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Bassmundharmonika mit SliderBass – System

 
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Franz´l



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BeitragVerfasst am: 10.01.2018, 10:28    Titel: Bassmundharmonika mit SliderBass – System Antworten mit Zitat

Hat jemand hier Erfahrungen mit dem SliderBass – System?

http://www.brendan-power.com/slider-bass.php
https://www.youtube.com/watch?v=Sak-LfpbU3k

Liest- und hört sich gut an, auch im Video schaut es interessant aus.
Auf einer doppelstöckigen Bassmundharmonika mit Schieber spielen wie auf einer Chromatischen, das hat schon was.

Das treffsichere Springen von „unten- nach oben-„ und/oder „oben- nach unten-“ stört mich weniger, das kann- bzw. muss geübt werden.
Was mich sehr stört, das Gesicht des Spielers wird, wenn auf dem unteren Teil gespielt wird, für meinen Geschmack zu sehr verdeckt.

Mit so einer Schiebertechnik würde sich das ändern.
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Es grüßt der Franz´l aus NDS
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daenou



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BeitragVerfasst am: 10.01.2018, 15:43    Titel: Re: Bassmundharmonika mit SliderBass – System Antworten mit Zitat

Franz´l hat Folgendes geschrieben:
Hat jemand hier Erfahrungen mit dem SliderBass – System?
Auf einer doppelstöckigen Bassmundharmonika mit Schieber spielen wie auf einer Chromatischen, das hat schon was.

Nein, Erfahrung habe ich nicht, reizt mich aber schon auch. Alles, was der macht ist einfach nur geil, aber kostet halt auch was. Verstehe ich, der muss ja auch von etwas leben, aber mein Taschengeld ist halt einfach zu knapp 'Very Happy'
Übrigens: Du hast schon gesehen, dass er seinen Schieber für das grosse Hohner Modell nicht (mehr) anbietet?

Zitat:
Was mich sehr stört, das Gesicht des Spielers wird, wenn auf dem unteren Teil gespielt wird, für meinen Geschmack zu sehr verdeckt.

Mit so einer Schiebertechnik würde sich das ändern.

Ich habe letzthin einen alten Bass ersteigert. Bei dem waren die beiden Körper verkehrt herum montiert, ich vermute aus genau diesem Grund. Auf dem standardmässig unteren Körper sind ja die häufiger verwendeten Töne untergebracht. Halt eben eher analog zum Klavier als ergonomisch...

Wobei das zielsichere Herumhüpfen zwischen den beiden Teilen ja zur Show gehört, so gesehen verliert man schon etwas mit dem Slidersystem!
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triona



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BeitragVerfasst am: 10.01.2018, 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hier Hörbeispiel:
https://soundcloud.com/gianandrea-pasquinelli/montagne-addio


Gut, bei diesem Tempo kann man an der Tonaufzeichnung wohl keinen Unterschied zum Normal-Baß erkennen. (Daß es ein BP-Slider-Bass ist, sagt Gianandrea hier: http://www.brendan-power.com/forum/viewtopic.php?f=7&t=142 ) Ich denke mir, bei schnellerem Tempo kann man bei Stücken mit Akzidenztönen mehr herausholen durch elegantere Glissandi und Legati, Triller und Triolen usw durch den flüssigen Gebrauch des Schiebers anstelle des Springens zwischen den Halbinstrumenten, das doch eine gewisse Mindestzeit benötigt und normalerweise auch mit einer meist klaren Trennung der Einzeltöne einher geht. (Auf den kleinen diatonischen Bässen ohne Oktave geht das allerdings auch sehr schön.)


Als ich es zum ersten Mal gesehen hatte, hat mich die Idee selbstverständlich gleich begeistert. Ich hab ja auch zwei alte Hohner-Bässe, einen Oktav und einen 264 (einfach). Aber der Preis ist schon ziemlich happig - nicht im Verhältnis zur handwerklichen und erfinderischen Leistung, sondern im Verhältnis dazu, wie häufig ich überhaupt zum Baß-MuHa-Spielen komme. (Mein Tombo Contrabass hat schon über 500 Eumel gekostet. Und ich war froh, daß ich endlich überhaupt einen gekriegt habe.)

Und wenn man die Teile hat, dann ist es ja auch nochmal eine recht aufwendige Arbeit, bis alles sauber und dicht montiert ist. Und wenn man es gleich von einem der empfohlenen Veredler machen läßt, kostet es nochmal eine weitere Stange Geld.

Da erscheint es mir insgesamt vielversprechender, wenn ich endlich mal mein schon länger geplantes Vorhaben mit der Baß-MuHa mit Blas und Ziehtönen angehe. Die wäre dann wirklich auch besser zum gelegentlichen Solo-Einsatz geeignet. Mit dem kleinen Tombo Pocket Bass (auch nur Blastöne) bin ich ja von den versammelten österreichischen Baß-Schwestern in Trossingen mal zu einem Baß-Solo aufgefordert worden. Das wollten sie dann doch mal wissen, nachdem die ersten Töne durch den Saal gedröhnt hatten. Very Happy Very Happy


Ach ja, über das verdeckte Gesicht beim Spielen habe ich mir noch nie große Gedanken gemacht. Sieht man doch auf Bildern selbst bei den kleinen MuHas (Blues, Chrom usw) immer nur einen Teil des Gesichts. Ist halt so bei MuHa. Wen's stört, muß halt extra Autogrammkarten machen vor oder nach dem Spielen - oder gleich Gitarre spielen (*wegduck*). Und das Springen zwischen oben und unten als Schaueffekt? Na ja, eine recht witzige Idee ist das ja. Aber draufgekommen wäre ich da jetzt auch nicht so gleich. Laughing



liebe grüße
triona
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harpin_m



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BeitragVerfasst am: 13.01.2018, 19:08    Titel: Oben und unten bei einem Bass Antworten mit Zitat

Hallo,

mich stört bei den Kreuztönen am oberen Instrument in erster Linie, dass man Noten schlechter sieht.
Ich werde bei meinem Vermona-Bass tauschen und zwei Wochen so spielen und dann evtl. den Hohner-Bass umbauen, da muss gebohrt werden.

Gruß Markus
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Franz´l



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BeitragVerfasst am: 14.01.2018, 08:28    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist zwar kein wirkliches Problem ich könnt damit leben wie viele andere Leidensgenossen auch.
Nur so banal wie „triona“ es darstellt und darüber „witzeln“ kann, ist es m. E. nicht.

Das erschwerte Notenlesen wie es „hrpin_m“ schildert kommt ja auch noch dazu.
„Böse Zungen“ sagen jetzt sicherlich: „Dann must halt aus dem Hut spielen oder auf´n Kamm blasen“

Zu all dem was „Harpin_m“ und ich schon anmerkte kommt noch dazu das man als MuHa-Bassspieler
den Kopf leicht nach unten neigt um wenigstens etwas von Noten und auch Publikum sehen zu können.
Das der Speichel naturgemäß ins Instrument läuft ist logisch.

Mit einem Schiebersystem würde die Bass-Muha zwar nur etwas tiefer liegen aber es würde ausreichen
um besagte „Probleme“ erst gar nicht aufkommen zu lassen.

@ harpin_m, das tauschen vom „oberen auf unteren“ Instrument, daran dachte ich auch schon.
Test-Instrumente hätte ich auch zur Verfügung, habe den Gedanken aber wieder verworfen.
Solange man sich in Tonarten mit wenig Vorzeichen bewegt mag das funktionieren.
Bei #-Tonarten geht es auch noch aber bei b-Tonarten bist du ruck-zuck mehr oben wie unten.

Dann hättest du nach deinem Umbau das gleiche Problem „in grün“. Shocked
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harpin_m



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BeitragVerfasst am: 15.01.2018, 20:01    Titel: Bassmundharmonika: Was oben Antworten mit Zitat

Hallo,
ich möchte mich beim Spielen wohlfühlen, keine Show, die stellt mich in eine Ecke, in der ich nicht sein möchte.
Meine Intention ist gerade, das zu spielen, was ich mit meiner Chrom spiele. Da spiele ich gerne in C, F, B, auch G wegen der Möglichkeit enharmonische Töne zu verwenden, deshalb möchte ich diese Tonarten auch auf dem Bass zu spielen. Es macht schon Spass eine Melodie über circa 4 Oktaven zu spielen.

Betrachtet man die (sieben) Töne einer Tonleiter im Vergleich der beiden Kanzellenkörper in C-Dur und Fis-Dur (Hohner Bass , unten und oben ) dann bekommt man.

C- Dur (7:0) oder (5:2)
G-Dur (6:1) oder (5:2)
D-Dur (5:2) oder (4:3)
A-Dur (4:3) oder (3:4)
E-Dur (3:4) oder (4:3)
H-Dur (2:5) oder (1:6)
Fis-Dur = Ges-Dur: (1:6) oder (0:7)
Des-Dur(2:5) oder (1:6)
As-Dur (3:4) oder (2:5)
Es-Dur (4:3) oder (3:4)
B-Dur (5:2) oder (4:3)
F-Dur (6:1) oder (5:2)

Das heißt, dass ich den C-Dur Teil mehr spiele, und den oberen Mundharmonikateil zu spielen ist aus mehreren Gründen viel angenehmer. Also erscheint für mein Spielen ein Tauschen sinvoll.

Gruß Markus
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triona



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BeitragVerfasst am: 16.01.2018, 01:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ist doch klar, daß bei bevorzugter Verwendung der Tonarten F, C, und G die weitaus meisten Töne auf dem unteren Kanzellenkörper liegen, und bei B und D auch noch einigermaßen. Da lohnt sich der Umbau schon.

Eine andere Lösung wäre vlt noch, einfach das Instrument "verkehrt herum" zu spielen. Vom Ansatz her geht das gut. Man müßte sich dann allerdings daran gewöhnen, daß die tiefen Töne rechts und die hohen links liegen. Umbau ist da aber wahrscheinl die bessere Lösung. Ich werde da wohl mal ne Weile rumprobieren (umgedreht). Wenn sich das tatsächlich besser spielt mit der C-Hälfte oben, werde ich die wohl auch austauschen.


Um noch einmal zurück zu kommen auf das Anfangsthema, falls da was falsch rübergekommen sein sollte: Ich bin schon der Ansicht, daß Brendans Schieberbausatz echt toll ist. Hat mich ja eigentlich auch gleich begeistert. Nur steht eben für mich der Preis und der Umbauaufwand in keinem so guten Verhältnis zur Häufigkeit, mit der ich die Doppel-Bässe spiele. Und da ich - zumindest derzeit - beim Baß auch eher den kleinen Diatonischen (Tombo / Easttop Pocket Bass) oder den einteiligen Tombo Contrabass (chromatisch, aber ohne Tondoppelungen) bevorzuge, kommen die Doppelten eher noch seltener zum Zug. Mag sein, daß sich das vlt irgendwann mal ändert.


Und noch was: Ich wollte mit meiner bisserl scherzhaften Ausdrucksweise niemanden zu nahe treten oder gar lächerlich machen. Falls das so aufzufassen war, bitte ich um Entschuldigung. Mir ist bisher nur noch nie diese Idee gekommen, und ich fand es bisserl lustig. Bei einem Tuba-Spieler ist das Gesicht und der Ausblick aufs Publikum ja auch verdeckt. Und die Noten klemmt der sich gleich ans Instrument. An dem Argument mit der Behinderung beim Notenlesen ist nämlich was dran. Wobei ich selber allerdings eh meistens auswendig spiele oder eben nach Gehör, weil ich gar nicht vom Blatt spielen kann.

Die MuHa halte ich allerdings auch möglichst immer verhältnismäßig stark nach oben gekippt im Mund. Eben drum, daß beim Spielen möglichst wenig Speichel ins Instrument fließt. Da kommt auch so schon genug Kondenswasser rein. Beim Baß finde ich das besonders wichtig, weil da unter Umst doch erheblich mehr Speichel fließen kann. Wenn das alles ungehemmt ins Instrument reinfließen kann, dann kann es sogar sein, daß eine Stimmzunge regelrecht absäuft. Also immer schon hoch damit. Der Ausblick nach vorne - und besonders in Richtung Notenständer - ist dann natürlich erst recht verstellt, wie schon erwähnt worden ist.


liebe grüße
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