Äußerst empfehlenswerte Lektüre

Jenseits der Harpwelt. Du musst einen Witz erzählen, über dein Verhältnis zu Parkuhren reden oder dein Zeh juckt? Hier hinein.

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Juke
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Äußerst empfehlenswerte Lektüre

Beitrag von Juke » 14.05.2016, 17:04

Ich lese momentan "The World Don't Owe Me Nothing" von David Honeyboy Edwards, erschienen bei Chicago Review Press, ISBN 978-1-55652-368-7

Honeyboy Edwards ist Jahrgang 1915 und gilt als der letzte Delta Bluesman, der mit Big Joe Williams, Robert Johnson, Walter Horton und vielen anderen Größen des Blues zusammen gespielt hat. In seiner einfachen Sprache erzählt er von seinem Leben, seine Jugend auf den Plantagen im Delta, wie er seine erste Gitarre bekam und wie und von wem er viel lernte.

Authentischer kann man die Geschichte des Blues, seinen Weg vom Süden der USA in die großen Städte des Nordens, und seine Entwicklung kaum erfahren.

Ich find es einfach klasse und wollte meine Begeisterung über dieses Buch einfach mit euch teilen.

Vielleicht können in diesem Thread ja noch weitere lesenswerte Bücher vorgestellt werden.

Schöne Grüße
Dirk
Damn, this shit is Deep 8)
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madhans
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Beitrag von madhans » 14.05.2016, 20:23

Hi!

Ist schon auf dem Weg durchs Netz zu mir.

Ich habe mich sehr an

http://www.amazon.de/Dem-Blues-auf-den- ... den+Fersen

erfreut, auch wenn es, wie Dirk meinte, bisweilen etwas Längen hat. Aber die Sprache ist gewitzt und die Herangehensweise an das Thema eine unterhaltrsame Alternative.


Gruß
CB

madhans
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Beitrag von madhans » 14.05.2016, 20:52

Nachtrag zu "The World Don't Owe Me Nothing"

Die ebook Version hat eine Funktion für Leute, die die Sprache lernen. Super dachte ich, dann kann ja gar nix passieren,

Es befinden sich also kleine Erklärungen über "schwierigen und wichtigen" Wörtern. Das sind zum Beispiel: whisky, cotton, truckload, wintertime, tractor ..... :shock: Die eher umgangssprachlichen Wendungen sind ja das, was man nicht versteht, und das wird falsch oder nicht erklärt.

Wer sich mit Englisch schwer tut, bitte nicht darauf vertrauen, das ist totaler Unsinn. Im Internet ist eine Leseprobe zur Einschätzung, ich finde es ist sehr gut lesbar .... und sehr aufschlussreich.

Guter Tipp!


Gruß
CB

MarioMS
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Beitrag von MarioMS » 23.05.2016, 05:14

Hi,
und wer noch andere Bücher zum Thema Blues sucht und nicht genau weiß wo man anfangen soll: schaut mal auf meinen Blues Books Blog.
Dort gibt es genug Lesestoff für etliche Leben.........

Blues,Civil Rights Movement, Biografien, englische & deutsche Bücher, Jazz, Slavery etc.......

http://bluesbooks.blogspot.de/

Gruß
Mario Hemken

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Beitrag von madhans » 21.06.2016, 14:21

Also!
Der erste Teil des Buches zeigt ganz schön die Lebensumstände der Zeit und auch den geringen Wert des Lebens damals. Das ist schon beeindruckend.

Aber dann erschöpft sich der Informationsgehalt in die Aufzählung von Auftrittsorten, Straftaten, Schlampen, Bekanntschaften zu anderen Musikern .... alles mehr oder weniger real ...

Ach ja, ein wenig neidisch war ich schon auf seine Immunabwehr. Immer im Bodensatz unterwegs und nie krank. Respekt!

Gruß
CB

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