgendwann, wie hier in meinem Fall,
auf die DM-33 Kapseln umgestiegen, die also schlecht mit dem alten Vintager
von Munka verglichen werden können. Diese DM-33 klingt eben anders als ein shure CM.
Also Augen auf beim Vintagerkauf. Ich könnte wetten Munka hat noch ein Vintager mit
shure CM Kapsel drin.

Hi Admin
Ich bin mit dem Thema soweit durch, du kannst den Faden gern zumachen (sperren)
PS: Ralf hatte mir die Erlaubnis seinerseits für diesen Thread per mail erteilt.

Gruß
drstrange
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Re: Reverse Engineering: BBH Vintager

Beitrag: # 116952Beitrag Juke »

Schön, dass Ralf wieder aufgetaucht ist und es ihm hoffentlich gut geht.

Okay, dann mache ich hier zu. Wenn noch mal was ergänzt werden soll, reicht ja eine kurze PN und der Faden wird wieder aufgemacht.
Wieder aufgemacht. Siehe parallele posts. Gruß CB

Schöne Grüße
Dirk
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munkamonka
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Re: Reverse Engineering: BBH Vintager

Beitrag: # 116998Beitrag munkamonka »

hi, ich hatte mich halt nur gewundert... (siehe anderer thread).
ich hab auch mit ralf kontakt gehabt. man muss eben respektieren, wenn einer mal was anderes im kopf hat als harp spielen. er hat nix dagegen, wenn man sich hier wissenschaftlich mit seinem mic beschäftigt. ich finde das auch ganz normal. wurde beim monsterharp-mic damals auch gemacht. abgesehen davon dürfte das ca. 99,8997% der Leser hier nicht die bohne interessieren.

ich hab die 2 mics vom dr getestet. eines hatte eine klinkenbuchse und einen eher kantigen potiknopf. ehrlich gesagt kenne ich das nur von den alten bbh micros. ich bin mir also nicht 100% sicher, ob das überhaupt ein vintager war, zumindest das eine.

ich fand schon, dass es einen unterschied gab, aber der war tatsächlich so gering, dass ich nicht sagen könnte, was besser war. und ja, gegenüber meinem vintager waren beide output-schwächer. es stimmt was boris vermutet, meines ist eines der ersten stunde. ich hab es schon ca. 10 jahre. dass die später im output zurückgefahren wurde, ist mir neu (?).

ich fand beide mics aber gut, ich würde die bedenkenlos spielen.

viel spaß
Meiner Meinung nach!

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Re: Reverse Engineering: BBH Vintager

Beitrag: # 117000Beitrag drstrange »

Danke für Deinen Beitrag.
Ja vor ca. 10 Jahren hatte ich mal mit Ralf Kontakt und kaufte ein oder
zwei white Elements von Ihm. Schon damals sagte er mir am Telefon, daß
er auch noch schwarze Elemente gehabt hätte und auch verkauft
bzw. in seine Mics eingebaut hätte. Als ich ihn später nochmal kontaktierte,
hatte er für mich schon keine shure Elemente mehr. So bestellt ich damals bei
Dave Cott (greenbulletmics.com oder so) und bekam damals noch zwei
Elemente die ich dann woanders einbaute.

Das war dann so drei vier Jahre später. Zu der Zeit muß Ralf dann auf die
"Ersatztypen" DM-33 etc. umgestiegen sein. Und er nahm den NTE10-3 weil
er sehr schnell merkte, daß der hier in Europa besser zu bekommen war als der
51A312 von Shure der in den IMT Adaptern eingebaut ist.

Es wurde also nicht unbedingt gewollt der Output der vintagers beschnitten,
es waren einfach keine Elemente mit vergleichbarem Output mehr zu einem
vernünftigen Preis verfügbar. Ralfs vintagers kosteten immer so um die 200 Euro.
Da ich jetzt die Bestandteile kenne, rechne ich mal mit 70 Euro Material
und 130 Euro Lohnkosten. Für die optimierte Variante. Das ist ausgesprochen
fair unter diesen Umständen.
(keine Massenproduktion, sehr spezieller Kundenkreis, Handarbeit etc)

Dieser Preis lässt sich natürlich nicht halten, wenn man Shure Elemente einbaut.
Also fing Ralf an und optimierte. Und er optimierte gut denn die vintagers,
die er dann mit den europäischen Bestandteilen zusammenbaute waren nicht
unbedingt schlechter als die alten "Originale " Vintagers. Sie hatten halt weniger
Output als die ganz alten black Labels aber besser noch als alles was hier so
zu haben war für 200 Euro.

Es wäre nun interessant zu wissen welches Element sich in Munkas vintager
befindet Ich wette er hat ein black Label shure Element drin.

Gruß
drstrange
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Re: Reverse Engineering: BBH Vintager

Beitrag: # 117001Beitrag madhans »

Hi!
Ich habe die Bilder von BBH damals zur Veröffentlichung bekommen.
https://harpamps.de/de/mikes/bbh-mikrofone.html
Da sieht man eigentlich alles, was in einem vintager so drin ist. Der Kapsel hat dr.strange nun auch einen Namen gegeben.
Ob die Kapsel irgendwie nachbehandelt wurde, weiß ich nicht. Ich besitze eine Kapsel, die genau so aussieht, aber ganz anders klingt, nämlich furchtbar. :-)

Ich würde die Kapsel in Schaum einbauen, um Handgeräusche zu vermeiden. Ich hatte mal ein paar so kleine schwarze Bullets gemacht, da ist mir das aufgefallen. Bei einer Stückzahl von 3 aber nicht weiter schlimm :-)


Schöne Grüße
CB
drstrange
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Re: Reverse Engineering: BBH Vintager

Beitrag: # 117002Beitrag drstrange »

Hi
Auf den Bildern ist ebenfalls nur das DM-33 zu sehen und auch das Gasket ist
mMn für ein DM-33. Es gibt keine Bilder von einem vintager mit einer
shure Kapsel drin. Wer ein altes vintager (so 8-12 Jahre) hat, der möge es mal
aufschrauben und ein paar Bilder von innen macht.

BGE
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Re: Reverse Engineering: BBH Vintager

Beitrag: # 117003Beitrag madhans »

Hi!
Darum stand da auch: "Der Kapsel hat dr.strange nun auch einen Namen gegeben."
Denn bisher war genau das noch nicht veröffentlicht.

Ich dachte, die BBH Mikros heißen erst seit der Verwendung der Gesangskapsel "Vintager". Gab es da Versionsnummern? Ich kann mich nicht erinnern.

Grüße
CB
munkamonka
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Re: Reverse Engineering: BBH Vintager

Beitrag: # 117006Beitrag munkamonka »

ich glaub, man kann meins nicht aufschrauben, also einen Schraubenkopf sieht man jedenfalls nicht.
ralf hat micros unter dem namen bbh micros gemacht seit min 15 jahren. dann, es muss zwischen 2009 und 2011 gewesen sein, ich glaube 2010, hat er das vintager entwickelt. alle die ich in der hand hatte (3 oder 4) hatten einen Mörder output (übertrager!?) und waren sehr bassig. schön bassig. zu bassig? tja...

den poti-knopf, den man auch auf christians Bildern sieht, kenne ich nicht von den vintagern, aber das muss nix heißen. und eine klinken-version hatte ich auch nicht in der hand. das hatte aber eins der mics vom dr.

eigentlich egal. aber wer genau das sucht, mit dem das vintager bekannt wurde, wird wohl genau so eins brauchen, wie sie damals vor 10 jahre (und nicht vorher!) aufgetaucht sind.
ich kann verstehen, wenn einer DAS sucht, weil es amps bei wohnzimmer-lautstärke zum zerren bringt. und weil es eher mäßig geeigneten gitarren-amps etwas die schärfe nimmt.

bei einem guten harp amp benutze ich es nur noch selten.

gruß
m
Meiner Meinung nach!

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Re: Reverse Engineering: BBH Vintager

Beitrag: # 117012Beitrag drstrange »

How-to: open a vintager

Man muß die vordere Imbusschraube an der Front lösen.
Die zweite Schraube seitlich am Bullet hat keinen Schlitz.
Sie wurde aus einer Schlossschraube zurechtgefeilt oder
zurechtgeschliffen am Schleifbock.

Siehe hier:
https://www.schraubenhimmel.de/cat/index/sCategory/87

Diese Schlossschrauben haben diesen flach gewölbten Kopf ohne
irgendwelche Angriffsfläche, denn bei der Schlossschraube befindet
sich der Vierkant, der beim Verschrauben gegenhält, unter dem flach
gewölbten Kopf. Solche Schrauben benutzt man im Metallbau um
Verbindungen zu schaffen, die einerseits flach und ohne Schlitz oder
ähnliches eine glatte Oberfläche haben, andererseits soll eine Schlossschraube
auf der anderen Seite mit einem Schlüssel über die Mutter wieder lösbar sein.
Der Viekant ist hier beim Vintager weggeschliffen.
Ja diese Schraube hier im Vintager ist dafür gedacht, daß man sie auch für eine
Niet- oder ähnliche unlösbare Verbindung halten soll, und Ralf hat sicher damit
versucht das Öffnen des Vintagers etwas kniffliger zu gestalten, damit es nicht
jeder Trottel, wie ich aufschraubt und reinglotzt.

Bei der Schraube braucht man ein Spezialwerkzeug oder eine gute Telefonzange,
dann kann man diese Schraube seitlich greifen und aus dem Gasket herausdrehen.
Diese Schlossschraube sitzt nicht sehr fest. Die Festigkeit des Gaskets ergibt sich
durch die 90° Stellung der beiden Schrauben also der vorderen Imbusschraube
und der seitlichen Schloßschraube. Hat man die Imbusschraube erstmal gelöst,
dann ist die seitliche Schlossschraube fast schon mit den Fingernägeln herausdrehbar
da sie ja nur in dem ziemlich weichen Plastik des Gaskets sitzt.
Ich hatte in den Schloßschraubenkopf einen Schlitz gesägt weil ich nicht wußte,
wie die Schraube innen befestigt sein würde (Metall, Loctite etc. es gibt ja so
ekliges Zeug als Schraubensicherung.) Hier aber nicht, man wollte nochmal
rankommen können. Trotzdem ist es jedem selbst überlassen da noch einen Schlitz
reinzussägen oder zu feilen aber eigentlich braucht man nur ne gute Zange
oder gute Fingernägel, dann geht die Schlossschraube auch so leicht raus,
wenn man die vordere Imbusschraube schon weggeschraubt hat.

Jedes Vintager welches ich bisher gesehen habe, geht so zu öffnen. Ralf war nicht
so blöd Mics für gutes Geld zu verkaufen, die er nicht nochmal zerstörungsfrei
hätte wieder öffnen können. Und so kannst Du Markus Dein Vintager auch öffnen
aber nur wenn Du genau so neugierig bist wie ich.

Gruß
drstrange

PS. Die Klinkenversion hat Ralf mal extra für mich als Sonderanfertigung gemacht,
weil mein ganzes Zeug auf Klinke 1/4" läuft. Das war das eine Vintager das ich Dir schickte.
Das andere war das, welches ich von Elke bekam und mit dem Shure Trafo und einem größeren
Kondensator bestückte um zu sehen was passiert. Das ist das mit dem Schlitz in der Schlossschraube.
Fazit:
Trafo und Kondensator spielen nicht die große Rolle, die Kapsel ist entscheidend.
Zuletzt geändert von drstrange am 25.03.2020, 05:22, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Reverse Engineering: BBH Vintager

Beitrag: # 117013Beitrag drstrange »

madhans hat geschrieben: 24.03.2020, 14:50 Hi!
Darum stand da auch: "Der Kapsel hat dr.strange nun auch einen Namen gegeben."
Denn bisher war genau das noch nicht veröffentlicht.

Ich dachte, die BBH Mikros heißen erst seit der Verwendung der Gesangskapsel "Vintager". Gab es da Versionsnummern? Ich kann mich nicht erinnern.

Grüße
CB
Also ich kenne überhaupt nur Vintagers von Ralf.
Alles was da vorher war kenne ich nicht.
Aber ich weiß von ihm selbst, daß er anfangs in die
Vintager shure Elemente eingebaut hatte, bevor
das eben zu teuer wurde.
Ich kenne auch nur diese eine Bauform in diesem
verchromten Bulletchopperblinker mit den beiden
90°versetzten Schrauben.
Was anderes kenne ich nicht von Ralf.
(Bis auf meinen Bakelit-Telefonhörer aber der war ne
Spezialanfertigung)

Gruß
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Re: Reverse Engineering: BBH Vintager

Beitrag: # 117014Beitrag Mario »

Die Entwicklung der ersten Version war gegen Ende 2009. Siehe hier: viewtopic.php?f=16&t=6226

Den Namen hat es vorher nie gegeben. Alles lief immer nur unter BBH Mics. Ralf hatte Mikros immer individuell gefertigt und sowas wie eine Kleinserie gab es erst mit dem Vintager.

Mein Mikro ist älter und kein Vintager. Und wie Markus richtig vermutet, ist es mir total egal, was drin ist. Ich find's gut, das reicht mir. Aber ich verspühre auch generell keinen Drang, Mikros zu bauen ;)
Du suchst ein gutes Lehrbuch? Nimm meins!
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Re: Reverse Engineering: BBH Vintager

Beitrag: # 117015Beitrag daniel »

Mario hat geschrieben: 25.03.2020, 06:13 Die Entwicklung der ersten Version war gegen Ende 2009. Siehe hier: viewtopic.php?f=16&t=6226

Den Namen hat es vorher nie gegeben. Alles lief immer nur unter BBH Mics. Ralf hatte Mikros immer individuell gefertigt und sowas wie eine Kleinserie gab es erst mit dem Vintager.

Mein Mikro ist älter und kein Vintager. Und wie Markus richtig vermutet, ist es mir total egal, was drin ist. Ich find's gut, das reicht mir. Aber ich verspühre auch generell keinen Drang, Mikros zu bauen ;)
Witzige kleine Zeitreise... und ich dachte das aktuelle Hohnermic wäre überemotional beschrieben worden :lol:
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