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Deckeform Seydel Session vs 1847

 
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ferd07



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BeitragVerfasst am: 04.11.2017, 14:04    Titel: Deckeform Seydel Session vs 1847 Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

Wer kann mir kurz weiterhelfen? Es geht um die Deckelform der Seydels. Ich spiele z.Z zwar eine (zufällig recht gute) Hohner Bluesharp, habe aber auch eine Seydel Session in G. Diese gefällt mir grundsätzlich besser, vor allem das Spielgefühl im Vergleich zur kantigen Hohner bei der mir regelmässig nach einer halben Stunde die Mundwinkel brennen....
Ich wollte mir nun noch eine weitere Seydel holen. Was mich allerdings ein bisschen an der Session stört ist, dass sie sich im Mund doch relativ „dick“ anfühlt. Ich weiss nicht ob ich das richtig erkläre, es liegt wohl an der Deckelform. Die Hohner ist schmaler, und auch die Lee Oskar die ich noch habe (leider wohl ein Montagsmodell) fühlt sich schlanker an.

Jetzt meine Fragen:
1. ist die 1847 aus dem Hause Seydel vergleichbar mit der Session, oder ist sie etwas schmaler? Dann könnte ich ja mal die probieren
2. die Unterschiedlichen Kanzellenabstände brauchen bei mir immer etwas Umgewöhnungszeit... legt sich dass mit der Zeit, sodass z.B. auch in einer Bühnensituation ein Mischbetrieb Hohner/Seydel möglich ist, oder spielt ihr alle eher nur eine Marke?

Vielen Dank schonmal für eure Tipps

LG
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Ferd
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Greatwhite



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BeitragVerfasst am: 04.11.2017, 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ich spiele Suzuki Olive's und Hohner Golden Melodys. Ich mag auch Harps ohne Kanten und Luftlöcher. Beide sind etwas dünner als Seydels denke ich. Wenn man die Stimmplatten vorne etwas abschleift, sind die so komfortabel wie Seydels. Dürften für dich also in Betracht kommen.

Suzuki und Hohner haben auch dieselbe Distanzen zwischen den Löchern. Ich brauche da für größeren Zieh-Oktave auch immer eine Umstellungszeit. Das Umstellen kann man aber auch üben..

Was mich von Seydel abhält, ist dass die aufgrund des Stahls schwer zu stimmen sind.. Ansonsten super harps und via Ben Bouman auch gestimmt zu haben und gut eingestellt.. Das dicke kann auch ein Vorteil sein, wenn man die Harps tief im Munde nimmt.
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ferd07



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BeitragVerfasst am: 04.11.2017, 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für den Tipp mit Suzuki. Die Kanten meiner Bluesharp sind schon bearbeitet, out of Box wäre sowas für mich nicht spielbar- möglicherweise bin ich da extra empfindlich Confused
Ich find halt auch den Sound der Edelstahl Seydels genial. Suzuki hab ich jetzt noch nicht probiert, die gibts aber nur mit Messing-Zungen soweit ich weiss, oder?
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Es grüsst

Ferd
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Greatwhite



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BeitragVerfasst am: 04.11.2017, 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

Fosfor-Bronze.

Seydel klingt sehr hell. Suzuki ist eher obertöne-armer als Hohner. Dafür sind sie relativ laut in der oberen Oktave iGz Hohners. Benden dafür schwieriger.

Stahl spielt ziemlich angenehm, meiner Meinung nach.
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UNI



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BeitragVerfasst am: 04.11.2017, 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ferd,
für mich war gerade die schöne glatte Form der Deckel ohne scharfkantigen Absatz an den Enden der Grund, komplett auf die Seydel Session (Steel) zu wechseln. An die etwas breiteren Stege zwischen den Tonkanälen habe ich mich schnell gewöhnt und die etwas größere Dicke der Harp ist auch kein Thema. Ob nun die Dicke von Schalldeckel zu Schalldeckel bei der Seydel 1847 geringer ist, als bei den Session-Modellen ist auch dem Seydel-Katalog nicht zu entlocken. Allerdings hat die 1847 auch an den Schalldeckeln den seitlichen Absatz für die Befestigungsschrauben. Aber auf den etwas anderen Klang der Edelstahlstimmzungen, auch wenn nur in Nuancen, möchte ich nicht mehr verzichten.
Gruß & Blues aus Thüringen
von
UNI
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Juke



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BeitragVerfasst am: 04.11.2017, 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

Elektrisch verstärkt spiele ich auch die Session Steel. Beim Dichthalten schneiden mir die vergleichsweise scharfen Kanten der "klassischen" Harps zu sehr in die Hände. Für akustisches Spiel nehme ich die Hohner Marine Band - da hält man die Harp ja nicht so dicht. Ich persönlich habe keine Probleme mit den unterschiedlichen breiten Kanzellen.

Schöne Grüße
Dirk
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AxelM



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BeitragVerfasst am: 04.11.2017, 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

1. Alle Seydel Harps haben den gleichen Kanzellenabstand.
2. Mit der Zeit gewöhnt man sich an die verschiedenen Kanzellabstande Laughing . (Leider klappt das bei mir bei den oberen Ziehoktaven immer noch nicht Rolling Eyes )

Für mich fühlen sich die 1847 Deckel flacher an. Wenn man aber nachmisst sind die die 1847 und die Session gleich bzw ist der Unterschied sehr gering. Ich mag die 1847 Deckel lieber.

Gruß Axel
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ferd07



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BeitragVerfasst am: 06.11.2017, 08:26    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank allen schon mal für die Meldungen.

@AxelM: ich denke es ist nicht die schiere Höhe der Schalldeckel sondern vor allem auch der Radius mit dem der Schalldeckel zu gebogen ist (ich weiß nicht ob ich mich richtig ausdrücke) je kleiner dieser Radius, desto "sperriger" fühlt sich die Harp im Mund an. Versuche ein Foto mit anzuhängen, das klappt leider nicht, daher hier ein Link mit einem Bild: https://previews.123rf.com/images/lizard/lizard1111/lizard111100169/11121122-Close-up-of-harmonica-Stock-Photo.jpg

Es ist der Bereich wo die Kanzellennummern eingeprägt sind, den ich meine. je flacher dort der Radius, desto "schmaler" müsste sich die Harp im Mund anfühlen, auch wenn die Gesamtdicke der Harp gleich ist- oder täusche ich mich? Auf den Bilder sieht es so aus, als hätten die 1847er Deckel hier einen flacheren Radius als die Session- Deckel. Das kann aber auch täuschen....
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Es grüsst

Ferd
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Juke



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BeitragVerfasst am: 06.11.2017, 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

Je flacher der Winkel, desto größer ist die Gefahr, dass die tiefen Ziehtöne am Deckel anschlagen. Aus diesem Grund haben die Thunderbirds von Hohner ja den besonderen Deckel - und Customizer wie Thomas Hanke wölben den Deckel ab Bb abwärts leicht auf.

Bei den Deckeln der Seydel-Session habe ich noch nie das Problem gehabt, dass die tiefen Ziehtöne anschlagen, auch nicht bei einer Low-D.

Schöne Grüße
Dirk
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