verstärkte Harp an der Wange abdichten

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Adam_Lark
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verstärkte Harp an der Wange abdichten

Beitrag von Adam_Lark » 28.12.2018, 22:34

Hallo zusammen,

beim kürzlichen neues-Mikro-unterm-Baum-Check ist mir aufgefallen, wie stark sich der Ton ändert, wenn ich die Harp an die rechte Wange drücke. Ist mir vorher nie so gezielt aufgefallen. Ich habe mal zwei Beispiele mit einer C und einer A-Harp aufgenommen, da ich fand, dass der Effekt sich bei höheren Tonhöhen weniger ausprägt. Ich spiele da immer im Wechsel mit und ohne Wange, sollt man raushören können. Frage: wer von euch setzt das regelmäßig ein oder spielt sogar immer so? Ist etwas fremd aber wie alles wahrscheinlich eine Frage der Gewöhnung. Ist jedenfalls DEUTLICH fetter...

https://soundcloud.com/adam-lark/harp-n ... -der-wange in A
https://soundcloud.com/adam-lark/harp-n ... er-wange-2 in C

Equipment: Hohner Marine Band Deluxe, Shure 520DX Mic, Redneck Amp (Harpamps.de), etwsa Reverb aus einem Gitarren Multi-Gerät.

Gruß

Adam
Blues will never die...

Christines meadow
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Re: verstärkte Harp an der Wange abdichten

Beitrag von Christines meadow » 29.12.2018, 13:34

Hallo Adam,

ich meine mich zu erinnern, dass Dieter Kropp im Workshop lehrt, die Harp auf der einen Seite gegen die Wange zu pressen. Habe es selbst aber nie praktiziert. Werde das aber nun doch mal ausprobieren.

Gruß Christines meadow
Thank you for the music, the songs I'm singing .........
und "jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, aber nicht in die Harp"

Juke
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Re: verstärkte Harp an der Wange abdichten

Beitrag von Juke » 29.12.2018, 14:07

Ganz kurz gesagt gilt beim Cuppen: Je dichter, desto fett.

Jedes noch so kleine Loch, durch das Luft entweichen kann, macht den Ton dünner. Und nicht abgedeckte Kanzellen sind Löcher. Man kann sie mit der Wange zu machen oder mit den Daumen. Hauptsache zu.

Schöne Grüße
Dirk
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Und in Bezug auf neues Zeugs (Harps, Amps, Mikros, Effekte usw.) wusste bereits Schiller: Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.

munkamonka
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Re: verstärkte Harp an der Wange abdichten

Beitrag von munkamonka » 29.12.2018, 18:36

ich spiele immer so. hab ich nicht bewusst geübt, hat sich von alleine ergeben.
aber das mit dem kleinen löchern und dünner ton sehe ich etwas anders. zu dicht macht den ton ggfs. matt. irgedwann wird er nicht mehr fetter.
außerdem bendet der ton leicht nach unten, wenn mann total dicht spielt, das klingt das wie verstimmt.
gruß
m
... meiner meinung nach

Juke
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Re: verstärkte Harp an der Wange abdichten

Beitrag von Juke » 29.12.2018, 18:53

munkamonka hat geschrieben:
29.12.2018, 18:36
wenn mann total dicht spielt, das klingt das wie verstimmt.
Ach, deshalb klingt's manchmal so komisch! ;)

Schöne Grüße
Dirk
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munkamonka
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Re: verstärkte Harp an der Wange abdichten

Beitrag von munkamonka » 29.12.2018, 18:56

Juke hat geschrieben:
29.12.2018, 18:53
munkamonka hat geschrieben:
29.12.2018, 18:36
wenn mann total dicht spielt, das klingt das wie verstimmt.
Ach, deshalb klingt's manchmal so komisch! ;)

Schöne Grüße
Dirk
ja. auch.
... meiner meinung nach

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Re: verstärkte Harp an der Wange abdichten

Beitrag von daniel » 29.12.2018, 19:44

Ganz dicht geht ja nicht, irgendwo muss die Luft ja hin, durchs Mikro geht sie nicht durch. Wenn man die Harp „ganz“ dicht hält hört man die töne der hohen Kanzellen „rückwärts“ weil die Luft sich da ihren Weg sucht. Wenn man da auch noch zu macht... ich denke man spürt beim spielen selbst das „rechte Mass“ gsnz gut
Glaub ich

Derdaniel

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Re: verstärkte Harp an der Wange abdichten

Beitrag von munkamonka » 29.12.2018, 20:01

daniel hat geschrieben:
29.12.2018, 19:44
Ganz dicht geht ja nicht, irgendwo muss die Luft ja hin, durchs Mikro geht sie nicht durch. Wenn man die Harp „ganz“ dicht hält hört man die töne der hohen Kanzellen „rückwärts“ weil die Luft sich da ihren Weg sucht. Wenn man da auch noch zu macht... ich denke man spürt beim spielen selbst das „rechte Mass“ gsnz gut
Glaub ich

Derdaniel
klar gehts nicht ganz dicht, ich meinte, wenn mann alle öffnungen abdeckt, also die rückseite UND die kanzellen UND die schlitze, falls vorhanden.
kann man schon machen. ist nur nicht das wundermittel für jede situation.

m
... meiner meinung nach

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Re: verstärkte Harp an der Wange abdichten

Beitrag von Adam_Lark » 30.12.2018, 21:19

Wenn man drauf achtet, fallen einem auch Spieler auf, die grundsätzlich weit seitlich spielen und offensichtlich sehr häufig an der Wange abdichten...

Bild

Bild

Bei ein paar anderen Größen mit vermeintlich fetten Ton eher weniger: Little Walter, James Cotton, Kim Wilson...
Ich werde es in nächster Zeit mal häufiger ausprobieren, sicher nicht immer.

Gruß
Adam
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Re: verstärkte Harp an der Wange abdichten

Beitrag von Mario » 30.12.2018, 22:50

Macht das nicht JEDER mehr oder weniger professionelle Spieler? Und nicht nur Dieter Kropp lehrt das so, sondern alle, von denen ich in der Hinsicht etwas gelernt habe.
Du suchst ein gutes Lehrbuch? Nimm meins!
Bild

Adam_Lark
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Re: verstärkte Harp an der Wange abdichten

Beitrag von Adam_Lark » 31.12.2018, 07:32

Ab und zu bestimmt, aber die Standard-Haltung vieler Profis quasi immer ist es nicht. Im Gegensatz zu Clarke und Gruenling, wo das der Fall zu sein scheint.

Gruß

Adam
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Re: verstärkte Harp an der Wange abdichten

Beitrag von Pool&Blues » 31.12.2018, 15:38

Ist doch wohl bei TB recht normal ! Mr. Gruenling spielt nach eigener Aussage zu 99% TB...
zahme vögel singen von freiheit,wilde vögel fliegen!

Adam_Lark
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Re: verstärkte Harp an der Wange abdichten

Beitrag von Adam_Lark » 31.12.2018, 15:56

Das tue ich auch. Dann ist das Spiel an der Wange an mir wohl einfach etwas vorbei gegangen... Wird sich ändern
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Pool&Blues
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Re: verstärkte Harp an der Wange abdichten

Beitrag von Pool&Blues » 31.12.2018, 16:03

Bei mir war das automatisch so..Viel Erfolg bei umstellen !
zahme vögel singen von freiheit,wilde vögel fliegen!

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Re: verstärkte Harp an der Wange abdichten

Beitrag von harp-addicted » 01.01.2019, 22:08

Eher gelegentlich in den unteren 3..4 Kanzellen, wenn es mal fetter klingen soll.
Am Anfang war das meine einzige Art Tongueblocking zu spielen. Dabei habe ich mir leider angewöhnt,
mit der vorderern Seite der Zunge zu spielen. Das habe ich mir nur mühsam wieder abgewöhnen können.

Bei Steve Baker sieht man das ziemlich oft, aber auch eher unten.

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