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Sidewinder



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BeitragVerfasst am: 13.10.2017, 12:00    Titel: Artikulation Antworten mit Zitat

Hi liebe Leute,

Ich hätte eine grundsätzliche Frage zum Anstoßen der Töne...

Bei meinen Aufnahmen ist zu hören, dass bei schnelleren Läufen die Achtel-/Sechzehntelnoten ein bisschen "zusammenmatschen".

Es fällt mir zum Teil also schwer, sie möglichst akzentuiert voneinander abzugrenzen, was ein vernünftiges Phrasing sehr erschwert.

Nun würde ich gerne wissen, was ich üben muss Wink
Werden die einzelnen Töne mit dem Zwerchfell angestoßen oder wird der Luftstrom mit der Zunge unterbrochen? Ich habe dazu leider noch nichts schlüssiges gefunden

Vielen Dank und schöne Grüße
Alexander
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triona



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BeitragVerfasst am: 13.10.2017, 12:09    Titel: Re: Artikulation Antworten mit Zitat

Sidewinder hat Folgendes geschrieben:
... bei schnelleren Läufen die Achtel-/Sechzehntelnoten ...

... wird der Luftstrom mit der Zunge unterbrochen ...


Das dürfte wahrscheinl am Besten funktionieren. Mache ich meistens auch so.
"Zwerchfellvibrato" geht wahrscheinl auch. Dürfte für diesen Einsatzzweck allerdings nicht so leicht zu kontrollieren sein. Ist aber beides reine Übungssache.


liebe grüße
triona
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Sidewinder



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BeitragVerfasst am: 13.10.2017, 12:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hey danke für die rasche Antwort! Smile

Dann geht die Zunge an die Innenseiten der Schneidezähne, oder?

So ähnlich wie bei Blechbläsern..?

Grüße
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triona



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BeitragVerfasst am: 13.10.2017, 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir geht sie dabei direkt auf den Kamm. Die Zähne sind dabei weit weg von der Zunge. Die kommen bei mir überhaupt recht selten ins Spiel. Ist ja eine MuHa und keine (Zahn-)Maultrommel. Laughing


liebe grüße
triona
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Juke



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BeitragVerfasst am: 13.10.2017, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Marko Jovanovic (MuHa-Schule Berlin) hat da einen interessanten Ansatz: Er spricht von "Attack" und unterscheidet zwischen Zungen- und Kehlkopf-Attack. Zunge sollte klar sein, mit Kehlkopf meint er, dass der Luftstrom im Kehlkopf klar akzentuiert werden kann, wie z.B. beim Sprechen des Lautes "K". Diese Form des Attack spielt vor allem beim Tongue-Block eine wichtige Rolle.

Üben kann man das auch ohne Harp, indem man den Laut "K" sowohl beim Aus- als auch beim Einatmen bildet und damit den Luftstrom klar akzentuiert steuert. Ausatmen: "k-k-k-k-k-k" - Einatmen: "k-k-k-k-k-k" usw.

Schöne Grüße
Dirk
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So fast as Düörpm.
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Sidewinder



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BeitragVerfasst am: 13.10.2017, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

Das sind doch schon ein paar tolle Vorschläge und Anregungen!

Vielen Dank euch beiden!
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Adam_Lark



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BeitragVerfasst am: 14.10.2017, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Generell: Je näher der "Attack" an der Harp, desto härter bzw. impulsiver ist er, weil die Luftsäule kürzer und damit "steifer" ist. Musst du einfach ausprobieren: Mal mit T von der Zungenspitze, mal mit K Richtung Zungenwurzel oder noch weiter hinten beim Kehlkopf (fühlt sich bei mir nach dem Punkt an, an dem meine Stimme entsteht). Wird jeweils etwas weicher...

Gruß

Adam
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