Harpamps Powermate

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blueSmash
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Re: Harpamps Powermate

Beitrag von blueSmash » 16.10.2018, 09:49

Ist mir beides noch nicht passiert, habe ich aber beides schon erlebt - "Amp kaputt" allerdings deutlich häufiger. Optimum wäre für mich weiterhin die PA-Lösung. Da es dann herzlich egal ist, (ob) was kaputt geht... ;) . Es sei denn, es erwischt die PA - aber dann ist der Gig eh zu Ende... :-D

madhans
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Re: Harpamps Powermate

Beitrag von madhans » 16.10.2018, 12:19

Hi!
"PA" ist halt nicht (so genau) definiert. Und der Anspruch "100% PA tauglich" ..... macht mir Angst ... 100% ist so absolut. :-)

Ich setze mal so an:
Ein Mikro (als Norm mal ein Green Bullet und ein SM57 LowZ) wird als gegebene Quelle genommen (Von mir aus mit zwei Eingängen, wenn man mir sagt, wie das gemeint ist). Dann kommt eine Einheit, die die """ZERRE""" in gewissen Bereichen steuerbar macht (und das muss man empirisch lösen, weil die Spieltechnik soviel Einfluss hat). Dann einen Filter für Harp, der Feedback vermindert, ein wenig Tone und ich würde auch nur einen regelbaren Ausgang machen. Nicht die Eierlegendewollmilchsau anstreben. Im Ausgang kann man ja nochmal die Frequenzen beeinflussen, wenn man schon einen Käfer verbaut. Das ganze soll extern mit 9V funktionieren. GGf. mit Batterie?

Ich hab so ein altes blaues VOX Tonelab mit Röhre. Ist das gemeint? Wenn man mir dann EInstellungen sagen würde... dann hätte ich vielleicht einen Vergleich.

Redbox habe ich auch, aber noch nie richtig getestet. Ist eine alte. Ist da ein bestimmtes Modell nötig?

Gruß
CB

Spritty66
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Re: Harpamps Powermate

Beitrag von Spritty66 » 16.10.2018, 14:54

bronxy hat geschrieben:
14.10.2018, 20:52
Natürlich geht das, aber ich spiele ja nicht nur Sessions dort. Außerdem möchte ich einfach nicht alles akustisch spielen, wenn's anders auch ginge...

Gruß,
Bronxy
Du sprichts vom "Louisi", oder? Echt, da darf man jetzt nicht mehr mit Amp spielen - schöner Schas...
...i woke up this mornin'... zum Glück!

harp-addicted
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Re: Harpamps Powermate

Beitrag von harp-addicted » 16.10.2018, 19:16

madhans hat geschrieben:
16.10.2018, 12:19
"PA" ist halt nicht (so genau) definiert. Und der Anspruch "100% PA tauglich" ..... macht mir Angst ... 100% ist so absolut. :-)

Ich setze mal so an:
Ein Mikro (als Norm mal ein Green Bullet und ein SM57 LowZ) wird als gegebene Quelle genommen (Von mir aus mit zwei Eingängen, wenn man mir sagt, wie das gemeint ist). Dann kommt eine Einheit, die die """ZERRE""" in gewissen Bereichen steuerbar macht (und das muss man empirisch lösen, weil die Spieltechnik soviel Einfluss hat). Dann einen Filter für Harp, der Feedback vermindert, ein wenig Tone und ich würde auch nur einen regelbaren Ausgang machen. Nicht die Eierlegendewollmilchsau anstreben. Im Ausgang kann man ja nochmal die Frequenzen beeinflussen, wenn man schon einen Käfer verbaut. Das ganze soll extern mit 9V funktionieren. GGf. mit Batterie?

Ich hab so ein altes blaues VOX Tonelab mit Röhre. Ist das gemeint? Wenn man mir dann EInstellungen sagen würde... dann hätte ich vielleicht einen Vergleich.

Redbox habe ich auch, aber noch nie richtig getestet. Ist eine alte. Ist da ein bestimmtes Modell nötig?
Wenn Du nicht die eierlegende Sau willst, warum bringst Du dann das Tonelab in Gespräch? Das weckt nur unnötige Bedürfnisse :?

Ich finde mittlerweile die Idee mit der einfachen Version gut. Das Gerät sollte
2 regelbare Eingänge haben: 1x Green Bullet und 1x XLR LowZ (aktiv dürfte billiger sein als ein (hoch)wertiger Übertrager).
Da beide nicht gleichzeitig benutzt werden sollen, reicht ein Umschalter zur Auswahl.

Dann die "Einheit, die die """ZERRE""" in gewissen Bereichen steuerbar macht (und das muss man empirisch lösen, weil die Spieltechnik soviel Einfluss hat)."
und "ich würde auch nur einen regelbaren Ausgang machen" Das reicht aus.

Es braucht "keine Filter für Harp, der Feedback vermindert," und auch nicht "ein wenig Tone"
Ok, für jemanden, der nur mit so einem Gerät an die PA geht, wäre das vielleicht sinnvoll. Wobei, Feedback an einer PA habe ich noch nicht erlebt.
Ich würde darauf verzichten, weil ich an den Ausgang die Bodentreter anschließe, die ich brauche, nämlich Equalizer, Hall, Delay usw

Die Redbox ist eine von vielen Möglichkeiten. Muss halt jeder selber ausprobieren. Ich hab ne Kiste von ADA.

9V wären optimal, Netzteilanschluss reicht. Wer kein Netzteil will, nimmt einen dieser neuen 9V-Batterypacks.

madhans
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Re: Harpamps Powermate

Beitrag von madhans » 16.10.2018, 20:34

Hi
Die Frage nach dem vox und der redbox war an blueSmash.
Den Filter für Harp halte ich ja für essentiell.
Für was brauchst du den XLR unbedingt?
Ist der Ada nicht so eine teure cabinet Simulation?

Gruß CB

harp-addicted
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Re: Harpamps Powermate

Beitrag von harp-addicted » 16.10.2018, 20:55

"Den Filter für Harp halte ich ja für essentiell." Dann ist es so, kannste mir ja dann in Dst. mal erläutern
"Für was brauchst du den XLR unbedingt?" Ich brauche den eigentlich nicht, ich dachte mehr an eine allgemeine Verwendbarkeit.
"Ist der Ada nicht so eine teure cabinet Simulation?" Ja :oops:

bronxy
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Re: Harpamps Powermate

Beitrag von bronxy » 17.10.2018, 09:18

Hallo!

sorry für die späte Antwort... war offline
Du sprichts vom "Louisi", oder?
Ja, leider Spritty :( du hast es treffend beschrieben!

zum weiteren Verlauf des threads:
Ich finde eine einfache 'Lösung' im Sinne von wenigen Reglern und Knöpfen auch die bessere.
Hauptsache es klingt gut - einfach so wie madhans Verstärker nur halt für die PA :lol:
duck und weg

Gruß,
Bronxy

blueSmash
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Re: Harpamps Powermate

Beitrag von blueSmash » 17.10.2018, 09:30

madhans hat geschrieben:
16.10.2018, 12:19
Und der Anspruch "100% PA tauglich" ..... macht mir Angst ... 100% ist so absolut. :-)
Nichts liegt mir ferner, als dir Stress zu machen.... :-D :-D. Mit "100% PA-tauglich" meinte ich lediglich, dass ich (mal abgesehen von Kabeln) tatsächlich NICHTS mehr zusätzlich brauche, um einen "ordentlichen" (das könnte auch wieder Stress auslösen... ;) ) komprimierten/übersteuerten Harpsound über die PA zu schicken.

madhans hat geschrieben:
16.10.2018, 12:19
1) Mikro (als Norm mal ein Green Bullet und ein SM57 LowZ)
2) ZERRE - steuerbar
3) Filter für Harp, der Feedback vermindert
4)Tone
5) regelbarer Ausgang
6) extern mit 9V - ggf. mit Batterie?
ad 1) Vielleicht lässt sich das mit einem regelbaren Eingang realisieren? Mir persönlich würde ansonsten als Norm ein HiZ-Mikro ausreichen.
ad 2) Ja! Wobei steuer-UND schaltbar optimal wäre - allerdings nur, wenn das Zuschalten der "Zerre" nicht zu einem Pegel-/Lautstärkeverlust (wie bei ansonsten fast allen Overdrives) führt.
ad 3) Nice to have, wenn es keine großen Zusatzaufwand bedeutet...
ad 4) Nice to have, wenn es keine großen Zusatzaufwand bedeutet... - eine halbwegs vernünftige PA hat da ja schon viele Möglichkeiten...
ad 5) Ja! - Der regelbare Bereich müsste halt einen "PA-tauglichen Pegel" ausspucken können.
ad 6) 9V-Versorgung finde ich ausreichend.

madhans hat geschrieben:
16.10.2018, 12:19
Ich hab so ein altes blaues VOX Tonelab mit Röhre. Ist das gemeint? Wenn man mir dann EInstellungen sagen würde... dann hätte ich vielleicht einen Vergleich.
Meins ist ein VOX Tonelab ST (das meines Wissens von Korg gebaut wurde) - eine schwarze Computerkiste mit Röhre. Das mit den Einstellungen ist demzufolge so eine Sache: Das Ding ist in achtunddröllfzich Parametern programmiert... Man kann das Ganze zwar auslesen; aber das dürfte mit deinem Tonelab - wenn überhaupt nachstellbar - dann nicht zu den gleichen Ergebnissen führen...

madhans hat geschrieben:
16.10.2018, 12:19
Redbox habe ich auch, aber noch nie richtig getestet. Ist eine alte. Ist da ein bestimmtes Modell nötig?
Redbox war nur ein Beispiel für einen vernünftigen Speaker-Simulator - habe ich bisher aber nur für die Gitarre im Gebrauch.

Viele Grüße
Matz

daniel
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Re: Harpamps Powermate

Beitrag von daniel » 04.12.2018, 08:39

Also ums hier nochmal auf den punkt zu bringen: das teil ist absoltut grossartig und das meine ich auch von der konstruktion her. Man kann den bausatz für die vorstufe beim christian bestellen und selbst zusammenlöten, das packt jeder und ich hatte das ein oder andere Aha-Erlebnis. Und dann ist man völlig frei wies weitergeht... endsrufe in beliebiger grösse hinten dran, combo bauen oder „bodentreter“ benutzung als preamp in PA...

Als anfänger ohne kohle ideal! Aber auch sonst, klingt einfach wie n richtiger Amp!

Derdaniel

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Re: Harpamps Powermate

Beitrag von madhans » 04.12.2018, 09:43

Danke!
Einen Bausatz bestellen kann man nicht wirklich :-). Nicht dass man mich an kommerziellen Produkten misst.
Aber für ein paar Bastler habe ich genug an Material in vielen Schubladen verteilt. Wenn die Teileliste beim Daniel vollständig war und sonst nichts besonderes aufgetreten ist ... dann bleibt das mal so. Mich freut es, wenn Leute Sachen selber basteln.

Ich hab auch einen Nachfolger mit Gain und Klangregelung probiert, aber der passt noch gar nicht. Weniger ist mehr.

Gruß
CB

Adam_Lark
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Re: Harpamps Powermate

Beitrag von Adam_Lark » 04.12.2018, 11:03

madhans hat geschrieben:
04.12.2018, 09:43
Nicht dass man mich an kommerziellen Produkten misst.
Warum eigentlich nicht? Dann könnte raus kommen, dass deine Geräte klasse sind und man einiges dank Baukasten und Anleitung zu nem vernünftigen Preis selbst machen kann, siehe Daniel...

Gruß

Adam
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