verschiedene Arten des Ansatzes

Fragen zu speziellen Riffs oder Techniken bestimmter Stücke, alles über Bending, Overblow und andere Techniken.

Moderatoren: Adam_Lark, madhans, Juke

harp-addicted
Beiträge: 838
Registriert: 24.05.2013, 20:03
Wohnort: München
Kontaktdaten:

Re: verschiedene Arten des Ansatzes

Beitrag von harp-addicted » 26.06.2020, 21:46

triona hat geschrieben:
26.06.2020, 08:48
daenou hat geschrieben:
26.06.2020, 08:18
Ich ersetze den Jaw Flick beim Spielen mit TB durch einen trockenen Schlag mit der rechten Hand auf das Ende des Instruments, durch die Spannung der Lippen schnellt es dann sofort wieder in die ursprünglich Position.
Mit so kurzen Handschlägen kannst du auch hervorragend slappen. Im richtigen Tempo und mit beständigem Rhythmus...
Dieses Jaw Flick habe ich mir bei Brendan für genau ein Lick mit schneller Wiederholung abgeschaut (4'z 4z 5z).
Dafür ist das Schlagen natürlich unbrauchbar.

Steve Baker macht dieses Schlagen bei Funky Rhythmen. Aber Achtung, bei einer ungeschickten
Bewegung habe ich mir mal fast die Schneidezähne raus gehauen :lol:

triona
Beiträge: 1776
Registriert: 21.09.2014, 18:56
Wohnort: Aue
Kontaktdaten:

Re: verschiedene Arten des Ansatzes

Beitrag von triona » 26.06.2020, 23:30

harp-addicted hat geschrieben:
26.06.2020, 21:46
triona hat geschrieben:
26.06.2020, 08:48
daenou hat geschrieben:
26.06.2020, 08:18
Ich ersetze den Jaw Flick beim Spielen mit TB durch einen trockenen Schlag mit der rechten Hand auf das Ende des Instruments, durch die Spannung der Lippen schnellt es dann sofort wieder in die ursprünglich Position.
Mit so kurzen Handschlägen kannst du auch hervorragend slappen. Im richtigen Tempo und mit beständigem Rhythmus...
Dieses Jaw Flick habe ich mir bei Brendan für genau ein Lick mit schneller Wiederholung abgeschaut (4'z 4z 5z).
Dafür ist das Schlagen natürlich unbrauchbar.
Selbstverständlich hat beides seine Berechtigung, und wohl auch jeweils seine besonderen Einsatzmöglichkeiten und Feinheiten - sofern man beim Schlagen noch von Feinheiten sprechen kann. :lol:

Kurze Verständnisfrage:
Meinst du mit "4'z 4z 5z" = 4 ziehen gebendet, 4 ziehen, 5 ziehen?
Und mit "schneller Wiederholung", daß diese Folge mehrmals hintereinander gleich gespielt wird?

Genau das habe ich jetzt mal ausgiebig ausprobiert. Ich finde, es geht gut mit beiden Techniken, sowohl Jaw Flick, als auch Schlagen. Es hat aber jeweils eine leicht unterschiedlichen Klangcharakter. Der Unterschied ist nicht wirklich groß, aber eben doch hörbar. Eine nette kleine Feinheit eben. Es geht mir hier um Ausdruck, "Seele", und nicht um 3 Noten, welche ja auf dem Papier gleich sind. Ich würde sagen, das muß jeder und jede so spielen wie es für ihn und für sie am besten hinkommt - vom Klang und vom Bewegungsablauf her.

Ich würde auch sagen, es ist bedingt austauschbar, aber eben nicht genau das selbe. Man muß einfach das wählen, was jeweils am besten zum Rest des Stücks paßt und auch zum persönlichen Stil. (Gerade Brendan ist ein großer Freund der ganz feinen Zwischentöne.) Sowas könnte durchaus auch abhängig sein von der Tagesform und der besonderen Stimmung eines Vortrags, oder davon wie die Kollegen in der Kapelle gerade drauf sind - wenn man denn beides beherrscht. Ich werde jetzt auf jeden Fall bis auf weiteres mal beides parallel üben.

harp-addicted hat geschrieben:
26.06.2020, 21:46
Steve Baker macht dieses Schlagen bei Funky Rhythmen.
Mit "Schlagen bei Funky Rhythmen" dürfte vermutlich das selbe gemeint sein, wie ich mit "slappen" gemeint habe. Den Ausdruck habe ich nämlich aus der Funk-Musik entlehnt. Meistens wird das dort mit dem E-Baß gemacht. Dabei handelt es sich auch beim Baß um eine Schlagtechnik, oft mit gedämpften Saiten, aber nicht immer.

harp-addicted hat geschrieben:
26.06.2020, 21:46
Aber Achtung, bei einer ungeschickten Bewegung habe ich mir mal fast die Schneidezähne raus gehauen :lol:
:shock: Oh, das sollte man natürlich unbedingt vermeiden. Wobei mir einigermaßen unklar ist, wie sowas überhaupt passieren kann. Bei mir sind die Zähne (bzw mittlerweile die Zahnprothesen) dabei nämlich überhaupt noch nie in Berührung gekommen mit der MuHa - und mit der Hand schon gar nicht. Ich hau da allerdings auch nie drauf wie Klitschko.


liebe grüße
triona
Dess daacht doch alles nischt, dess naimodisch Zaich.
frei nach Anton Günther

Ich hab nur einmal ganz kurz auf die Maus geklickt - ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Meine Nachbarn hören Mundharmonika - ob sie wollen oder nicht.

harp-addicted
Beiträge: 838
Registriert: 24.05.2013, 20:03
Wohnort: München
Kontaktdaten:

Re: verschiedene Arten des Ansatzes

Beitrag von harp-addicted » 27.06.2020, 10:13

triona hat geschrieben:
26.06.2020, 08:48
Kurze Verständnisfrage:
Meinst du mit "4'z 4z 5z" = 4 ziehen gebendet, 4 ziehen, 5 ziehen?
Und mit "schneller Wiederholung", daß diese Folge mehrmals hintereinander gleich gespielt wird?
Ja
harp-addicted hat geschrieben:
26.06.2020, 21:46
Steve Baker macht dieses Schlagen bei Funky Rhythmen.
Ich hab's mir noch mal bei ihm angeschaut. Das ist wohl mehr ein "Wha-Effekt" für einen Ton oder Akkord.
Hier ging es ja eigentlich um das sehr schnelle Spielen von Einzeltönen (siehe Brendans Videos).
harp-addicted hat geschrieben:
26.06.2020, 21:46
Aber Achtung, bei einer ungeschickten Bewegung habe ich mir mal fast die Schneidezähne raus gehauen :lol:
triona hat geschrieben:
26.06.2020, 08:48
Wobei mir einigermaßen unklar ist, wie sowas überhaupt passieren kann. Bei mir sind die Zähne (bzw mittlerweile die Zahnprothesen) dabei nämlich überhaupt noch nie in Berührung gekommen mit der MuHa
Dann machst Du was falsch :-D

Juke
Beiträge: 2775
Registriert: 24.04.2014, 08:36
Wohnort: die Metropole im südlichen Ostwestfalen

Re: verschiedene Arten des Ansatzes

Beitrag von Juke » 27.06.2020, 12:03

Guckst du:
Bild

und hier noch deutlicher:
Bild

Schöne Grüße
Dirk
Damn, this shit is Deep 8)
Du möchtest den Forumsamp ausprobieren? -> Klick

triona
Beiträge: 1776
Registriert: 21.09.2014, 18:56
Wohnort: Aue
Kontaktdaten:

Re: verschiedene Arten des Ansatzes

Beitrag von triona » 27.06.2020, 13:12

Juke hat geschrieben:
27.06.2020, 12:03
Guckst du: ...

und hier noch deutlicher: ...

Rene Giessen spielt das Stück aber anders. :-D


liebe grüße
triona
Dess daacht doch alles nischt, dess naimodisch Zaich.
frei nach Anton Günther

Ich hab nur einmal ganz kurz auf die Maus geklickt - ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Meine Nachbarn hören Mundharmonika - ob sie wollen oder nicht.

triona
Beiträge: 1776
Registriert: 21.09.2014, 18:56
Wohnort: Aue
Kontaktdaten:

Re: verschiedene Arten des Ansatzes

Beitrag von triona » 27.06.2020, 13:33

harp-addicted hat geschrieben:
27.06.2020, 10:13
...
harp-addicted hat geschrieben:
26.06.2020, 21:46
Steve Baker macht dieses Schlagen bei Funky Rhythmen.
Ich hab's mir noch mal bei ihm angeschaut. Das ist wohl mehr ein "Wha-Effekt" für einen Ton oder Akkord.
Hier ging es ja eigentlich um das sehr schnelle Spielen von Einzeltönen (siehe Brendans Videos).

Bei Brendan geht es ja fast immer um Einzeltöne. Ich kann mich auch noch dunkel an ein Video erinnern, wo er das erklärt und vorgeführt hatte. (Und ich werde das Video sicher auch mal wieder finden. Auch die Bücher von ihm habe ich. Vlt ist das ja auch auf den Tonbeispielen auf der CD zum Buch mit drauf. Muß ich mir nochmal genauer anschauen.)

Aber das geht nicht nur mit Einzeltönen, sondern auch genau so gut mit Akkorden, sowohl bestehend aus nebeneinander liegenden Tönen, als auch aus Splits. Das Slappen auf dem Baß oder auf der Rhythmusgitarre im Funk oder im Reggae, das ich auf diese Weise nachahme, geht ja auch sowohl mit Einzelsaiten, als auch mit Akkorden. Ob ich jetzt allerdings das selbe damit meine wie Steve, und was du hier angeführt hast, weiß ich nicht. Zumindest kommen mir da langsam Zweifel darob auf.

Hast du einen Verweis zu dem Video, oder wenigstens zu einer Tonaufzeichnung von Steve, wo man das hören oder besser noch hören und sehen kann? Ich muß mir mal meine eigenen Videos anschauen, ob ich irgend eine passende Aufnahme von mir habe, wo man das hören und sehen kann, was ich da meine. Dann könnte man zumindest sehen, od wir auch beide das gleiche meinen.


liebe grüße
triona
Dess daacht doch alles nischt, dess naimodisch Zaich.
frei nach Anton Günther

Ich hab nur einmal ganz kurz auf die Maus geklickt - ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Meine Nachbarn hören Mundharmonika - ob sie wollen oder nicht.

Antworten