Neues Hohner Mic Harp Blaster HB 52

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muddyfan
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Re: Neues Hohner Mic Harp Blaster

Beitrag von muddyfan » 12.05.2020, 12:52

Jo, ich schrob ja, dass das bei leichter Übersteuerung beim HB 52 gleich knarzelte (bei den Aufnahmen) und im Gegensatz dazu, dass es beim Ricci bei deutlicher Übersteuerung eben nicht knarzelte - also, [b]saubererer Ton mit Zerre rauskam.[/b]

Wenn man den Gaininput (im Apogee Duett) des HB 52 genug runterdreht, knarzelt auch nichts. Vielleicht haben die ja am Ricci-Mic ja was getrixt (eingebauter Noise Gate, Compressoreffekt oder ä.) ?

Angeschlossen habe ich zum Nackt-Vergleich der beiden am Instrumenteninput eines sogenannten Audiointerface namens Apogee Duett Firewire. Im Recordingbereich gehört das zu den Guten. Man kann auch damit was falsch machen. Ich habe aber geschrieben, dass es leicht übersteuert war....

Ansonsten mal am Cube Street EX, den hier keiner kennt, in allen möglichen Soundmodi getestet und mal kurz an 'nem Marble Max.
Schwammig oder Dünn oder sowas ist mir nicht aufgefallen - eher Ricci einen Ticken mehr Bass.

In Kürze probier ich's mal an 'nem Laney Cub 10. Dennoch halte ich meine Eindrücke nicht für den letzten Schluss - da null Erfahrung.
Zuletzt geändert von muddyfan am 12.05.2020, 13:37, insgesamt 2-mal geändert.

muddyfan
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Re: Neues Hohner Mic Harp Blaster

Beitrag von muddyfan » 12.05.2020, 13:18

[quote=madhans post_id=117909 time=1589283867 user_id=1323]
Ricci: Low Dynamic :-), der Sound ist teilweise echt furchtbar. Und das liegt nicht am Spieler.
Hohner .... die hatten mal einen Amp, der war technisch totaler Unfug.
Man kann sich also nur auf sein Gehör und seinen Geschmack verlassen.
CB
[/quote]

Nun ja, keine Ahnung, wer den Vorgänger des HB52 entwickelt hat - beim HB 52 war es ja wohl eigentlich SE Electronics.

Zu "Ricci: Low Dynamic :-), der Sound ist teilweise echt furchtbar." kann ich nichts beisteuern - da ist wohl mein Gehör zu wenig geübt oder es fehlt nur der Test an 'nem richtigen Röhrenamp. Oder spiel ich meine paar Licks schon so, dass auch der Ricci sich gut anhört ???

oder die Sachen funktionieren an manchen Amps gut - an anderen weniger gut - wegen ihrer spezifischen Kennwerte.

Am Marble Max fiel mir nicht Negatives auf oder beide waren gleich Scheisze. (war nur Spass). Hörten sich am M aus Holland schon gut an - für meine ungeübten Öhrchen. Mit dem Sound könnte man sich auch schon anfreunden - ist wohl eher ein Hollandsound als ein Chicago-Sound, aber doch schon ganz nett. Das Kästchen ist aber nackig, keine Effekte, kein Output, kein Kopfhörerausgang.

daniel
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Re: Neues Hohner Mic Harp Blaster

Beitrag von daniel » 12.05.2020, 15:59

.... hier ist doch mal wieder alkohol im spiel... :shock:

Derdaniel

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Re: Neues Hohner Mic Harp Blaster

Beitrag von harp-addicted » 12.05.2020, 17:36

muddyfan hat geschrieben:
12.05.2020, 13:18
eher ein Hollandsound als ein Chicago-Sound
Expertise :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

muddyfan
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Re: Neues Hohner Mic Harp Blaster

Beitrag von muddyfan » 12.05.2020, 18:20

@daniel und harp-addicted:
Jeder Kunde kann im Geschäft mal was anblasen. Was soll ich für eine Expertise abgeben ? Dass mir der Würfel gefallen hat, darf ich ja wohl auch ohne Erfahrung erwähnen ? Vielleicht gefallen mir ja alle Würfel, wo laut was rauskommt.
Und daniel, wenn ich eine Antwort auf Deinen sinnvollen Post schreibe, lässt Du Dir sicher wieder was sinnvolles einfallen - Danke.

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Re: Neues Hohner Mic Harp Blaster

Beitrag von Juke » 12.05.2020, 18:25

Oh Mann, Muddy, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll ...

Von dem ganzen Zeug, was du da aufzählst, ist - so wie ich das sehe - der Marble Max das einzige Gerät, mit dem man einen vernünftigen Harpsound hinbekommen kann. (Hattest du nicht mal geschrieben, dass dir der Sound von Paul Butterfiled, den er in der Muddy Waters Band beim Konzert, das auf "Fathers And Sons" festgehalten wurde, richtig gut gefällt?) Meine Vermutung ist, dass du mit dem hohen Output des HB 52 den Instrumenten-Eingang deiner Transisor-Geräte völlig überforderst und derselbe deshalb nichts Vernünftiges mehr an seinen Lautsprecher weitergeben kann.

Übrigens: Mit "Ricci" meint der gute CB vermutlich Jason Ricci, einen hervorragenden Harpspieler, der jedoch einen für Traditionalisten eher "gewöhnungsbedürftigen" Sound präferiert. Bei seinen Aufnahmen nutzt er eine Vielzahl von elektronischen Zusatzgeräten, die den Sound extrem verändern. Das ist gaaaanz weit weg vom Paul-Butterfield-Sound der oben genannten und von dir gelobten Aufnahme, die eher dem "klassischen Chicago-Sound" entspricht. Wenn du diesen Sound haben möchtest: Behalte den Marble Max und das HB 52 und lerne Spielen - inklusive richtigem Cuppen.

Und das hat alles so überhaupt rein gar nichts mit der Frage zu tun, ob man mit dem Harpspiel Geld verdient oder nicht.

Und ich glaube auch nicht, dass weder SE Electronics noch Hohner sich im Rahmen der Entwicklung des HB 52 intensiv mit anderen Harpmikrofonen außer dem Hohner Blues Blaster und dessen Vorbild, (Astatic JT 30 und evt. Shure Green Bullet) auseinandergesetzt haben. Im Hause Hohner geht man davon aus, DEN Experten schlechthin für alles, was mit Mundharmonika zu tun hat, im Hause zu haben.

Schöne Grüße
Dirk
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muddyfan
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Re: Neues Hohner Mic Harp Blaster

Beitrag von muddyfan » 12.05.2020, 18:43

Juke, Danke für Deine Mühe,

ich hatte geschrieben, dass das Knarzen wegen des leichten Übersteuerns entstand. Ob man das regeln kann, weiß ich. Dass aber das Ricc-Mic bei deutlichem Übersteuern kein Knarzen liefert - mehr nicht. Da ist an den Geräten, die ich habe, sicher nichts überfordert.
Bei der normalen Hörprobe - also, ohne Aufnahme, hörte sich das HB52 auch sehr gut an.

Hier Information zu dem Duett FW, wens interessiert:
https://apogeedigital.com/support/duet-firewire

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Re: Neues Hohner Mic Harp Blaster

Beitrag von Adam_Lark » 12.05.2020, 18:55

Noch einer Anmerkung zur Vermutung, die Geräte kommen mit dem Output nicht klar. Checke doch mal in den technischen Spezifikationen, welche Spannungen die vertragen. Ein Harp-Mikro kann schon mal 2.5 V_eff raushauen (oder auch mehr!). Das machen für Gitarre ausgelegte Teile oft nicht mit und schneiden ab...
Auf der Seite habe ich auf die Schnelle keine Spezifikationen gefunden.

Gruß

Adam
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Re: Neues Hohner Mic Harp Blaster

Beitrag von Juke » 12.05.2020, 19:03

Dein Apogee ist jetzt nicht mehr das neueste ... Aus den Spezifikationen (deutsches Handbuch) geht nicht hervor, ob der Eingang mit dem hohen Pegel eines Harp-Mikros wie dem HB 52 zurecht kommt. Durchaus nicht auszuschließen, dass dein Problem daher kommt. Vor allem, wenn du das HB 52 über einen XLR-Stecker angeschlossen hast.

Ich frage mich gerade, seit wann neue Macs kein Firewire mehr hatten ... 2009?

Schöne Grüße
Dirk
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harp-addicted
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Re: Neues Hohner Mic Harp Blaster

Beitrag von harp-addicted » 12.05.2020, 19:06

muddyfan hat geschrieben:
12.05.2020, 18:43
Hier Information zu dem Duett FW, wens interessiert:
https://apogeedigital.com/support/duet-firewire
Die Mühe hatte ich mir schon vorher gemacht.
Das Firewire Model gab es zuletzt 2008 und technische Angaben zur Empfindlichkeit des Instrumenteneingangs sind in der ~30 Seitigen Anleitung nicht drin. Deswegen da von mir zu dem Thema Übersteuerung nix mehr.

Deine von mir zitierte Aussage ist derartig daneben, dass ich wegen des Kopfschüttelns morgen zum Orthopäden muss...

Danke Juke für Deinen sehr guten Beitrag.

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Re: Neues Hohner Mic Harp Blaster

Beitrag von muddyfan » 12.05.2020, 19:12

Adam, wenn man das liest, was ich schrieb, sieht man doch, dass ich es einfach runterregeln kann. Das macht man in einer Hörprobe und regelt den Gain runter. Dann ist alles gut. Und ja, es ist der Guitareingang am Apogee Duett - und nochmal, beim direkten Hörtest ohne Duett sind keine Nachteile kein Knarzen zu hören. Ist evtl. nicht schlecht, wenn man die Beiträge nicht bloss flüchtig überfliegt.
Und der Output vom HB52 scheint stärker zu sein als vom Lonewolf-Mic.

Specs Duett FW siehe Userguide S. 37

https://apogeedigital.com/pdf/duet_usersguide_de.pdf

Harp-addicted, anstatt soviel den Kopf zu schütteln, les doch erstmal richtig.

Für den "Hollandsound" entschuldige ich mich - es hörte sich für mich schon richtig gut an - auch von mir beim Reinblasen.
Leider hätte ich wenigstens gern noch einen einen Ausgang gehabt, da ich nur in einer Wohnung übe.

Ich habe da kein Problem wegen Übersteuern gehabt, habe das (siehe oben) nur erwähnt.

Und mein Mac hat FW, weil es ein Hacky ist - mit FW, weil ich dass so eingebaut habe..und das dank der Obstfirma auch heute noch unterstützt wird. FW-Geräte werden heute noch von vielen genutzt.
Zuletzt geändert von muddyfan am 12.05.2020, 19:31, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Neues Hohner Mic Harp Blaster

Beitrag von triona » 12.05.2020, 19:19

Juke hat geschrieben:
12.05.2020, 18:25
Und ich glaube auch nicht, dass weder SE Electronics noch Hohner sich im Rahmen der Entwicklung des HB 52 intensiv mit anderen Harpmikrofonen außer dem Hohner Blues Blaster und dessen Vorbild, (Astatic JT 30 und evt. Shure Green Bullet) auseinandergesetzt haben. Im Hause Hohner geht man davon aus, DEN Experten schlechthin für alles, was mit Mundharmonika zu tun hat, im Hause zu haben.

Genau das wollte ich heute früh auch schon schreiben. Aber da ich selbst keine solchen Geräte besitze bzw nutze, dachte ich, besser mal abwarten, bis es wer schreibt, der da konkrete eigene Erfahrungen hat. Andere haben es ja auch schon angedeutet. :-D


liebe grüße
triona
Dess daacht doch alles nischt, dess naimodisch Zaich.
frei nach Anton Günther

Ich hab nur einmal ganz kurz auf die Maus geklickt - ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Meine Nachbarn hören Mundharmonika - ob sie wollen oder nicht.

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Re: Neues Hohner Mic Harp Blaster

Beitrag von harp-addicted » 12.05.2020, 19:43

muddyfan hat geschrieben:
12.05.2020, 19:12
Specs Duett FW siehe Userguide S. 37
https://apogeedigital.com/pdf/duet_usersguide_de.pdf
Harp-addicted, anstatt soviel den Kopf zu schütteln, les doch erstmal richtig.
• Zwei symmetrische XLR-Eingänge, je mit zuschaltbarer 48V-Phantomspeisung
• Max. Eingangspegel bei Einstellung +4 dBu: 20 dBu; Einstellung -10 dBV: +8 dBV
• Mic Pre-amp-Gain: 10 bis 75 dB
• Zwei unsymmetrische, hochohmige Instrumenteneingänge
• usw.

Wo steht da was von der Empfindlichkeit der Instrumenteneingänge.
Wenn ich schreibe, da steht nix drin, dann steht da nix drin cxxc

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Re: Neues Hohner Mic Harp Blaster

Beitrag von Juke » 12.05.2020, 19:53

Ich bitte darum, dass der Ton hier wieder ein bisschen ruhiger wird.

Bezüglich der Spezifikationen des schon etwas betagten Apogee steht im Benutzerhandbuch nichts drin. Das ist Fakt.

Schöne Grüße
Dirk
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daniel
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Re: Neues Hohner Mic Harp Blaster

Beitrag von daniel » 12.05.2020, 20:00

Juke hat geschrieben: Und ich glaube auch nicht, dass weder SE Electronics noch Hohner sich im Rahmen der Entwicklung des HB 52 intensiv mit anderen Harpmikrofonen außer dem Hohner Blues Blaster und dessen Vorbild, (Astatic JT 30 und evt. Shure Green Bullet) auseinandergesetzt haben. Im Hause Hohner geht man davon aus, DEN Experten schlechthin für alles, was mit Mundharmonika zu tun hat, im Hause zu haben.

Schöne Grüße
Dirk
Ich GLAUBE, da waren ne ganze ecke mehr, und andere leute als DER EINE mit beschäftigt. Die technik ist ja kein Geheimniss, schon gar kein Voodoo, von daher muss man sich ja nicht mit 17Milliarden alten mics befassen, sondern einfach „nur“ die technischen parameter erfüllen. Ich denke, fast wichtiger sind bei sowas die Marketinggangs.

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