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Abkleben von Löchern
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triona



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BeitragVerfasst am: 10.03.2017, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Der Ausgang ist jetzt ja ziemlich schmal geworden (nach meiner Schätzung etwa so breit wie ca 4 Kanäle).

Soll das dazu dienen, daß möglichst "der ganze Ton" auf ein Mikro gelenkt bzw konzentriert wird, um die Möglichkeiten eines "elektrischen Spielens" zu verbessern? Ein Hand-Wahwah kann man ja so nur noch sehr eingeschränkt spielen.


liebe grüße
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Juke



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BeitragVerfasst am: 10.03.2017, 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Genau das ist die Absicht: das möglichst dichte Abschließen des Luftweges durch das Mikro - nur so kommt der fette, so heiß begehrte "Chicago-Sound" zustande.

Das Hand-Wah-Wah wird übrigens auch effektiver, weil die Unterschiede im Öffnungsgrad des Luftweges größer werden. Bei komplett geöffneten Händen strömt der Klang fast genauso frei wie bei einer nicht abgeklebten Chrom. Dafür kann man sie eben richtig dicht machen, was wegen der Breite des Instruments ohne Abkleben kaum möglich ist.

Und die Abklebung ist leicht wieder zu entfernen, wenn einem das Ergebnis nicht zusagen sollte.

Schöne Grüße
Dirk
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triona



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BeitragVerfasst am: 10.03.2017, 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Aha! Idea Das erhelllt auch deinen für mich erst mal unverständlichen Beitrag von vorgestern.

Die Fragestellung lautet hier anscheinend: Wie mache ich ein zunächst weniger dafür geeignet erscheinendes und daher wohl auch weniger gebräuchliches Instrument passend für einen "fetten" elektrischen Chikago-Blues-Klang?

Endlich sind meine Verständnisschwierigkeiten aufgelöst, die ich vom Anfang dieses Fadens an irgendwie hatte. Lang hats gebraucht, bis der Groschen gefallen ist. Embarassed



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Juke



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BeitragVerfasst am: 10.03.2017, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Idea Smile Very Happy
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Juke



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BeitragVerfasst am: 01.10.2017, 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hol den Thread noch mal nach oben, weil mir noch etwas dazu eingefallen ist, was ebenfalls eine Antwort auf die Eingangsfrage sein kann.

Im Video kann man ja deutlich erkennen, dass Carey den Schieber abgeklebt hat. Wie man der Songdatenbank entnehmen kann, hat Carey einige Stücke in Eb gespielt. Bei diesen Stücken spielt er eine Chromatic mit durchgängig gedrückten Schieber. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass er für diese Stücke eine Chrom genommen hat, bei der er den Schieber mittels Klebeband fixiert hat, um denselben nicht die ganze Zeit über gedrückt zu halten. Denn wer das mal probiert hat, hat sicher auch festgestellt, dass das zum einen ganz schön ermüdend ist und zum anderen auch kaum noch Möglichkeiten zur Gestaltung des Tons offen mit den Händen lässt.

Schöne Grüße
Dirk
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munkamonka



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BeitragVerfasst am: 02.10.2017, 09:00    Titel: Antworten mit Zitat

wenn man in Eb spielt, ohne schiebereinsatz, dann schraubt man die schraube, die das schieberpaket hält, fest zu. da braucht man nix abkleben.

gruß
mk
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Zuletzt bearbeitet von munkamonka am 02.10.2017, 15:32, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Juke



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BeitragVerfasst am: 02.10.2017, 09:47    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht hatte Carey da gerade keinen passenden Schraubendreher zur Hand ... Oder das Gewinde war ausgelutscht, oder die Schraube weg, oder ...

Wer weiß? Vielleicht hat er den Schieber vorher auch mit der Schraube blockiert und mitten während eines gefühlvollen Solos auf der Bühne löst sich die Schraube und er spielt sehr zur Freude aller statt in Eb in D. Wenn der Rest der Band fit genug ist und schnell reagiert, geht's vielleicht als harmonische Rückung durch (obwohl eben jene eher in die andere Richtung gebräuchlich ist).

Schöne Grüße
Dirk
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triona



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BeitragVerfasst am: 02.10.2017, 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

munkamonka hat Folgendes geschrieben:
wenn man in Eb spielt, ohne schiebereinsatz, dann schraubt man die schraube, die das schieberpaket hält, fest zu. da braucht man nix abkleben.

gruß
mk



Bei manchen Instrumenten kann das aber ziemlich fummelig sein, daß man die Schraube anschließend wieder "richtig" einstellt, so daß sie weder klemmt, noch sich beim Spielen löst und das Mundstück wackelt und alles undicht wird. Wenn man das Instrument danach noch mal braucht, ist das auf der Bühne ziemlich blöd. Wenn nicht oder im Studio oder beim Üben, ist das egal. Wenn man genug Instrumente hat, auch. Und bei der CX-12 geht das sowieso nicht.

Was Carey gemacht hat oder warum, ist eh alles Spekulation. Und selber kann man ja eh herumprobieren, was am Besten paßt. Hat alles seine Vor- und Nachteile, und ist aufs Ganze gesehen wahrscheinlich eher ein Randproblem.


Ich hab gerade mal auf der CX-12 ein Stück mit durchgängig gedrücktem Schieber gespielt. Bei der Form der MuHa geht das gut ohne Verkrampfung. Selbst die "Handarbeit" wird dabei nicht merklich behindert. Mach ich öfters mal. Könnte nach meinem Gefühl rgendwas wie Bbm gewesen sein. So genau weiß ich das aber auch nicht. Klingt auf jeden Fall mal anders als sonst. Können wir ja in Dollnstein mal probieren, wenn es jemand interessiert.


liebe grüße
triona
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BeitragVerfasst am: 02.10.2017, 17:40    Titel: Antworten mit Zitat

Das Stück im Video spielt Carey in d - also mit Schieber draußen und ohne ihn zu benutzen. Die Schieber-Theorie würde auch nicht das beidseitige Abkleben erklären.

Munkas Theorie scheidet nach meinem Dafürhalten zumindest für das Video ebenfalls aus. Carey spielt zwar mit Mikro, aber das ganze Stück hindurch ist neben der rechten Hand noch jede Menge Luft. Also kein dichtes Cupping.

Vielleicht waren ja tatsächlich nur die Schrauben vom Schieberpaket doll gedreht und das Klebeband hält die Harp zusammen ...

Schöne Grüße
Dirk
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